Waiblingen

Sturmtief „Roxana“: So lief die Nacht in Waiblingen und Weinstadt

Feuerwehr Symbol
Die Feuerwehr musste nicht oft ausrücken in der Nacht auf Montag (7.2.) (Symbolbild). © Benjamin Büttner

Die Sturmwarnung, die der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Wochenende für den Sonntagabend und die Nacht auf Montag, 7. Februar, herausgegeben hat, hat sich bewahrheitet: Im Rems-Murr-Kreis hat es in der Nacht auf Montag ganz ordentlich gestürmt. Besonders gegen Mitternacht wütete Sturmtief Roxana besonders heftig.

Doch auch schon am Sonntagnachmittag flog aufgrund des starken Winds so einiges durch die Gegend. Trotzdem: Es sei alles relativ glimpflich abgelaufen – ohne größere Einsätze in der Nacht, vermelden Polizei und Feuerwehren.

Gartenhäuschen fliegt durch die Luft

„Vorsicht, fliegende Häuschen“, meldete eine Nutzerin am Sonntagabend in der Weinstadt-Gruppe auf der Internetplattform Facebook. Wer das grüne Gartenhäuschen vermisse, das dort zwischen Endersbach und Beutelsbach über die Streuobstwiesen trudelte: Es sei wohl in Richtung Käppele unterwegs, so die Nutzerin.

Auch für die Polizei war es keine gerade ruhige Nacht: Witterungsbedingt sei es im gesamten Einsatzgebiet des Polizeipräsidiums Aalen zu insgesamt 69 Einsätzen gekommen, informiert Polizeipressesprecher Robert Kauer, auch im Raum Waiblingen seien Beamte wegen des Sturms im Einsatz gewesen. Personen seien glücklicherweise keine zu Schaden gekommen. Ob durch den Sturm ein größerer Sachschaden entstanden ist, sei im Moment noch unklar.

Baum drohte umzustürzen

Am Sonntagnachmittag rückte die Freiwillige Feuerwehr Waiblingen zu einem Privatgrundstück aus, in dessen Garten ein Baum sturmbedingt ziemlich in Schieflage geraten war und umzustürzen drohte. „Mit einem kleinen Team konnten wir die Gefahrensituation schnell beseitigen“, so die Feuerwehr Waiblingen auf ihrem Twitterkanal.

Auch die Freiwillige Feuerwehr Weinstadt war mit der Abteilung Endersbach schon am Sonntagnachmittag im Einsatz, um größeren Sturmschäden zuvorzukommen: In den Junkeräckern drohte ein Baugerüst abzustürzen, berichtet Feuerwehrpressesprecher Tim Maier. Mit einer neunköpfigen Besatzung habe die Feuerwehr das Gerüst aber ohne Probleme stabilisieren können.

Einsatz wegen Türöffnung für den Rettungsdienst

Den Rest der Nacht sei es verhältnismäßig ruhig geblieben in Weinstadt: Zwar musste die Abteilung Endersbach um 4.44 Uhr noch einmal mit 13 Einsatzkräften und drei Fahrzeugen zu einer technischen Hilfeleistung in die Schafsgasse ausrücken – hierbei habe es sich aber um eine Türöffnung für den Rettungsdienst gehandelt, so der Pressesprecher. Mit Sturmtief Roxana hatte dieser nächtliche Einsatz also nichts zu tun.

Kaum Schäden in Korb und Kernen

In den Kommunen Korb und Kernen sind Bauhofmitarbeiter am Montag sämtliche Wege und Straßen auf der Suche nach Sturmschäden abgefahren. Während es in Korb keine Meldungen gibt, verzeichnet die Gemeinde Kernen einen umgestürzten Baum unweit des Sportplatzes in Stetten, der in einem privaten Garten stand und auf den Weg gestürzt war sowie einen überfluteten Feldweg am „Blauen Loch“ in Rommelshausen unweit des Waldspielplatzes. Die Feuerwehren der beiden Kommunen mussten in dieser Nacht nicht ausrücken.

Die Sturmwarnung, die der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Wochenende für den Sonntagabend und die Nacht auf Montag, 7. Februar, herausgegeben hat, hat sich bewahrheitet: Im Rems-Murr-Kreis hat es in der Nacht auf Montag ganz ordentlich gestürmt. Besonders gegen Mitternacht wütete Sturmtief Roxana besonders heftig.

Doch auch schon am Sonntagnachmittag flog aufgrund des starken Winds so einiges durch die Gegend. Trotzdem: Es sei alles relativ glimpflich abgelaufen – ohne größere Einsätze

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