Vor wenigen Wochen noch sei es für Sebastian Wolf unvorstellbar gewesen, dass er sich als einziger Bewerber für die Oberbürgermeisterwahl im Waiblinger Bürgerzentrum einem Publikum präsentiere, betont der 40-Jährige am Montagabend bei der ersten Kandidatenvorstellung. Ja, er habe sich einen Gegenkandidaten gewünscht. „Sogar sehr! Denn Wahlen leben von der Auswahl und von einem Wettstreit um den richtigen Weg für eine Stadt“, sagte er. Er wollte deshalb keine klassische Wahlkampfrede halten,