Waiblingen

Neuer Mobilfunk-Mast am Erbachhof in Waiblingen-Neustadt: Bau verzögert sich

Funkturm
In der Nähe des Erbachhofs bei Waiblingen-Neustadt soll ein 35 Meter hoher Mobilfunkmast gebaut werden. Errichtet werden soll er von der Deutschen Funkturm, einer Tochtergesellschaft der Telekom. © DFMG Deutsche Funkturm GmbH

Mit dem Bau des 35 Meter hohen Mobilfunkmasts in der Nähe des Erbachhofs bei Waiblingen-Neustadt wollte die Deutsche Funkturm eigentlich noch 2022 loslegen – doch derzeit ist noch unklar, wann die Arbeiten beginnen können. Das teilt die Pressestelle des Unternehmens mit. Grund für die Ungewissheit ist das aktuell weiterhin laufende Baugenehmigungsverfahren, einen genauen Einblick in den Prozess hat die Deutsche Funkturm nach eigenen Angaben nicht. „Nach Erteilung der Baugenehmigung dauern die Bauvorbereitungen noch ein paar Monate. Wir hoffen weiterhin, noch dieses Jahr mit dem Bau zu beginnen“, betont die Pressestelle.

Ein Mobilfunkmast geht sechs bis zwölf Monate nach Fertigstellung in Betrieb

In der Regel geht laut dem Tochterunternehmen der Deutschen Telekom ein Mobilfunkmast sechs bis zwölf Monate nach Fertigstellung des Baus in Betrieb und kann von den Kunden genutzt werden. Im Rahmen des landschaftspflegerischen Begleitplans ist die Deutsche Funkturm dazu angehalten, nicht vermeidbare Eingriffe in die Natur wiederherzustellen. „Grundsätzlich berücksichtigen wir bei der Auswahl geeigneter Standorte immer ökologische Aspekte“, erläutert Pressesprecherin Lea Borgers. Gemeinsam mit der Stadt halte man in dem genannten Begleitplan Maßnahmen fest, wie zum Beispiel das Pflanzen von Bäumen oder Hecken.

Kein weiterer runder Tisch mit Mobilfunkinitiativen geplant

Heidrun Rilling-Mayer von der Mobilfunkinitiative Löwenzahn aus Neustadt fand es gut, dass es im März 2022 zu dem geplanten Mobilfunkmast einen Runden Tisch mit Vertretern der Stadt und des Unternehmens gab. Dort habe sie erfahren, dass der Standort in der Nähe des Erbachhofs bei Neustadt in erster Linie gewählt worden sei, um die Bahnkunden besser zu versorgen – und nicht die Anwohner.

Wenn sie dies früher gewusst hätte, dann wäre Heidrun Rilling-Mayer laut eigener Aussage wesentlich beruhigter gewesen. Darum regt sie für die Zukunft an, solche Informationen einfach schnell per Mail an die Mobilfunkinitiative Löwenzahn weiterzugeben. Die Deutsche Funkturm teilt dazu mit, dass im Rahmen des Runden Tisches diverse Fragen zum Neubaustandort in Neustadt beantwortet worden seien – ein weiterer Runder Tisch ist indes nicht geplant.

Im Durchschnitt kostet ein Mobilfunkstandort laut der Deutschen Funkturm etwa 200.000 Euro

Die genauen Kosten für den Mobilfunkstandort in Neustadt kann Pressesprecherin Lea Borgers nicht nennen. Allgemein teilt sie mit, dass die Kosten für einen neuen Mobilfunkmast stark in Abhängigkeit von den baulichen Rahmenbedingungen stehen und im Durchschnitt bei etwa 200.000 Euro liegen. Klar ist jedenfalls: „Die Baukosten tragen wir.“ Aktuell betreibt die Deutsche Funkturm GmbH in Deutschland mehr als 33.400 Funkstandorte. Jeder dieser Standorte und jeder neu geplante Standort wie der in Waiblingen-Neustadt unterliegt laut der Sprecherin einer Genehmigungspflicht der Bundesnetzagentur. Hierbei übernehme diese unter anderem die Aufgabe, elektromagnetische Felder von Funkanlagen auf der Grundlage der gesetzlichen Grenzwerte zu überwachen. „Nach der Fertigstellung des Standorts wird die Einhaltung der Grenzwerte fortlaufend durch die Bundesnetzagentur überprüft.“

Der Mobilfunkmast beim Erbachhof ist derzeit das einzige Projekt der Deutschen Funkturm auf Waiblinger Gemarkung. Weitere Mobilfunkstandorte in Waiblingen und seinen Ortschaften Beinstein, Neustadt, Bittenfeld, Hohenacker und Hegnach plant das Unternehmen derzeit nicht.

Mit dem Bau des 35 Meter hohen Mobilfunkmasts in der Nähe des Erbachhofs bei Waiblingen-Neustadt wollte die Deutsche Funkturm eigentlich noch 2022 loslegen – doch derzeit ist noch unklar, wann die Arbeiten beginnen können. Das teilt die Pressestelle des Unternehmens mit. Grund für die Ungewissheit ist das aktuell weiterhin laufende Baugenehmigungsverfahren, einen genauen Einblick in den Prozess hat die Deutsche Funkturm nach eigenen Angaben nicht. „Nach Erteilung der Baugenehmigung dauern

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