Waiblingen

Neues Restaurant "La Vita" in Waiblingen: Die Pizza wird vor den Augen der Kunden gebacken

La Vita
Die Geschäftspartner Giuseppe Cinquegrana (40, links) und Orhan Yilanci (33) beim neuen Pizzaofen und der Teigmaschine. © ZVW/Alexandra Palmizi

„Das Highlight ist bei uns die Pizza“: Orhan Yilanci (33) von der Trattoria und Pizzeria „La Vita“ ist auf die Zubereitung im Ofen besonders stolz. Bald will er das neue Lokal in Waiblingen mit seinem Geschäftspartner Giuseppe Cinquegrana (40) aufmachen, nach rund vier, fünf Wochen Umbauzeit. Dann kommt auch der neue, mit ferrariroten Mosaiksteinen verzierte Ofen mit der rotierenden Platte zum Einsatz, in dem vor den Augen der Kunden die Pizza verzehrfertig wird. „Wir haben eine Backzeit von 60 Sekunden“, sagt Orhan Yilanci. Im Betrieb helfen auch seine Mutter Asyen Yilanci (55) sowie seine italienischstämmige Partnerin mit.

Zuvor wird die Pizza vor den Augen der Gäste vom Pizzabäcker belegt. 21 verschiedene Pizzen gibt es auf der Speisekarte, der Teig wird laut Orhan Yilanci selbst gemacht. Fürs „La Vita“ arbeiten neben der Inhaber-Familie noch ein Pizzabäcker, ein Koch, eine Küchenhilfe, ein Barmitarbeiter und ein Kellner. „Die Mitarbeiter sind größtenteils Italiener“, sagt Orhan Yilanci. Der Koch habe früher im „Bellini“ gearbeitet, einem beliebten, aber vor rund drei Jahren geschlossenen italienischen Lokal in der Waiblinger Altstadt. Orhan Yilancis Mutter Asyen hat viele Jahre im Tennisstüble im Eisental sowie im ehemaligen Gasthaus zur Eintracht in der Zwerchgasse in der Küche gearbeitet. Auch jetzt im „La Vita“ kocht sie mit.

Orhan Yilanci: „Ich mag leidenschaftlich die italienische Küche“

Für Orhan Yilanci ist es die erste eigene Pizzeria. Seine ersten Erfahrungen im Gastgewerbe hat der 33-Jährige einst nebenberuflich in einer Bar gesammelt. „Ich mag leidenschaftlich die italienische Küche“, sagt er. Geschäftspartner Giuseppe Cinquegrana bringt laut eigenem Bekunden 25 Jahre Erfahrung in der Gastronomie mit, als Pizzabäcker und Koch. Er ist nördlich von Neapel geboren und kam einst im Alter von 13 Jahren nach Deutschland, damals nach Sachsen. Bis ins Jahr 2000 blieb er dort, ehe er nach Neustadt und später nach Fellbach zog. Inzwischen wohnt Giuseppe Cinquegrana in Weinstadt.

24.000 Euro hat der Pizzaofen der Firma Morello Forni gekostet

Auf den modernen Pizzaofen ist er sehr stolz. 24.000 Euro habe er für diesen ausgegeben, viel mehr als für einen guten Steinofen, der um die 12.000 bis 13.000 Euro kostet. Der Ofen stammt von der Firma Morello Forni, seit 1969 als Hersteller von Pizzaöfen auf dem Markt. Das Besondere ist, dass die Pizza nicht von Hand gedreht werden muss. Erhitzt wird sie auf 450 Grad, der Teig bleibt dabei schön luftig, verspricht Giuseppe Cinquegrana. „So einen Ofen kann sich nicht jeder leisten.“ Dem 40-Jährigen ist es wichtig, in der neuen Pizzeria eine hohe Qualität anbieten zu können. „Halbe Sachen sind nichts für mich.“ Gleiches gilt für die Teigmaschine, die 8000 Euro gekostet hat – 6000 Euro mehr als ein durchschnittliches Produkt. Das soll dem Teig zugutekommen, damit dieser besonders fluffig wird. „Wir haben gut investiert.“

Auf der Speisekarte gibt es neben klassischen Pizzen wie der Pizza Marinara, der Pizza Napoletana und Pizza Margherita auch Pizza Sucuk mit der türkischen Rindfleisch-Knoblauchwurst. Bei den Nudelgerichten können die Gäste zwischen Spaghetti, Penne, Rigatoni, Tortellini, Ravioli und Tagliatelle wählen. Auch hausgemachte Lasagne mit Rinderragout wird serviert, ebenso Desserts wie Tiramisu und Pannacotta. Mittagsangebote wird es ebenso geben wie spezielle Fleisch- und Fischgerichte, die nur am Wochenende serviert werden. Jedes Essen kann auch mit nach Hause genommen werden, ein Lieferservice ist aber erst mal nicht geplant. Eventuell wird ein solcher im Lauf des Jahres 2023 eingeführt, aber sicher ist das noch nicht.

Weine und Bier aus Italien

In der warmen Jahreszeit sollen die Gäste auch draußen sitzen können. Drinnen im „La Vita“ gibt es zwölf Tische, an denen jeweils vier Personen Platz haben. Zwei alte Vespas dienen als Deko-Element. Zu trinken gibt es neben Weinen aus Italien auch italienisches Bier wie Peroni Nastro Azzurro und Moretti sowie Aperitifs wie Campari Orange, Crodino und Sanbitter. Nudeln, Mehl, Tomaten oder Weine können auch wie in einem Feinkost-Laden eingekauft und mit nach Hause genommen werden.

Geöffnet hat die Pizzeria in der Albert-Roller-Straße 7 immer von Sonntag bis Donnerstag von 11.30 bis 14.30 Uhr und von 17 bis 22.30 Uhr. Freitags und samstags machen die Geschäftspartner Giuseppe Cinquegrana und Orhan Yilanci etwas länger auf, von 11.30 bis 14.30 Uhr und von 17 bis 23 Uhr. Eröffnen wollen die beiden ihre Trattoria und Pizzeria „La Vita“ am Samstag, 10. Dezember.

„Das Highlight ist bei uns die Pizza“: Orhan Yilanci (33) von der Trattoria und Pizzeria „La Vita“ ist auf die Zubereitung im Ofen besonders stolz. Bald will er das neue Lokal in Waiblingen mit seinem Geschäftspartner Giuseppe Cinquegrana (40) aufmachen, nach rund vier, fünf Wochen Umbauzeit. Dann kommt auch der neue, mit ferrariroten Mosaiksteinen verzierte Ofen mit der rotierenden Platte zum Einsatz, in dem vor den Augen der Kunden die Pizza verzehrfertig wird. „Wir haben eine Backzeit von

Alle Abos jederzeit kündbar:
ZVW+ MONATLICH
Erster Monat gratis, danach 6,99 €/mtl.
ZVW+ JÄHRLICH
Statt 83,88 € (Zwei Monate gratis)
ZVW+ JÄHRLICH mit ePaper
mit täglichem Zugriff zum ePaper