Waiblingen

Waiblingen: Geflüchteter Nigerianer soll trotz Job bei KFC abgeschoben werden

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Symbolfoto. © ZVW/Gabriel Habermann

Er arbeitet bei Kentucky Fried Chicken (KFC) in Waiblingen, bemüht sich um Deutschkenntnisse und hat sich einen Freundeskreis aufgebaut - am 20. September soll ein 34-jähriger Nigerianer nun abgeschoben werden.

Den Aussagen des Freundeskreises Flüchtlingssolidarität zufolge ist der Betroffene im Jahr 2018 „als Angehöriger der biafranischen Minderheit“ nach Deutschland geflohen. Seine Abschiebung stößt auf Unverständnis im Freundeskreis und auch bei seinem Arbeitgeber Peter Rimac. Dieser leitet die Waiblinger KFC-Filiale und wollte den Geflüchteten eigentlich zum Schichtleiter weiterbilden. „Er ist immer dabei“, sagt Rimac, „ich brauche ihn.“

Der Arbeitsvertrag ist unbefristet

Laut der Aussage des Filialleiters hat der 34-Jährige bereits einen unbefristeten Arbeitsvertrag - seiner Arbeit nachgehen kann er derzeit allerdings nicht, er sitzt laut einer Mitteilung bereits in Abschiebungshaft in Pforzheim. Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat zu diesen Informationen bisher noch keine Aussage getroffen.

Der Freundeskreis Flüchtlingssolidarität fordert eine Bleibeperspektive. Am Samstag, 17. September, wird die Initiative von 10 bis 13 Uhr einen Infostand in der Marktgasse oder am Postplatz in Waiblingen einrichten.

Er arbeitet bei Kentucky Fried Chicken (KFC) in Waiblingen, bemüht sich um Deutschkenntnisse und hat sich einen Freundeskreis aufgebaut - am 20. September soll ein 34-jähriger Nigerianer nun abgeschoben werden.

Den Aussagen des Freundeskreises Flüchtlingssolidarität zufolge ist der Betroffene im Jahr 2018 „als Angehöriger der biafranischen Minderheit“ nach Deutschland geflohen. Seine Abschiebung stößt auf Unverständnis im Freundeskreis und auch bei seinem Arbeitgeber Peter Rimac.

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