Waiblingen

ZVW im Gespräch mit Guido Wolf

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CDU-Spitzenkandidat Guido Wolf (rechts) im Gespräch mit ZVW-Chefredakteur Frank Nipkau. © Diana Naegele

Waiblingen. Am 13. März ist Landtagswahl und Guido Wolf möchte nächster Ministerpräsident werden. Am Mittwoch ist der CDU-Spitzenkandidat im Zeitungshaus zu Gast und im Gespräch mit Chefredakteur Frank Nipkau. Wir berichten live von der Veranstaltung.

Wäre am Sonntag Landtagswahl, käme die CDU laut Forschungsgruppe Wahlen auf 34 Prozent der Stimmen. Nicht viel für eine Partei, die im Land rund 58 Jahre den Ministerpräsidenten stellte. Aufgrund der steigenden Popularität der AfD (letzter Stand: 11 Prozent) würde es im Moment nicht für eine schwarz-gelbe Koalition reichen. Obwohl die FDP bei 6 Prozent steht und damit ihr Wiedereinzug gesichert wäre. Aber auch Grün-Rot könnte nicht weiterregieren. Die Grünen liegen zwar t bei 28 Prozent. Doch die SPD kommt aktuell nur auf 15 Prozent. Es könnten nach dem 13. März also neue Koalitionen nötig werden - und Wolf schließt bisher keine (außer mit der AfD) aus.

Der CDU-Spitzenkandidat, geboren 1961, ist studierter Jurist. Seine Karriere begann im Landratsamt Tuttlingen. Anschließend arbeitete er bis 1992 als persönlicher Referent und Büroleiter für den baden-württembergischen Verkehrsminister Thomas Schäuble. Danach war er zwei Jahre bis Ende 1994 als Richter am Verwaltungsgericht Sigmaringen tätig. Von Januar 1995 bis Oktober 1996 folgte eine Tätigkeit als Referatsleiter im Stuttgarter Staatsministerium.

Am 21. November 2002 wählte der Kreistag des Landkreises Tuttlingen Wolf zum Landrat. 2010 wurde er mit 44 von 46 Stimmen wiedergewählt. Außerdem wurde Wolf 2006 als direkt gewählter Abgeordneter in den badenwürttembergischen Landtag gewählt, wo er seit 26. Oktober 2011 Landtagspräsident ist. Seit 2015 führt er die Landtagsfraktion der CDU. Guido Wolf schreibt Gedichte in schwäbischer Mundart und bezeichnet sich selbst als „der Wolf im Revier“.