Weinstadt

Das total verrückte Weihnachtshaus von Großheppach

Zur Rose
Antonie und Günter Weller vor dem festlich beleuchteten Wirtschäftle Zur Rose in Großheppach. © ALEXANDRA PALMIZI

Freundlich grinst der riesige Elch mit dem grün-rot-geringelten Schal Fußgänger und Autofahrer an. Das Tier misst mehr als ein Stockwerk und sein Geweih ragt bis über das Dach des Restaurants „Wirtschäftle Zur Rose“ in Weinstadt-Großheppach hinaus. Mit seiner imposanten Größe stiehlt der Elch der übrigen Weihnachtsdekoration am und ums Haus herum fast die Schau. Doch nur fast. Denn auch die Lichterketten, Weihnachtskugeln und die leuchtenden Schlitten, Schnee- und Weihnachtsmänner sind ein Hingucker, vor allem abends.

Die „Weihnachtsverrückte“ in der Familie ist Wirtin Antonie Weller

„Das Schönste ist, in der Wirtschaft zu sitzen und zu hören, wie Kinder begeistert unsere Dekoration bestaunen“, sagt Antonie Weller, die das Lokal gemeinsam mit ihrem Mann Günter betreibt. Sie ist die Weihnachtsverrückte in der Familie, wie sie lachend bekennt. Inzwischen hat sie aber auch fast alle anderen Familienmitglieder mit ihrer Begeisterung angesteckt, ihr Sohn zum Beispiel nimmt sich extra Urlaub, um beim Aufhängen der aufwendigen Dekoration zu helfen. Zwei bis drei Tage sind Antonie und Günter Weller, ihr Sohn und weitere Helfer aus der Familie beschäftigt, bis die Wirtschaft so hell leuchtet. Ein Weihnachtsmann hat bereits 30 Jahre auf dem Buckel und strahlt immer noch, berichtet die Wirtin. Andere Stücke müssen hin und wieder natürlich ausgetauscht werden, auch kommen jedes Jahr neue weihnachtliche Leuchtobjekte hinzu. Im Baumarkt oder im Internet wird Antonie Weller in der Regel fündig, ganz neu hat sie in diesem Jahr den riesigen Elch erstanden.

Denn gerade in diesem, wegen der Corona-Pandemie besonders schwierigen Jahr für die Gastronomie wollte die Familie Weller erst recht ein leuchtendes Zeichen setzen. „Die Adventszeit ist für mich die schönste Zeit des Jahres und wir dürfen uns die Freude auf Weihnachten nicht verderben lassen“, findet Antonie Weller. Für sie ist das Weihnachtsfest wichtig: „Nachdem unsere Tochter uns vor langer Zeit einmal gefragt hat, warum alle Weihnachten feiern außer uns, haben wir beschlossen, das Restaurant über Weihnachten grundsätzlich geschlossen zu lassen.“

Das haben die Wellers nie mehr geändert und inzwischen sind aus den Eltern stolze Großeltern geworden. Auch in diesem Jahr wollen sie, soweit es trotz der Corona-Pandemie geht, Weihnachten im Kreis der Familie feiern.

Die treuen Kunden bringen Wein und Plätzchen vorbei

Bis dahin bietet das Wirtschäftle Zur Rose weiterhin Essen zum Abholen an. Das sei natürlich kein Vergleich zu den Umsätzen, die ein Lokal normalerweise während der Vorweihnachtszeit mache. Aber Antonie Weller ist es trotzdem wichtig, dieses Angebot aufrechtzuerhalten: „Wir haben tolle und treue Gäste, die uns sogar Wein und Plätzchen mitbringen, dafür sind wir sehr dankbar.“

Und manch ein neuer Gast werde auch durch die außergewöhnliche Weihnachtsdekoration auf die Wirtschaft aufmerksam und hole sich ein halbes Hähnchen oder Schnitzel und Pommes.

Freundlich grinst der riesige Elch mit dem grün-rot-geringelten Schal Fußgänger und Autofahrer an. Das Tier misst mehr als ein Stockwerk und sein Geweih ragt bis über das Dach des Restaurants „Wirtschäftle Zur Rose“ in Weinstadt-Großheppach hinaus. Mit seiner imposanten Größe stiehlt der Elch der übrigen Weihnachtsdekoration am und ums Haus herum fast die Schau. Doch nur fast. Denn auch die Lichterketten, Weihnachtskugeln und die leuchtenden Schlitten, Schnee- und Weihnachtsmänner sind ein

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