Waiblingen

Weinbar Teneria in Waiblingen erwacht mit neuem Team aus dem Dornröschenschlaf

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Die Weinbar Teneria steht kurz vor der Wiederöffnung. © Palmizi

Lange war es still um die „Teneria“ am Waiblinger Bädertörle. Viele Jahre erfreute sie sich als idyllisch zwischen Altstadt und grüner Erleninsel gelegene Tapas-Bar großer Beliebtheit bei den Gästen. Doch zuletzt lag die markante, bootsförmige Terrasse wie im Dornröschenschlaf über der träge fließenden Rems. Auch nach Ende des Corona-Lockdowns ist das Lokal geschlossen geblieben. Bis jetzt: Ein neues Team schlägt unter dem Namen „Teneria Pop-up“ ein neues Kapitel auf.

Die Teneria-Gründerin Stefanie Gleich bleibt Inhaberin, wird aber aus persönlichen Gründen bis auf weiteres nicht ins operative Geschäft zurückkehren. Sie weilt in Griechenland. „Steffi geht’s gut“, lässt der neue Betriebsleiter Pascal Fetzer wissen. „Sie lässt alle geschätzten Teneria-Gäste von ganzem Herzen (und ihr Herz ist groß) grüßen.“ Der Gastronom aus Ludwigsburg, der dort mit der Verwandtschaft die „Krone Alt-Hoheneck“ aufgebaut hat, möchte die Teneria zumindest für den Sommer zu neuem Leben erwecken. Gleichzeitig hofft er, das „Schmuckstück“ Teneria künftig dauerhaft als Betreiber übernehmen zu dürfen.

Bernd Bachofer kocht ein Festmenü

Dafür bekommt er für die Eröffnung am Freitag und Samstag prominente Unterstützung aus der Altstadt: Der Waiblinger Sternekoch Bernd Bachofer wird ein Sechs-Gang-Tapas-Menü als Hommage an die alte Teneria zaubern. Das wird zur Feier der Wiederöffnung eine Ausnahme sein – in den folgenden Wochen wird eindeutig der Wein im Mittelpunkt stehen. „Wir werden die Speisekarte im Vesper-Bereich halten und uns jede Woche auf neue Weine und Weinregionen konzentrieren“, so Pascal Fetzer. Verantwortlich für die Weinkarte und den Service ist „Master“-Sommelière Helga Schroeder.

Schwierige Corona-Zeit

Zum 1. Januar 2020 hatte Gründerin Stefanie Gleich nach neun Jahren sich und der der damaligen Tapas-Bar Teneria eine Auszeit verordnet. Dann kam die Corona-Pandemie. Nach einigen Monaten Pause ging’s mit neuem Konzept als Weinbar und Restaurant sowie mit dem Engländer Bradley Bryan, der zuvor ein Jahr lang bei Nico Burkhardt in Schorndorf gearbeitet hatte, als Koch wieder an den Start. Mit der zweiten Corona-Welle und dem neuerlichen Lockdown im November wurde es wirtschaftlich kritisch, wie Stefanie Gleich damals unserer Redaktion erzählte. Vom alten Team ist beim Neustart der Teneria noch Ioannis „Janni“ Tzikas dabei.

Pop-up auch im Rosenladen

„Tenería“ ist spanisch und bedeutet übersetzt Gerberei. So traditionsbewusst machte sich die Tapas-Bar von Beginn an anschlussfähig an die Waiblinger Historie. Denn genau die Gerber waren es, die den unteren Bereich der Stadt an der Rems über Jahrhunderte prägten.

Dass als temporär oder auf Probe angelegte „Pop-up“-Konzepte in Waiblingen durchaus Erfolg haben und sich auf Dauer etablieren können, beweist Wengerter Jochen Beurer mit „Wein im Rosenladen“ und Feinkost-Spezialitäten in der Langen Straße.

Lange war es still um die „Teneria“ am Waiblinger Bädertörle. Viele Jahre erfreute sie sich als idyllisch zwischen Altstadt und grüner Erleninsel gelegene Tapas-Bar großer Beliebtheit bei den Gästen. Doch zuletzt lag die markante, bootsförmige Terrasse wie im Dornröschenschlaf über der träge fließenden Rems. Auch nach Ende des Corona-Lockdowns ist das Lokal geschlossen geblieben. Bis jetzt: Ein neues Team schlägt unter dem Namen „Teneria Pop-up“ ein neues Kapitel auf.

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