Waiblingen. Schon als junges Mädchen wusste Babette Lietz: „Sei besser leise. Du weißt nicht, wem du was erzählen kannst.“ Dass die Stasi allgegenwärtig war, war auch ihrem Mann Oliver dauernd bewusst. Irgendwann war klar: Sie wollten ihre Heimatstadt Gera in der DDR verlassen. Am 26. August 1989 flüchtete das Paar mit zwei Freunden in einer Nacht-und-Nebel-Aktion über die grüne Grenze von Ungarn nach Österreich. Und landete später in Kernen.
Oliver Lietz war 26 Jahre