Waiblingen

Post in Waiblingen: Trotz Weihnachten - Briefe werden nicht später geliefert

Briefzentrum
Das Briefzentrum in Waiblingen befindet sich in der Ziegeleistraße 6. © ZVW/Gaby Schneider

Vor Weihnachten wird traditionell mehr Post verschickt – und das ist auch im Briefzentrum in Waiblingen zu spüren. „Normalerweise hat das Briefzentrum 550 Mitarbeiter. Aktuell sind es etwa 600“, teilt Marc Mombauer mit, Pressesprecher bei der Deutsche Post DHL Group. Heißt: Der Konzern, der weltweit rund 590.000 Mitarbeiter beschäftigt, hat im Briefzentrum um rund 50 Mitarbeiter aufgestockt. Pakete werden dort aber nicht bearbeitet.

Dass Briefe jetzt wegen Weihnachten länger im Briefzentrum Waiblingen liegen bleiben, kann Marc Mombauer nicht bestätigen. Vom sogenannten Briefeingang bis Briefabgang verweilt nach seinen Angaben ein Brief nur wenige Stunden im Briefzentrum. „Die Verweildauer wird durch das Weihnachtsgeschäft nicht erhöht.“

Post-Sprecher: Weiter Präventionsmaßnahmen gegen Covid-19

Wie viele Mitarbeiter im Waiblinger Briefzentrum aktuell krank sind, möchte der Pressesprecher nicht sagen. Auf Basis der in den vergangenen beiden Jahren erfolgten Covid-19-Erstimmunisierungen und Auffrischungsimpfungen bietet die Post in diesem Jahr verstärkt auch Grippeschutzimpfungen an. Corona ist aber nach wie vor ein Thema. „Wir verfolgen weiterhin den Weg konsequenter Präventionsmaßnahmen gegen Covid-19, um die Gesundheit unserer Beschäftigten und ihrer Angehörigen zu schützen“, betont Marc Mombauer. Hierbei kämen der Post auch die Erfahrungen aus den beiden vorangegangenen Jahren zugute, in denen die Post „größere Ausfälle in unseren Betriebsstätten und in der Zustellung von Briefen und Paketen“ nach eigenen Angaben verhindern konnte. Kernelement im Konzern ist die Einhaltung der „AHA+L“-Regel. Sprich: Abstand halten, Hygiene beachten, im Alltag die Maske tragen, regelmäßig lüften. Auch Testangebote werden den Beschäftigten nach Angaben des Pressesprechers weiter gemacht.

Immer mehr warentragende Sendungen werden im Briefzentrum bearbeitet

Wenn er das Weihnachtsgeschäft 2022 mit den Vorjahren vergleicht, stellt Marc Mombauer fest, dass die Arbeit gleich geblieben ist – „mit dem wichtigen Unterschied, dass immer mehr warentragende Sendungen im Briefzentrum bearbeitet werden“. Das können Bücher sein, aber auch Ersatzteile, Handyzubehör, Kleidungsstücke oder Haushaltswaren. Wie andere Branchen auch ist die Post auf Personalsuche. Interessenten können sich unter anderem unter www.werde-einer-von-uns.de bewerben. Was das Briefzentrum Waiblingen angeht, verweist Marc Mombauer indes darauf, dass man „personell gut aufgestellt“ sei und „über die Jahrzehnte eine sehr hohe Prozesssicherheit“ hergestellt habe.

Um die erhöhten Sendungsmengen der Vorweihnachtszeit möglichst gut zu bewältigen, hat die Postbank laut Pressesprecher Hartmut Schlegel in Absprache mit ihrem Partner DHL verschiedene Maßnahmen ergriffen. Das betrifft auch die große Postbank-Filiale in der Mayenner Straße 63 in Waiblingen, in der viele Menschen ihre Pakete abgeben und abholen. Zu den Maßnahmen gehören nach Angaben von Hartmut Schlegel eine erweiterte personelle Besetzung in den Filialen sowie flankierende betriebliche Maßnahmen. „Einerseits können Mitarbeitende in dieser Zeit nur eingeschränkt Urlaub nehmen, andererseits berücksichtigen wir die Wünsche von Mitarbeitenden in den Filialen, ihre Arbeitszeit in den Wochen vor Weihnachten zu erhöhen.“

Höheres Aufkommen an Paketen: Mehr Mitarbeiter in Postbank-Filialen

Ergänzend werden laut dem Postbank-Sprecher rund 300 Auszubildende sowie zusätzliche Aushilfskräfte im Dezember die Postbank-Filialen im Weihnachtgeschäft unterstützen. „Darüber hinaus betreibt die Deutsche Post an besonderen Hotspots vorübergehend zusätzliche Ausgabestellen für lagernde Sendungen.“

Die Anzahl der Mitarbeiter in der Filiale in Waiblingen will der Postbank-Sprecher aus Sicherheitsgründen grundsätzlich nicht öffentlich bekannt machen. Dies soll der Überfallprävention dienen und gilt für alle Filialen. Zudem verweist Hartmut Schlegel noch auf grundsätzliche Tipps der Post für den rechtzeitigen Versand vor Weihnachten:

  • Pakete frühzeitig bestellen und versenden. Spätester Versandtermin für Pakete und Päckchen innerhalb von Deutschland ist Dienstag, 20. Dezember 2022. Für Briefe und Postkarten ist der spätmöglichste Einwurftermin am Donnerstag, 22. Dezember 2022, vor der Briefkastenleerung.
  • Einen Ablageort oder den vereinbarten Nachbarn für den Paketempfang benennen oder unter www.dhl.de/wunschzustellung das Paket an eine der DHL-Packstationen schicken lassen.
  • Im Standortfinder unter www.dhl.de/standortfinder können Kunden alle Standorte von Postfilialen, Paketshops, Packstationen und Briefkästen finden.
  • Pakete möglichst früh aus der Packstation oder der Filiale abholen. DHL informiert registrierte Kunden per Mail oder Push-Nachricht in der App, wenn ein Paket abholbereit in einer Filiale oder einem DHL-Paketshop liegt.
  • Die richtige Verpackung wählen. Tipps dazu gibt es unter www.dhl.de/weihnachten im Internet.
  • Bargeld und Wertsachen als „Einschreiben Wert“ versenden und nicht in Standardbriefen, da der Bargeldversand in normalen Briefen nicht zulässig ist und die Deutsche Post bei Verlust nicht haftet.
  • Keine Briefmarken auf Päckchen kleben, sondern Päckchen in der Filiale, mit Päckchenmarken, online oder in der „Post & DHL“-App frankieren.

Vor Weihnachten wird traditionell mehr Post verschickt – und das ist auch im Briefzentrum in Waiblingen zu spüren. „Normalerweise hat das Briefzentrum 550 Mitarbeiter. Aktuell sind es etwa 600“, teilt Marc Mombauer mit, Pressesprecher bei der Deutsche Post DHL Group. Heißt: Der Konzern, der weltweit rund 590.000 Mitarbeiter beschäftigt, hat im Briefzentrum um rund 50 Mitarbeiter aufgestockt. Pakete werden dort aber nicht bearbeitet.

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Dass Briefe jetzt wegen Weihnachten länger

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