Weinstadt

Kanalschlamm landet in der Rems

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Präventiv hat die Weinstädter Feuerwehr am Dienstagmittag eine Ölsperre an der Einmündung des Haldenbachs in die Rems errichtet. © SDMG / Kohls
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Präventiv hat die Weinstädter Feuerwehr am Dienstagmittag eine Ölsperre an der Einmündung des Haldenbachs in die Rems errichtet. © SDMG / Kohls
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Präventiv hat die Weinstädter Feuerwehr am Dienstagmittag eine Ölsperre an der Einmündung des Haldenbachs in die Rems errichtet. © SDMG / Kohls
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Präventiv hat die Weinstädter Feuerwehr am Dienstagmittag eine Ölsperre an der Einmündung des Haldenbachs in die Rems errichtet. © SDMG / Kohls
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Präventiv hat die Weinstädter Feuerwehr am Dienstagmittag eine Ölsperre an der Einmündung des Haldenbachs in die Rems errichtet. © SDMG / Kohls
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Präventiv hat die Weinstädter Feuerwehr am Dienstagmittag eine Ölsperre an der Einmündung des Haldenbachs in die Rems errichtet. © SDMG / Kohls
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Präventiv hat die Weinstädter Feuerwehr am Dienstagmittag eine Ölsperre an der Einmündung des Haldenbachs in die Rems errichtet. © SDMG / Kohls
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Präventiv hat die Weinstädter Feuerwehr am Dienstagmittag eine Ölsperre an der Einmündung des Haldenbachs in die Rems errichtet. © SDMG / Kohls
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Präventiv hat die Weinstädter Feuerwehr am Dienstagmittag eine Ölsperre an der Einmündung des Haldenbachs in die Rems errichtet. © SDMG / Kohls
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Präventiv hat die Weinstädter Feuerwehr am Dienstagmittag eine Ölsperre an der Einmündung des Haldenbachs in die Rems errichtet. © SDMG / Kohls

Weinstadt-Endersbach. Öl-Alarm im Birkelareal: Mit Sandsäcken und einer Ölsperre hat die Weinstädter Feuerwehr am Dienstagmittag auf den dunklen Schlamm bei der Einmündung des Haldenbachs in die Rems reagiert. Grund: Stand jetzt (15.30 Uhr) konnte nicht ausgeschlossen werden, dass bei der Reinigung eines Kanals Erdöl ausgetreten ist.

Mit dem Kommandowagen von Kommandant Stefan Schuh und einem mit sechs Feuerwehrleuten besetzten Löschgruppenfahrzeug ist die Weinstädter Wehr am Dienstagmittag ausgerückt. Um 11.45 Uhr wurde sie alarmiert und war bis 13.12 Uhr im Einsatz, nachdem ein Mitarbeiter des Weinstädter Eigenbetriebs Stadtentwässerung Alarm geschlagen hatte. Laut dem städtischen Pressesprecher Holger Niederberger wurde bei einer routinemäßigen Reinigung eines Regenwasserkanals auf dem Birkelareal in Endersbach festgestellt, dass dunkler Schlamm aus dem Kanal über den Haldenbach in die Rems gelangt. Feuerwehrkommandant Stefan Schuh und Jürgen Kern, der technische Leiter der Stadtentwässerung und stellvertretender Leiter des Tiefbauamts, hätten sich vor Ort ein Bild gemacht und den Eindruck gewonnen, dass es sich um Ölschlieren handeln könnte.

„Die Wasserprobe geht relativ flott“

Nach Angaben der Feuerwehr und der Stadt haben die Einsatzkräfte daraufhin Sandsäcke an der Einmündung verwendet und auch eine Ölsperre auf der Wasseroberfläche errichtet. Da Öl leichter als Wasser ist und deshalb oben schwimmt, wird so die Ausbreitung gestoppt. Laut Niederberger wurde zudem eine Wasserprobe entnommen, deren Auswertung Gewissheit darüber geben soll, ob in dem Kanalschlamm Öl enthalten ist. „Die Wasserprobe geht relativ flott.“ Auch sind Teststreifen angebracht worden, mit denen das Gewässer ebenfalls untersucht wird. Bei diesen dauert es aber länger, bis ein Ergebnis vorliegt.

Hermann Spiess, der Vorsitzende des Naturschutzbundes Weinstadt (Nabu), wollte sich am Dienstagnachmittag noch selbst ein Bild von der Lage machen. Sollte sich der Öl-Verdacht bestätigen, wäre das für die Tier- und Pflanzenwelt in der Rems ein herber Schlag. „Es ist giftig.“

Präventiv hat die Weinstädter Feuerwehr am Dienstagmittag eine Ölsperre an der Einmündung des Haldenbachs in die Rems errichtet. Diese schwimmt auf der Oberfläche und soll eine Ausbreitung verhindern. Offen war bis Redaktionsschluss, ob der Schlamm tatsächlich Öl enthält. Foto: SDMG/Kohls