Waiblingen

Sushi-Restaurant Komari in Waiblingen: "Ein Restaurant lebt nicht von ‚To go‘"

KomarSushi
Dinh Khoi Nguyen ist Chef des Komaris in der Albert-Roller-Straße. © Gaby Schneider

Die Vielfalt asiatischer Kocharten präsentieren und für den europäischen Geschmack zugänglich machen: Das ist das Bestreben der Fusionsküche des Restaurants Komari. Dabei stehen neben einer großen Auswahl an Sushi-Variationen sowohl thailändische, koreanische als auch vietnamesische und japanische Gerichte auf der Speisekarte.

„Jeder Besuch soll ein Erlebnis sein“, sind sich Inhaber Dinh Khoi Nguyen (38) und Manager Ali Yalcin (29) einig. Wer in das Restaurant in der Albert-Roller-Straße kommt, esse „mit dem Auge und dem Mund“. Im Restaurant können die Gäste den Köchen bei der Zubereitung der Speisen zuschauen. Das macht eine offene Küchenfront möglich, durch welche das Komari laut eigener Aussage Transparenz und Ehrlichkeit vermitteln wolle.

Corona-Warnstufe: Abholgeschäft brummt

Dass dieses Koch-Erlebnis nur Gästen unter bestimmten Voraussetzungen vorbehalten bleibt, sieht die aktuelle Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg vor. Denn seit Eintritt der Corona-Warnstufe am Mittwoch gilt: Für einen Restaurantbesuch muss ein 3G-Nachweis vorgelegt werden. Als Test ist nur noch ein PCR-Test zulässig. Durch die strengeren Corona-Regeln bemerkt auch das Komari ein verändertes Besucherverhalten. Seit Mittwoch kommen weniger Gäste, außerdem häufen sich die Absagen von Tischreservierungen, so Nguyen. Das sei in der Gastronomie zwar nicht unüblich, dennoch falle die Anzahl der Absagen auf.

„Von 40 Reservierungen werden rund 30 wahrgenommen“, meint Manager Ali Yalcin. Im Durchschnitt lassen 25 Prozent der Gäste ihre Reservierung verfallen, so Yalcin. Im Gegensatz dazu boomt das Abholgeschäft: Gerade zur Mittags- und Abendessenszeit bilden sich im Restaurant Schlangen. „Viele Menschen bestellen telefonisch vor und holen dann das Essen ab“, sagt Dinh Khoi Nguyen.

„Ein Restaurant lebt nicht von ,To go'“

Der Inhaber und seine sechs Angestellten sind einerseits froh über die Nachfrage, „da die laufenden Kosten immer bezahlt werden müssen“. Andererseits gehe so das Erlebnis im Restaurant verloren. Das Personal solle bei der Auswahl der Speisen helfen und beraten, das Show-Erlebnis in der Küche sein Übriges tun. „Ein Restaurant im klassischen Sinne lebt nicht von ,To go'“, macht Manager Ali Yalcin deutlich. Dennoch zeigen sich Inhaber und Manager optimistisch, wenn sie in die Zukunft blicken.

Denn in drei Jahren – seit 2018 gibt es das Komari in Waiblingen – hat das junge Restaurant zahlreiche Erfahrungen mit Lockdowns und sich ändernden Corona-Verordnungen gemacht. Kurzfristig bot das Komari einen Lieferservice an, außerdem gibt es an Feiertagen Spezialangebote wie Sushi-Platten oder Gerichte, die nicht auf der Karte stehen. „Diese Angebote machen wir aber schon immer“, sagt Ali Yalcin.

Damit probiere das Restaurant neue Speisen aus. Mag der Kunde das neue Gericht, komme es auf die Speisekarte. Aktuell hat das Komari Iberico-Fleisch, Bluefin-Thunfisch sowie ein Gericht aus zwölf Stunden lang gekochten Rinderrippen im Angebot.

"Wir arbeiten, solange wir können"

Ziel sei es in allem, dem Kunden die asiatische Küche näherzubringen. „Wir machen nicht das typische Sushi, wie jeder es kennt, sondern mit der speziellen asiatischen Note“, erklärt Nguyen und versichert, dass er als gebürtiger Vietnamese bestens mit der Küche vertraut sei.

Essen wie bei der Großmutter lasse sich zwar nicht einfach in der Gastronomie umsetzen, so Nguyen, trotzdem wolle der Inhaber dem Konzept einer frischen Küche ohne künstliche Geschmacksverstärker treu bleiben. Egal ob im Restaurant oder coronabedingt bei der Abholung. Auch für die Zukunft gilt: „Wir arbeiten, solange wir können“, sagt er.

Die Vielfalt asiatischer Kocharten präsentieren und für den europäischen Geschmack zugänglich machen: Das ist das Bestreben der Fusionsküche des Restaurants Komari. Dabei stehen neben einer großen Auswahl an Sushi-Variationen sowohl thailändische, koreanische als auch vietnamesische und japanische Gerichte auf der Speisekarte.

„Jeder Besuch soll ein Erlebnis sein“, sind sich Inhaber Dinh Khoi Nguyen (38) und Manager Ali Yalcin (29) einig. Wer in das Restaurant in der

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