Waiblingen

Remspark Waiblingen leert sich weiter: Apotheke muss nach 25 Jahren plötzlich gehen

RemsPark Apotheke
Ursula B. Pfeifer vor der Außentür der Remspark-Apotheke. © ALEXANDRA PALMIZI

Bislang gehört die Remspark-Apotheke immer noch zu den wenigen Mietern, die im einstmals stark besuchten Einkaufszentrum noch geöffnet hatten. Gerne hätte sie weitergemacht, doch nach 25 Jahren muss Ursula Pfeifer den Remspark verlassen. Bis zum Ende des Jahres muss sie die Einrichtung ausbauen. Das Schreiben der Eigentümer war zunächst ein „Schock“, gesteht die 68-Jährige. Doch die Apotheker-Familie fand zwischenzeitlich eine Lösung: Ursula Pfeifer zieht mit ihrem Team in die Central-Apotheke am Alten Postplatz, die von ihrem Sohn Patrick geführt wird.

Gleich beim Eingang zum Real-Markt, das ist der angestammte Standort der Remspark-Apotheke. Sie war fest etabliert im Einkaufszentrum. Wo sich bis Februar 2022 der riesige Supermarkt befand, laufen die Besucher heute gegen eine fest verschlossene Wand.

Wie andere Mieter auch forderte Ursula Pfeifer Auskunft über die Zukunftspläne für das Center und den Zeitplan der Sanierung - ohne zufriedenstellende Antwort. Mehrfach wechselten die Ansprechpartner und ein Geschäftsraum nach dem anderen leerte sich. Trotzdem blieb die Remspark-Apotheke - und muss nun wider Willen gehen.

„Wir würden sogar in einen Container ziehen“

„Es tut mir leid für unsere treuen Kunden“, sagt die Apothekerin. In der Central-Apotheke werde das Team alle Serviceleistungen unverändert anbieten und Patienten mit Rat und Tat zur Seite stehen. Gegenüber auf dem Avia-Areal stünden kostenlose Kundenparkplätze zur Verfügung. Der Familie gehören außerdem noch die Staufen-Apotheke in der Heinrich-Küderli-Straße in Waiblingen und die Kappelberg-Apotheke in Fellbach. Alle Pfeifer-Apotheken arbeiten zusammen. Als Ersatz für die Remspark-Apotheke schaut sich Ursula Pfeifer weiter nach geeigneten Räumen um. Zum Weitermachen ist sie fest entschlossen: „Wir würden vorübergehend sogar in einen Container ziehen.“

Gute Zusammenarbeit beim Impfzentrum

Eigentlich hatte sie fest mit dem Standort Rempark gerechnet. Vor ein paar Jahren hat sie noch in hochwertiges neues Mobiliar investiert, denn ihr Sohn Patrick sollte, wenn die Mutter in den Ruhestand geht, eine tadellose, moderne Apotheke übernehmen. Schon als Teenager hatte er im Remspark mitgeholfen.

Gute Jahre hat Ursula Pfeifer im Remspark erlebt, die Zusammenarbeit mit Nachbarn wie dem Real-Markt lief gut. Vergangenen Winter noch hatten sich die Central-Apotheke und die Remspark-Apotheke im städtischen Impfzentrum in der früheren „Mc Paper“-Filiale engagiert. Ärzte aus Waiblingen und Umgebung impften, die Stadt organisierte und zahlte die Betriebskosten, die Apotheken lieferten Impfstoff und führten Corona-Tests durch. Das Center stellte kostenlos die Räume.

Bislang gehört die Remspark-Apotheke immer noch zu den wenigen Mietern, die im einstmals stark besuchten Einkaufszentrum noch geöffnet hatten. Gerne hätte sie weitergemacht, doch nach 25 Jahren muss Ursula Pfeifer den Remspark verlassen. Bis zum Ende des Jahres muss sie die Einrichtung ausbauen. Das Schreiben der Eigentümer war zunächst ein „Schock“, gesteht die 68-Jährige. Doch die Apotheker-Familie fand zwischenzeitlich eine Lösung: Ursula Pfeifer zieht mit ihrem Team in die

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