Weinstadt

HNO-Praxis Gkotsis und Taxis in Weinstadt: Andrang auf Booster-Impfung hat begonnen

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Im Juni haben Christos Gkotsis (rechts) und Delf-Hagen Taxis sogar im Testzelt in der Endersbacher Straße Menschen gegen Corona geimpft. © Gaby Schneider

Wer bei den HNO-Ärzten Christos Gkotsis und Delf-Hagen Taxis telefonisch einen Termin ausmachen möchte, muss sich gegebenenfalls auf volle Telefonleitungen und eine lange Wartezeit einstellen: Denn der Andrang auf Impftermine hat erneut begonnen. Die Weinstädter HNO-Ärzte waren schon im vergangenen Mai in die Impfkampagne eingestiegen.

Praxis bekommt viele Anfragen

Als im Frühsommer der Impfstoff endlich für alle Erwachsenen freigegeben war, verimpfte die Praxis in der Woche teilweise weit über 100 Impfdosen und ging dabei an die Grenze der eigenen Kapazitäten. Im Juli war die Nachfrage nach Impfterminen dann deutlich zurückgegangen. Jetzt geht es aber wieder von vorn los: Viele Patienten wollen ihre Booster-Impfung, sagt HNO-Arzt Delf-Hagen Taxis.

Die Praxis bekomme im Moment sehr viele Anfragen zur dritten Impfung, berichtet er am Telefon. Ursprünglich hätten er und sein Kollege Christos Gkotsis mit 20 Terminen für Booster-Impfungen pro Woche gerechnet und die Termine dafür auch online freigeschaltet. „Plötzlich waren wir bis Februar ausgebucht“, sagt Taxis.

100 Impfungen pro Woche 

Deshalb hat die Praxis ihre Kapazitäten wieder voll hochgefahren und plant erneut mit 100 Impfungen pro Woche. Die größere Menge Impfstoff, die benötigt wird, um dieses Pensum zu stemmen, sei schon bestellt. Der normale Praxisbetrieb läuft währenddessen natürlich ganz normal weiter. Die Patienten für die Booster-Impfung kommen, wenn die Praxis mit ihrem Tagesgeschäft durch ist. Zwei Mitarbeiterinnen helfen den Chefs, die Impftermine abzuwickeln. „Das geht alles über Überstunden“, sagt der HNO-Arzt.

Darüber, wer die Menschen sind, die sich vorrangig für eine Booster-Impfung anmelden, kann er noch nichts sagen. Bis jetzt seien es natürlich vorwiegend Menschen jenseits der 70 oder zumindest über 60 gewesen.

Stiko empfiehlt noch Priorisierung 

Denn bislang gibt es von der Ständigen Impfkommission (Stiko) lediglich für Menschen mit Immunschwäche, Menschen ab 70 Jahren, Bewohnern von Pflegeeinrichtungen sowie Personal in medizinischen Einrichtungen und Pflegepersonal die Empfehlung für die Booster-Impfung. Es sei aber sinnvoll, mittelfristig allen anderen eine Booster-Impfung anzubieten, so die Stiko in einer Stellungnahme.

Dabei solle nach absteigendem Alter vorgegangen werden, schlug das Gremium vor. Allerdings haben sich vergangene Woche Bund und Länder darauf verständigt, die Auffrischungsimpfung grundsätzlich für alle zu ermöglichen, deren zweite Impfung mehr als sechs Monate zurückliegt. „Jetzt darf jeder“, sagt Delf-Hagen Taxis.

Nur wenig Moderna an unter 30-Jährige verimpft

In der Weinstädter HNO-Praxis geht man daher davon aus, dass in den kommenden Wochen und Monaten vermehrt auch Jüngere kommen, um eine Auffrischungsimpfung zu bekommen.

Die Praxis verimpft die Impfstoffe Biontech und Moderna. Da die Stiko Moderna neuerdings nur noch für über 30-Jährige empfiehlt, werde man in den kommenden Wochen alle jüngeren Patienten anschreiben und über die Änderung informieren, sagt Taxis. Allzu viele seien das aber nicht. „Moderna wurde hauptsächlich in den Impfzentren verimpft“, erklärt der HNO-Arzt. „Das wird uns nicht groß betreffen.“

Wer bei den HNO-Ärzten Christos Gkotsis und Delf-Hagen Taxis telefonisch einen Termin ausmachen möchte, muss sich gegebenenfalls auf volle Telefonleitungen und eine lange Wartezeit einstellen: Denn der Andrang auf Impftermine hat erneut begonnen. Die Weinstädter HNO-Ärzte waren schon im vergangenen Mai in die Impfkampagne eingestiegen.

Praxis bekommt viele Anfragen

Als im Frühsommer der Impfstoff endlich für alle Erwachsenen freigegeben war, verimpfte die Praxis in der Woche

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