Weinstadt

Ganztagesbetreuung in Weinstadt: Essen für Grundschüler wird teurer

Mensatest Schulzentrum Rudersberg
Das Mittagessen an den Grundschulen wird nächstes Jahr teurer (Symbolfoto). © Gaby Schneider

Während in den Kitas schon im kommenden Herbst das warme Mittagsessen teurer wird, wirken sich die Preissteigerungen laut Stadt Weinstadt auch auf die Mensen in den Grundschulen mit Ganztagesangebot in Großheppach und Endersbach aus.

Hier müssten die Kosten kommendes Jahr erneut angepasst werden, so die Stadtverwaltung in der jüngsten Sitzung des Sozial- und Kulturausschusses. Unabhängig davon sollen dann auch wie in den Kitas die Betreuungskosten entsprechend den aktuellen Landesrichtlinien steigen.

Lebensmittelpreise deutlich gestiegen

Ende März schon habe der für die Essenslieferungen an den beiden Grundschulen zuständige Caterer in einem Schreiben angekündigt, dass es Preiserhöhungen geben werde, so die Stadt in der zugehörigen Beratungsunterlage.

Als Gründe nennt die Firma sowohl die stark angestiegenen Lebensmittelpreise, als auch den höheren Mindestlohn, der ab Herbst gezahlt werden muss. Zudem würden nächstes Jahr die Essenspreise auch steigen, weil die pandemiebedingt auf sieben Prozent abgesenkte Mehrwertsteuer wieder auf 19 Prozent angehoben werde.

Auch die Ferienbetreuung ist betroffen

Bisher kostet ein Essen in der Grundschule Großheppach brutto 4,67 Euro, ab Januar 2023 werden es dann 5,19 Euro sein. In Endersbach steigt der Essenspreis auf 5,21 Euro von bisher 4,69 Euro brutto.

Damit die Einkaufskosten weiterhin gedeckt werden können, wird die Stadtverwaltung deshalb ab kommendem Jahr die Essensgebühr an den Ganztagsschulen pro Monat von 102,50 Euro auf 115 Euro anheben. Diese Erhöhung wirke sich auch auf die Wochengebühr für das Essen in der Ferienbetreuung aus, kündigt die Stadt an: Diese Gebühr wird 2023 von 23 Euro auf 26 Euro ansteigen.

Gebührenerhöhung wird auf Januar verschoben

Die flexible Nachmittagsbetreuung an den Grundschulen werde zwar von einem anderen Anbieter beliefert, doch auch hier wird es teurer: Eltern müssen hierfür dann 97,50 Euro im Monat statt den aktuellen 85 Euro zahlen. Besonders einkommensschwache Familien soll das aber nicht betreffen: Für Kinder, die Leistungen nach dem Bildungs- und Teilhabegesetz erhalten, werde bereits seit August 2020 die volle Essensgebühr vom Sozialleistungsträger übernommen, so die Stadt.

Wie in den Kitas wird auch in der Schülerbetreuung der Gebührensatz jährlich angepasst; dieses Jahr sehen die Landesrichtlinien eine Steigerung von knapp drei Prozent vor. Auch bei der Grundschulbetreuung verschiebt die Stadt die Umsetzung dieser Erhöhung auf Januar 2023.

Während in den Kitas schon im kommenden Herbst das warme Mittagsessen teurer wird, wirken sich die Preissteigerungen laut Stadt Weinstadt auch auf die Mensen in den Grundschulen mit Ganztagesangebot in Großheppach und Endersbach aus.

Hier müssten die Kosten kommendes Jahr erneut angepasst werden, so die Stadtverwaltung in der jüngsten Sitzung des Sozial- und Kulturausschusses. Unabhängig davon sollen dann auch wie in den Kitas die Betreuungskosten entsprechend den aktuellen

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