Waiblingen

Stihl erzielt neuen Rekordumsatz

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Vorstand der Stihl AG bei der Bilanzpressekonferenz: Norbert Pick, Vorstand Marketing und Vertrieb (links), Dr. Bertram Kandziora, Vorstandsvorsitzender sowie Vorstand Produktion und Materialwirtschaft (Mitte) uns Dr. Michael Prochaska, Vorstand Personal und Recht (rechts). © Mathias Ellwanger

Waiblingen. Die Stihl Unternehmensgruppe hat 2015 mit 3,5 Milliarden Euro einen Rekordumsatz erzielt. Im Vergleich zum Vorjahr ist das eine Steigerung um 8,9 Prozent. Auch in diesem Jahr rechnet das Waiblinger Unternehmen mit einem Umsatzwachstum.

 Video: Gespräch mit Betram Kandziora, Vorstandsvorsitzender Stihl AG

„Auch 2015 gelang es unseren Vertriebsgesellschaften in den meisten Ländern, Marktanteile hinzuzugewinnen“, so der Vorstandsvorsitzende Bertram Kandziora bei der Bilanz-Pressekonferenz am Mittwoch. Die weltweiten Investitionen erreichten mit 235 Millionen Euro im Jahr 2015 den höchsten Stand der Unternehmensgeschichte. Im laufenden Jahr begeht Stihl sein 90-jähriges Firmenjubiläum. Alle Investitionen sind mit eigenen Mitteln finanziert. Die Eigenkapitalquote liegt bei 69,7 Prozent.

Höchstes Investitionsvolumen in der Unternehmensgeschichte

Die Investitionen der Stihl-Gruppe betrugen im vergangenen Jahr 235 Millionen Euro - das höchste Investitionsvolumen in der Unternehmensgeschichte. Davon entfielen 37 Prozent auf das deutsche Stammhaus und 63 Prozent auf die Tochtergesellschaften im In- und Ausland. Den Investitionen stehen Abschreibungen in Höhe von insgesamt 149 Millionen Euro gegenüber. Der Personalstand in der Gruppe nahm um 0,4 Prozent leicht ab und ging auf 14 245 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter zurück.

Im deutschen Stammhaus, der Andreas Stihl AG & Co. KG, ging der Umsatz um 0,6 Prozent auf 989 Millionen Euro zurück. Am Stammsitz in Waiblingen wurden im März 2016 die Erweiterung des Entwicklungszentrums und die neue Produktionslogistik mit einem Investitionsvolumen von insgesamt rund 90 Millionen Euro eingeweiht. Die Investitionen lagen 2015 deutlich über den Abschreibungen. Die Belegschaft sank um ein Prozent auf 4180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Erfolgsprämie für die Beschäftigten betrug 50 Prozent eines Monatsgehalts und mindestens 1350 Euro.

Kandziora blickt optimistisch in die Zukunft: „2016 sind wir gut gestartet und erwarten, dass wir unseren Wachstumskurs fortsetzen – auch in mittel- und langfristiger Perspektive."

Einen ausführlichen Bericht zur Bilanz von Stihl lesen Sie in der Donnerstagsausgabe unserer Zeitung sowie im Epaper.