Waiblingen

Neuer Job in Corona-Zeit: Chefin der Arbeitsagentur gibt Tipps fürs Bewerben

Christiane Käferle
Christine Käferle leitet die Agentur für Arbeit in Waiblingen. © ZVW/Benjamin Büttner

Wie meistere ich die Jobsuche in Coronazeiten? In welchen Branchen im Rems-Murr-Kreis sieht es schlecht aus, in welchen gut? Christine Käferle, Chefin der Agentur für Arbeit in Waiblingen, gibt auf Nachfrage unserer Redaktion Tipps für alle, die ihre Arbeit verloren haben oder sich überlegen, die Stelle zu wechseln. Insgesamt ist die Lage auf dem Arbeitsmarkt in Baden-Württemberg gerade gut: Die Zahl der Arbeitslosen ist auch im Mai 2021 weiter gesunken.

Das Jobangebot ist in der Corona-Zeit natürlich anders als vor der Pandemie, da manche Branchen wegen des Lockdowns komplett heruntergefahren worden sind wie etwa das Messegeschäft. Welche Branchen suchen im Rems-Murr-Kreis derzeit hängedringend Arbeitskräfte?

Wenig überraschend ist auch im Rems-Murr-Kreis der Bedarf an Fachkräften vor allem bei Pflege- und Gesundheitsberufen sehr hoch. Dies war bereits vor Corona der Fall und er hat sich im vergangenen Jahr weiter erhöht. Der Rems-Murr-Kreis weist einen vergleichsweise hohen Anteil an diakonischen und anderen sozialen Einrichtungen und Berufsbildungswerken auf, dies verstärkt die Nachfrage nach Arbeitskräfte im sozialen und pflegerischen Bereich zusätzlich. Auch im sozialen Bereich, in der Baubranche und im Handwerk bestehen gute Beschäftigungschancen. Die corona-bedingt noch schneller fortschreitende Digitalisierung lässt auch die Nachfrage nach IT-Spezialisten weiter ansteigen.

Wie viele Leute sind Stand jetzt im Rems-Murr-Kreis als arbeitslos gemeldet, wie viele waren es vor einem Jahr? Und welcher Quote entspricht das jeweils?

Bei der Arbeitsagentur Waiblingen und dem Jobcenter Rems-Murr waren im April dieses Jahres insgesamt 10.779 Personen arbeitslos gemeldet. Dies entspricht einer Arbeitslosenquote von 4,4 Prozent. Im April 2020 waren im Landkreis 10.013 Personen arbeitslos gemeldet, die Quote lag bei 4,2 Prozent. Zum Vergleich: Im März 2020 hatte die Pandemie noch keine Auswirkungen auf den regionalen Arbeitsmarkt. Zu diesem Zeitpunkt waren im Bezirk 8.385 Personen arbeitslos gemeldet, die Arbeitslosenquote lag bei 3,5 Prozent. Im Mai 2021 gab es 10.319 arbeitslos gemeldete Personen im Rems-Murr-Kreis, die Arbeitslosenquote lag bei 4,2 Prozent. Zum Vergleich: Im Mai 2020 gab es 10.784 arbeitslos gemeldete Personen – und die Arbeitslosenquote betrug 4,4 Prozent.

In welchen Berufen tun sich Bewerber gerade richtig schwer, einen Job zu finden – und aus welchem Grund jeweils?

Besonders schwierig ist es für Personen, die in den noch immer vom Lockdown betroffenen Branchen suchen. So trifft es insbesondere Bewerberinnen und Bewerber aus der Gastronomie und der Hotellerie, Kulturschaffende sowie Bewerber aus Messebau und Veranstaltungstechnik und dem Tourismus. Im Einzelhandel zeigt sich kein einheitliches Bild. Während einige Bereiche, wie der Lebensmittelhandel oder auch der Handel mit Fahrrädern ein deutliches Umsatzplus verzeichnen, tun sich Jobsuchende in anderen Sparten, beispielsweise im Textilhandel, derzeit ebenfalls sehr schwer. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand: Läden, Hotels und Restaurants sind beziehungsweise waren in den letzten Monaten geschlossen, Veranstaltungen von Messen bis zu Konzerten finden nicht statt und die Reisemöglichkeiten sind stark eingeschränkt.

Was raten Sie Menschen, die mit ihrer aktuellen Stelle gerade unzufrieden sind und wechseln wollen?

Zunächst ist es meiner Erfahrung nach wichtig, erst mal nichts zu überstürzen und zu prüfen, woraus die Unzufriedenheit resultiert. Vielleicht führt ein Gespräch mit dem Vorgesetzten zu einer Lösung beziehungsweise zur Möglichkeit, sich innerhalb des Unternehmens zu verändern und ein Arbeitgeberwechsel ist gar nicht erforderlich. Grundsätzlich müssen berufliche Perspektiven häufig neu definiert werden. Dabei spielen die persönliche Standortbestimmung und mögliche Weiterentwicklungen eine zentrale Rolle. Wenn nach Abwägung aller Aspekte ein Arbeitgeberwechsel angestrebt wird, rate ich dazu, erst zu kündigen, wenn bereits ein neuer Arbeitsvertrag unterzeichnet ist. Es ist immer einfacher, sich aus einem bestehenden Arbeitsverhältnis heraus zu bewerben als aus einer Arbeitslosigkeit. Wer eine neue Arbeitsstelle sucht, findet auf unserer Jobbörse unter www.jobboerse.arbeitsagentur.de derzeit über 2300 Stellenangebote im Rems-Murr-Kreis.

Was empfehlen Sie Leuten, denen wegen der schlechten Auftragslage in der Pandemie betriebsbedingt gekündigt wurde? Sollen Sie es in der gleichen Branche weiter probieren oder wäre eine Umschulung nicht manchmal sinnvoller?

Gerade für An- oder Ungelernte bietet der Erwerb eines Berufsabschlusses im Rahmen einer Umschulung eine gute Möglichkeit zur nachhaltigen beruflichen Zukunftssicherung. Dabei kann an das bisherige Tätigkeitsfeld angeknüpft oder auch im Rahmen einer beruflichen Umorientierung ein komplett neues Berufsfeld erschlossen werden. Das kommt ganz darauf an. Eine schlechte Auftragslage in der Pandemie bedeutet nicht automatisch eine schlechte Auftragslage nach der Pandemie. Qualifizierte Arbeitskräfte mit Berufserfahrung werden, sobald sich die Auftragslage bessert, schnell wieder beruflich Fuß fassen. Die Frage ist immer, welchen Gewinn ich dem Unternehmen bringe und wie ich diesen steigern kann. Daher ist es immer sinnvoll, die Zwischenzeit zu nutzen, um Wissen aufzufrischen oder sich weitere Bereiche zu erschließen. Ob im laufenden Job oder bei einer bestehenden Arbeitslosigkeit – Weiterbildungen haben einen immer höheren Stellenwert. Aktuelles Wissen und zusätzliche Kenntnisse verbessern die Chance, sich bei Bewerbungen um einen freien Arbeitsplatz oder auch auf eine andere Stelle im Unternehmen gegen Mitbewerber durchzusetzen, deutlich. Bei der Suche nach einem attraktiven Arbeitsplatz reicht es längst nicht mehr aus, einen guten Berufsabschluss vorzuweisen. Arbeitgeber achten immer häufiger auf Weiterbildungen oder Fortbildungen über erworbene Zusatzqualifikationen. Denn diese zeigen: Der Bewerber ist lernbereit und passt sich den Anforderungen des modernen Arbeitsmarkts an. Er zeigt Flexibilität und Veränderungsbereitschaft – zwei sehr geschätzte Eigenschaften bei den Personalchefs und zwei wichtige Faktoren für den Weg aus der Arbeitslosigkeit. Somit kann man sich in der Branche, in der man bisher tätig war, aber auch in einem neuen Berufsumfeld auch von der Konkurrenz abheben.

Welche Angebote zur Umschulung respektive Weiterqualifizierung bietet die Agentur für Arbeit?

Will man einen Berufsabschluss nachholen, eine Aufstiegs- oder eine Anpassungsweiterbildung absolvieren oder den Wiedereinstieg ins Berufsleben angehen, ist es meist aufwendig, die verschiedenen Angebote zu sichten und die damit verbundenen Anforderungen zu beurteilen. Bei der weit gefächerten Bandbreite an Möglichkeiten und Angeboten die Orientierung zu behalten und eine fundierte berufliche Entscheidung zu treffen, ist dabei alles andere als einfach. Um sich einen Überblick zu verschaffen, empfiehlt sich im ersten Schritt die Nutzung unserer Online-Angebote unter www.arbeitsagentur.de/karriere-und-weiterbildung. Die Arbeitsagentur Waiblingen bietet außerdem für alle, die eine persönliche Hilfestellung im Entscheidungsprozess benötigen, die Berufsberatung im Erwerbsleben durch speziell ausgebildete Beratungskräfte an. Der ohnehin große Beratungsbedarf zum Thema berufliche Orientierung wächst pandemiebedingt noch mehr. Daher hilft das Team jedem Einzelnen dabei, selbstständig einen individuellen tragfähigen Plan für die eigene berufliche Zukunft und Weiterentwicklung zu gestalten. Dabei wird frühzeitig zu Bildungswegen und deren Fördermöglichkeiten beraten, noch bevor aus einem Umbruch ein Bruch in der Erwerbsbiografie wird. Unsere Beratungsfachkräfte haben insbesondere den regionalen Arbeitsmarkt im Blick und beziehen lokale Netzwerkpartner, beispielsweise Kammern, Gewerkschaften und Verbände, mit ein. So zahlreich wie die Berufsbilder und Weiterbildungsangebote, so unterschiedlich sind auch die Fördermöglichkeiten und -voraussetzungen. Es ist daher wichtig, im individuellen Beratungsgespräch unter Einbeziehung der jeweiligen Voraussetzungen zu prüfen, ob eine Förderung durch die Agentur für Arbeit möglich ist. Durch die umfassende Beratung ist sichergestellt, dass die angestrebte Weiterbildung auch am Bedarf auf dem Arbeitsmarkt ausgerichtet ist. Nur so kann die Qualifizierung zu einer langfristigen beruflichen Integration führen. Interessierte können unter Waiblingen.Berufsberatung-im-Erwerbsleben@arbeitsagentur.de zu den Beratungskräften Kontakt aufnehmen oder melden sich telefonisch unter 0711/920-2000. In den letzten Jahren ist auch die Förderung der Qualifizierung von Beschäftigten immer weiter ausgebaut worden. Mit dem „Arbeit-von-morgen-Gesetz“ wurde das Qualifizierungschancengesetz, in dem die Weiterbildung Beschäftigter geregelt ist, weiterentwickelt. Der Gesetzgeber hat darin auch die Fördermöglichkeiten für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, deren berufliche Tätigkeiten durch neue Technologien ersetzt werden können, die in sonstiger Weise vom Strukturwandel bedroht sind oder die eine Weiterbildung in einem Engpassberuf anstreben, nochmals verbessert. Mir ist es wichtig zu betonen, dass Unternehmen auch in Zukunft die Hauptverantwortlichen für die Qualifizierung ihrer Beschäftigten bleiben. Sie wissen am besten, welche Fertigkeiten und Qualifikationen sie in den kommenden Jahren benötigen. Unsere Beratungsfachkräfte können aber, wenn gewünscht, bei der Umsetzung beraten und unterstützen.

Ist Zeitarbeit jetzt in der Pandemie gefragter als vorher? Sprich: Habe ich bei einer Zeitarbeitsfirma gerade bessere Chancen, etwas zu finden?

Grundsätzlich reagiert die Zeitarbeit auf konjunkturelle Veränderungen in der Regel früher als andere Branchen und gilt für uns daher meist als Indikator für zu erwartende Entwicklungen für die allgemeine Beschäftigung. Dies zeigt sich darin, dass Zeitarbeitsbeschäftigte einerseits sehr häufig früher von konjunkturbedingten Entlassungen betroffen sind, zum anderen erfolgen bei einer Erholung des Arbeitsmarktes aber auch frühzeitig wieder Einstellungen. Auch wenn die Nachfrage von Zeitarbeit gesunken ist, erwarte ich, dass diese vor allem auch im Helfer-Bereich wieder deutlich anziehen wird. Ich habe die Hoffnung, dass dies unter anderem einigen langzeitarbeitslosen Personen einen Wiedereinstieg ins Erwerbsleben ermöglicht.

Mancher hat sich jahrzehntelang nicht mehr beworben und muss nun in der Krise plötzlich Bewerbungen schreiben. Gelten noch dieselben Anforderungen für Anschreiben und Arbeitsproben wie früher? Und müssen Bewerbungen heute alle online abgegeben werden?

Ja, wer sich lange nicht beworben hat, steht vor diversen Herausforderungen. Mit der Bewerbung möchte und sollte man Werbung für sich machen. Wer eine neue Stelle sucht und von einem Arbeitgeber zum Gespräch eingeladen werden möchten, muss mit der Bewerbung seine Persönlichkeit, seine Kompetenzen und seine Ziele vermitteln. Die Bewerbungsunterlagen stellen quasi bereits eine erste Arbeitsprobe dar. Es lohnt sich also, gute Unterlagen zusammenzustellen. Der Lebenslauf und die Zeugnisse sind dann gleich parat, wenn ein attraktives Stellenangebot gefunden wird. Anpassungen an die Anforderungen im Stellenangebot sollten jeweils individuell vorgenommen werden. Die meisten Firmen erwarten Bewerbungen mittlerweile per E-Mail oder online. Die schriftliche Bewerbungsmappe wird in vielen Bereichen zum Auslaufmodell, eine zunehmende Digitalisierung findet statt. Branchenunterschiede sind jedoch auch hier feststellbar. Es ist immer wichtig, bei Stellenausschreibungen darauf zu achten, in welcher Form die Bewerbung gewünscht ist. Aber auch eine digitale Bewerbung ist kein Hexenwerk, sondern unterscheidet sich in der Vorbereitung nur wenig von einer klassisch schriftlichen Bewerbung. Lediglich die Art des Versands wird angepasst. Übrigens: Auf der Homepage der Bundesagentur für Arbeit sind Tipps zum Thema Bewerbungsunterlagen zu finden: www.arbeitsagentur.de/erfolgreich-bewerben/bewerbung-schreiben. Nicht nur der Bewerbungsprozess, sondern auch die Stellensuche ist vielfältiger geworden. Neben den klassischen Print-Anzeigen und Online-Jobbörsen, wie www.jobboerse.arbeitsagentur.de, suchen Unternehmen zwischenzeitlich auch verstärkt über soziale Netzwerke und Businessnetzwerke wie XING, LinkedIn und Facebook. Getreu dem Motto: Beziehungen schaden nur dem, der sie nicht nutzt! Unternehmen nutzen bei zunehmendem Fachkräftemangel verstärkt diese Netzwerke zur Personalrekrutierung. Beim sogenannten Active Sourcing versuchen Personalreferentinnen und Personalreferenten über diese Netzwerke aktiv in persönlichen Kontakt mit potenziellen Bewerberinnen und Bewerbern zu kommen. Diese werden aktiv von den Unternehmen oder Headhuntern angeschrieben. Für Jobsuchende ist es daher wichtig, mit einem gut gepflegten Profil im Netz sichtbar zu sein und schnell gefunden zu werden. Mit Hilfe der Portale ist auch ein deutlich schnelleres Bewerbungsverfahren möglich. Mit nur einem Klick, beispielsweise mit dem Smartphone, können Unterlagen aus den vorhandenen Profilen hochgeladen und direkt an den Arbeitgeber übermittelt werden. Dieses Verfahren ermöglicht schnelles und flexible Reagieren, bringt aber den Personalern Vorteile: Sie laden die Daten automatisch und standardisiert hoch und können so die verschiedenen Kandidatinnen und Kandidaten schneller und einfacher miteinander vergleichen.

Finden Bewerbungsgespräche wegen der Pandemie eigentlich nur noch online über Teams und andere Programme statt?

Sie finden derzeit natürlich vermehrt online statt. Es sei jedoch in diesem Kontext zu erwähnen, dass bereits vor der Pandemie in bestimmten Branchen oder auch insbesondere bei international agierenden Unternehmen bereits Telefoninterviews oder Videointerviews gängig waren und in den letzten Jahren immer aktiver genutzt wurden. Die Pandemie hat diese Variante von Vorstellungsgesprächen weiter vorangetrieben. Auch wenn im Laufe eines Bewerbungsprozesses die ersten Gespräche noch in virtueller Form stattfinden, erfolgt das abschließende Gespräch meist noch immer persönlich. Das persönliche Kennenlernen des neuen Mitarbeiters sowie des zukünftigen Unternehmens, des oder der direkten Vorgesetzten, gegebenenfalls der Kollegen und des Arbeitsplatzes hat weiterhin einen hohen Stellenwert. In manchen Berufsbildern wird das Vorstellungsgespräch auch direkt mit einer Arbeitserprobung verbunden.

Kann ich als Bewerber aus Gründen des Infektionsschutzes eigentlich um ein solches Video-Interview bitten, obwohl mir der Chef einen Präsenztermin vorschlägt?

Das ist eine gute Frage und hierfür gibt es keine pauschale Antwort, da es von der spezifischen Situation abhängt. Ein Video-Interview ersetzt das persönliche Gespräch nicht eins zu eins, daher wird beim finalen Gespräch selten darauf verzichtet, sich einen persönlichen Eindruck zu verschaffen. In manchen Berufsbildern ist es sicherlich auch unvorstellbar, nur Video-Interviews zu führen, beispielsweise im Handwerk. In anderen Betrieben beziehungsweise Branchen, zum Beispiel im IT-Bereich, kann hingegen auf die persönliche Vorstellung eventuell sogar ganz verzichtet werden.

Gibt es eigentlich irgendwas am Arbeitsmarkt, was sich trotz Corona nicht geändert hat?

Auch in Krisenzeiten gilt: Bildung schützt vor Arbeitslosigkeit. Die konjunkturelle Krise in Folge der Pandemie hat – wie jede Krise – besonders große Auswirkungen auf Menschen, die schlecht qualifiziert sind oder deren Sprachkenntnisse unzureichend sind. Auch wenn momentan in einigen Branchen auch sehr qualifizierte Beschäftigte von Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit betroffen sind, so ist doch davon auszugehen, dass diese mit dem Abflauen der Pandemie und der Aufhebung der Beschränkungen in der Regel schnell wieder in Beschäftigung finden. Der Personenkreis der Geringqualifizierten hat es da meist sehr viel schwerer. Daher kann ich an Betroffene nur appellieren, die Zeit für eine Aus- oder Weiterbildung zu nutzen. Wer in die eigene Weiterbildung investiert, hat gute Chancen, langfristig im Berufsleben Fuß zu fassen und auf der Karriereleiter weiter nach oben zu steigen, das belegen zahlreiche Studien.

Wie meistere ich die Jobsuche in Coronazeiten? In welchen Branchen im Rems-Murr-Kreis sieht es schlecht aus, in welchen gut? Christine Käferle, Chefin der Agentur für Arbeit in Waiblingen, gibt auf Nachfrage unserer Redaktion Tipps für alle, die ihre Arbeit verloren haben oder sich überlegen, die Stelle zu wechseln. Insgesamt ist die Lage auf dem Arbeitsmarkt in Baden-Württemberg gerade gut: Die Zahl der Arbeitslosen ist auch im Mai 2021 weiter gesunken.

Das

Alle Abos jederzeit kündbar:
ZVW+ MONATLICH
Erster Monat gratis, danach 5,99 €/mtl.
ZVW+ JÄHRLICH
Statt 71,88 € (Zwei Monate gratis)
ZVW+ JÄHRLICH mit ePaper
mit täglichem Zugriff zum ePaper