Weinstadt

Display-Tafeln und schnelles Internet: Vollmarschule Weinstadt bestens ausgerüstet

Vollmarschule Weinstadt
Eine Lehrerin nimmt mit der dritten Klasse der Vollmar-Schule die Frühblüher an der Display-Tafel durch. © Alexandra Palmizi

Mit der Auslieferung von 61 neuen Display-Tafeln an die Schulen in Weinstadt hat auch die Vollmar-Schule, das sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentrum mit Förderschwerpunkt Lernen im Bildungszentrum, 14 dieser hochmodernen Unterrichtsgeräte bekommen.

Doch das ist noch nicht alles: Auch der Breitbandausbau und die Netzwerkverkabelung sind erst kürzlich erfolgt, die gesamte Schule ist umgebaut worden und hat ein neues Foyer bekommen.

Drittklässler nehmen am Display Frühlingsblumen durch 

Eine der neuen Tafeln steht in dem Raum, in dem die Schüler der dritten Klasse gerade die Frühblüher durchnehmen. Die Lehrerin hat an einer echten Narzisse gerade gezeigt, welche Funktion die verschiedenen Pflanzenteile wie Blüte, Blätter, Stiel und Wurzeln haben.

Auf dem Display der neuen Tafel werden nun die Grafik einer Blume und verschiedene Begriffe angezeigt. Diese sollen die Schüler nun zuordnen – das geht ganz einfach, mit dem Finger. Für die Kinder ist das ganz selbstverständlich.

Bei den Schülern kommt die neue Technik gut an

Am Anfang habe man sich an die neuen Tafeln gewöhnen müssen, inzwischen funktioniere das im Unterricht aber schon richtig gut, berichtet die stellvertretende Schülersprecherin Seymanur. Die 15-Jährige besucht die achte Klasse an der Vollmar-Schule.

„Mir gefällt's richtig gut“, sagt sie über die neuen Tafeln. Man könne damit einfach sehr viele verschiedene Sachen machen. Auch den anderen Schülern gefalle das sehr gut.

Weitere Schulungen für Lehrer geplant

Auch das Koppeln der verschiedenen Geräte habe reibungslos funktioniert, bestätigt Schulleiterin Christine Dalferth. Für die Lehrer hat es durch den Hersteller bereits eine Schulung für das Lehrerkollegium gegeben. Weitere Schulungen von Pädagogen für Pädagogen mit den neuen Geräten sollen demnächst folgen.

Die Display-Tafeln sind aber längst nicht das Einzige, das neu ist: Die Schulleiterin zeigt stolz die verschiedenen Räume ihrer Schule, die dank des Umbaus nun mit neuen Teppichböden und neuen Brandschutzelementen ausgestattet sind. Die Schule hat jetzt auch eine behindertengerechte Toilette und einen barrierefreien Zugang, auch der Eingangsbereich ist ganz neu hinzugekommen. So neu, dass über dem Hauptausgang, der in Richtung Remstalgymnasium und Erich-Kästner-Schule hinüberblickt, noch nicht einmal ein Schild mit dem Schulnamen prangt.

Arbeiten im Außenbereich stehen noch an 

Der Außenbereich ist noch nicht fertig, aber auch hier sollen die Arbeiten bald erfolgen. Ohne das Schild sei die Schule im Moment noch etwas schwer zu finden, sagt die Schulleiterin. „Und die Schüler kommen im Moment noch als Allererstes auf die Mülltonnen zu.“

Doch auch das soll sich bald ändern. Christine Dalferth ist glücklich, dass die Stadt so viel in die „besondere“ Schule für Kinder mit Lernschwäche oder anderen Entwicklungsverzögerungen investiert. Auch der Jugendgemeinderat sei im Bildungszentrum unheimlich aktiv und bewege viel.

Corona hat die Vollmar-Schüler besonders hart getroffen

Insgesamt hat die Vollmar-Schule keine leichte Zeit hinter sich: Die Förderschüler haben das Fernlernen und die Kontaktbeschränkungen besonders hart getroffen, berichtet die Schulleiterin.

Trotzdem sei es dem engagierten Lehrerkollegium, der Schulsozialarbeit und den Elternvertretern gelungen, den Kontakt zu den Schülern und auch den Eltern auch während der besonders schwierigen Zeiten immer aufrechtzuerhalten. „Wir sind als Schulgemeinschaft an Corona gewachsen“, so Dalferth.

Lehrer und Sozialarbeiter fahren zu den Schülern nach Hause

Die Lehrer hätten regelmäßig Lernpakete gepackt und sie den Schülern eigenhändig bis vor die Haustür gebracht, erzählt Christine Dalferth.

Und das, obwohl die Schule ein ziemlich großes Einzugsgebiet habe. Die Schulsozialarbeiterin habe sich sogar mit einigen Schülern, die den Kontakt besonders dringend gebraucht hätten, bei der Wohnadresse der Kinder zum Spazierengehen getroffen.

Präsenzunterricht für einige besonders betroffene Schüler

Für einige Schüler sei der Fernunterricht besonders schwierig gewesen, weil bei ihnen zu Hause sehr beengte Verhältnisse herrschen oder die Eltern aus irgendeinem Grund beim Lernen nicht unterstützen können. Diese Kinder habe man dann auch während des Lockdowns vor Ort in die Schule geholt und in Präsenz unterrichtet – aus pädagogischen Gründen.

Im zweiten Corona-Jahr habe der Fernunterricht dann schon deutlich besser und unkomplizierter funktioniert. Auch dank der besseren technischen Ausstattung. Jeder Schüler habe inzwischen ein Tablet, der Großteil der Schüler nutzt dabei ein Gerät, das der Schule gehört. Außerdem hat die Schule dank eines Corona-Förderprogramms von Bund und Ländern Laptops für die Lehrer anschaffen können.

Fördermittel in gemeinsame Erlebnisse investieren

Vom Lernstoff her sei bei den Vollmar-Schülern wegen Corona kein zu großes Defizit entstanden, findet Christine Dalferth. Zu spüren seien allerdings die Folgen der Kontaktbeschränkungen beim sozialen und emotionalen Verhalten der Kinder.

Um hier aufzuholen, möchte die Schule, sobald es wieder möglich ist, die Fördergelder des Corona-Aufhol-Förderprogramms „Rückenwind“ von Bund und Ländern für erlebnispädagogische Projekte wie Schulausfahrten oder Sportfeste verwenden.

Mit der Auslieferung von 61 neuen Display-Tafeln an die Schulen in Weinstadt hat auch die Vollmar-Schule, das sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentrum mit Förderschwerpunkt Lernen im Bildungszentrum, 14 dieser hochmodernen Unterrichtsgeräte bekommen.

Doch das ist noch nicht alles: Auch der Breitbandausbau und die Netzwerkverkabelung sind erst kürzlich erfolgt, die gesamte Schule ist umgebaut worden und hat ein neues Foyer bekommen.

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