Waiblingen

Wo das Federvieh spazieren geht

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Bäuerliches Waiblingen: Heute sieht es an dieser Stelle völlig anders aus. © Sammlung Schwarzmaier
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Kunstradfahrer in den Fünfzigern in der alten Festhalle. © Sammlung Brandstetter

Waiblingen. Auf dem Hof geht das Federvieh spazieren, an der autofreien Straße drängen sich bäuerlich anmutende Häuser dicht aneinander. Das Zeitreise-Bilderrätsel durch Waiblingen geht weiter: Wohin haben wir uns diesmal verirrt, und wer hat Erinnerungen und Anekdoten zu diesem verschlafenen Winkel der Stadt auf Lager?

Das Zeitreise-Rätsel führt zum vierten Mal zurück in ein versunkenes Waiblingen, in dem das Auto noch nicht die Vorherrschaft hatte und Beton kein verbreitetes Baumaterial war. Und wieder führt das Bild aus der Sammlung Rummel uns Heutige reichlich in die Irre, denn – so viel sei verraten – viele der abgebildeten Häuser stehen nicht mehr. Manche aber doch, so schief sie auf der alten Aufnahme auch schon wirken.

Wer dieses Sträßchen nicht kennt, wird staunen

Einen Anhaltspunkt könnte das größere Gebäude im Hintergrund geben, das quer zum Verlauf der Straße zu stehen scheint. Um was es sich dabei wohl handelt? Die Redaktion der Waiblinger Kreiszeitung und der Heimatverein sind gespannt, was den Leserinnen und Lesern zu diesen Häusern und zu einer nahe gelegenen Wirtschaft mit tierischem Namen einfällt.

Zugegeben, wir hatten von diesem Ort noch mehr historische Bilder zur Auswahl vorliegen. Um die Rätselei auch schön reizvoll zu machen, haben wir – gemein, gell? – das vielleicht schwierigste und älteste ausgesucht. Bei einem Blick in die andere Richtung wäre alles sonnenklar. Es existiert sogar eine Aufnahme von oben. Die gibt’s natürlich erst bei der Auflösung. Wer dieses Sträßchen nicht kennt, wird staunen.

Liebevolle Erinnerungen an Menschen und Straßen

Gesucht werden also wieder der Standort des Fotografen und besonders Erinnerungen und Anekdoten zu diesem Ort, diesem Sträßchen, seinen Menschen, Tieren und Gebäuden. In den bisherigen Folgen unserer Zeitreise versorgten uns die Teilnehmer mit lebhaften Rückblicken und liebevollen, teils wunderbar ausführlichen Antworten zu der verschwundenen Ladenzeile an der heutigen Querspange, zur in den Fünfzigern noch verkehrsarmen und ländlich geprägten Fronackerstraße sowie zur Mitte der Fünfziger abgerissenen Kelter an der Winnender Straße, wo sich heute das Feuerwehrhaus befindet.

Bei der bisher letzten Folge erwähnte Zeitzeuge Hans Brandstetter das Vereinsdomizil der Segelflieger und des Arbeiter-Rad- und -Kraftfahrerbundes Solidarität, bei dem er als junger Kerl auf dem Einrad und Kunstradfahren trainierte. Von den Wettbewerben in der alten Festhalle bei der Karolingerschule besitzt er noch einige Fotos, eins davon sei mit dieser Folge nachgeliefert.

So funktioniert's 

  • So funktioniert unsere „Zeitreise Waiblingen“: Wir zeigen in der Zeitung ein historisches Bild und lassen Sie, liebe Leserinnen und Leser, erst einmal rätseln.
  • Erkennen Sie die Straße? Dann freuen wir uns auf Erinnerungen und Anekdoten, die Sie damit verbinden. Schreiben Sie uns am besten per E-Mail an waiblingen@zvw.de, per Post an WKZ Lokalredaktion, Albrecht-Villinger-Straße 10, 71332 Waiblingen oder per Fax an 0 71 51/566-402.