Waiblingen

Waiblingen-Hohenacker: Mensa der Lindenschule fast fertig

Mensa Hohenacker
Malerarbeiten in der neuen Mensa der Lindenschule Hohenacker. © Benjamin Büttner

An mehreren Waiblinger Schulen wurden die Ferien für Bauarbeiten und Sanierungen genutzt. Während diese beim aktuell größten Projekt, dem Fachklassenbau des Staufer-Gymnasiums, noch weiterlaufen, stehen sie an der Lindenschule Hohenacker kurz vor dem Abschluss. Dort kann voraussichtlich im Oktober die neue Mensa in Betrieb gehen. Die Küchengeräte stehen bereit, der Charakter des neuen Speisesaals im ehemaligen Werkraum lässt sich gut erahnen. Trotz der Lieferschwierigkeiten und der Preissteigerungen in der Baubranche steht das Projekt auf der Zielgeraden.

Die vergangenen Jahre bekamen die Ganztagskinder der Lindenschule in einem Vereinszimmer unter der Sporthalle ein warmes Mittagessen, das von der Metzgerei Gnamm geliefert wurde. Nach Beobachtung des städtischen Hochbauamtsleiters Michael Gunser eine lebensnahe, mit Liebe und Geschick umgesetzte Lösung für rund 45 Kinder. Weil sich die Lindenschule aber steigender Schülerzahlen erfreut und der Rechtsanspruch auf einen Ganztagsplatz dennoch gewährleistet werden muss, reicht die Kapazität dort künftig nicht mehr. Die neue Mensa bietet 72 Sitzplätze.

Eine Fassadensanierung steht ebenfalls noch an

Früher war die Lindenschule auch Hauptschule. Nun stehen trotz der steigenden Schülerzahlen Räumlichkeiten zur Verfügung. Die Mensa konnte also im Werkraum, der früher der Hauptschule diente, eingebaut werden.

Mit hinzu kam die Schulsozialarbeit, welche innerhalb des Hauses umgezogen ist. Der Hochbauamtsleiter lobt ausdrücklich die „tolle Zusammenarbeit mit der Schulleitung“. So stehen rund 200 Quadratmeter für die Mensa mit Nebenräumen zur Verfügung.

Anlieferung mit Cook & Chill

Die Verpflegung erfolgt im Cook & Chill-System, das heißt, das Essen wird vorgegart und gekühlt angeliefert – und wird vor Ort fertig gegart. Das soll die Nährstoffe erhalten und auch besser schmecken. Eingerichtet wird daher ein Küchenbereich mit Lager, Kühlzelle und Platz für Vorbereitung, Ausgabe und zum Spülen.

Damit die Geräuschentwicklung im Rahmen bleibt, sind an der Decke Reihen von sogenannten Holzfaser-„Sauerkrautplatten“ als Schallschlucker installiert. Eine Säule in der Mitte des Saals kann aus statischen Gründen nicht entfernt werden. Der Plan ist laut Michael Gunser, dass Schüler sie bei einem Kunstprojekt ansprechend gestalten.

Trotz der schwierigen Situation auf dem Bausektor konnte der Kostenrahmen halbwegs eingehalten werden. Nach einer Steigerung von drei bis vier Prozent belaufen sich die Kosten nun auf rund 900 000 Euro. Eine energetische Sanierung der Lindenschule, laut Michael Gunser ein schönes Beispiel des an Klarheit und Leichtigkeit orientierten Schulbaus der sechziger Jahre, steht bald an. Dies betrifft zunächst die Fassade.

Fassadensanierung folgt

Eine Planungsrate ist für 2023 im Haushalt eingestellt. Bei den Stadtwerken würden zudem Überlegungen angestellt, die Lindenschule gemeinsam mit dem in Hohenacker geplanten neuen Kindergarten in ein Fernwärmenetz zu integrieren.

Außer im Staufer-Gymnasium und in der Lindenschule fanden im Sommer noch in weiteren Waiblinger Schulen Sanierungen statt: Staufer-Realschule (Bodenbeläge), Rinnenäckerschule (Dachsanierung), Salier-Realschule (Umsetzung der Medienausstattung), Wolfgang-Zacher-Schule (Umsetzung der Medienausstattung und Fliesenarbeiten in den WCs), Comeniusschule (Einbau einer Kita).

An mehreren Waiblinger Schulen wurden die Ferien für Bauarbeiten und Sanierungen genutzt. Während diese beim aktuell größten Projekt, dem Fachklassenbau des Staufer-Gymnasiums, noch weiterlaufen, stehen sie an der Lindenschule Hohenacker kurz vor dem Abschluss. Dort kann voraussichtlich im Oktober die neue Mensa in Betrieb gehen. Die Küchengeräte stehen bereit, der Charakter des neuen Speisesaals im ehemaligen Werkraum lässt sich gut erahnen. Trotz der Lieferschwierigkeiten und der

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