Weinstadt

Pizzeria Anni in Weinstadt-Beutelsbach wegen Umbau geschlossen: Was sich im Restaurant ändert

Pizzeria Anni Weinstadt
Wirt Georg Markoudis. © ZVW/Benjamin Büttner

Zehn Tage Schließzeit hat Restaurant-Chef Georg Markoudis für den Umbau der Pizzeria Anni in Weinstadt-Beutelsbach eingeplant, nicht einen Tag mehr oder weniger. Von Montag, 21. November, bis einschließlich Donnerstag, 1. Dezember, wird in der Gaststätte eine Wand herausgerissen, der Gastraum erneuert, alle Tische und Stühle neu gemacht und sogar das Geschirr ausgetauscht. Am 2. Dezember macht das Restaurant dann direkt wieder auf, plant Georg Markoudis.

Der Zeitplan ist mit voller Absicht so eng gewählt. Denn jeder Tag, an dem er die Pizzeria nicht aufmacht, bedeutet für den Wirt hohe Verluste. Und das in einer Zeit, in der eine Krise die andere jagt. „Ich plane es seit zwei Jahren“, sagt Markoudis über seine Umbaupläne. In den Lockdown-Jahren 2020 und 2021 war für den Gastronom an eine Investition in so einem Umfang nicht zu denken. Jetzt will er nicht mehr länger warten, auch wenn die Lage mit hohen Energiekosten und Personalnot weiterhin nicht einfach ist.

Pizzeria bietet Lieferdienst über eigene App

„Dem Betrieb geht es gut“, sagt der Gastronom. Das liege aber auch daran, dass er in den vergangenen Jahren sehr viel Aufwand in die Modernisierung gesteckt habe und immer bemüht sei, sich von anderen italienischen Restaurants abzuheben. „Wir sind ja nicht nur ein Restaurant, wir liefern auch.“ Für diesen Lieferdienst, der auch in der Zeit Post-Lockdown noch gerne in Anspruch genommen werde, bietet „Anni“ sogar eine eigene App fürs Smartphone an.

„Wir denken immer weitsichtig“, sagt der Wirt. Vor einem Jahr hat auch die Speisekarte eine Generalüberholung erlebt. Die Küche sei jetzt immer noch italienisch, aber die Gerichte eben nicht das, was man überall bekomme. Eine seiner Kreationen: „Safran-Risotto mit argentinischem Rumpsteak.“ Die Resonanzen dazu seien sehr gut. „Eure Karte ist richtig super“, höre er oft von Gästen.

Wirt möchte sich mit Speisekarte und modernem Gastraum abheben

„Mit unseren Gerichten wollen wir uns abheben“, sagt Georg Markoudis. Die Pizzeria in der Buhlstraße gibt es nun schon seit 39 Jahren. Vor neun Jahren hat Markoudis den Betrieb von seinen Eltern übernommen. Mit dem bevorstehenden Umbau will er den Modernisierungsprozess abschließen und sichtbar machen: „Es wird fast alles neu“, sagt er. Nur die Bar darf vorerst so bleiben, wie sie ist.

Doch noch einen anderen Nutzen verspricht er sich von dem Umbau. Im hinteren Teil des Gastraums wird eine Wand herausgerissen: „Wir werden etwas größer.“ In der so geschaffenen Erweiterung will der Wirt zusätzliche 20 Sitzplätze unterbringen können. Damit will er die Pizzeria Anni auch für größere Feiern mit bis zu 30 Personen zu Weihnachten und Silvester attraktiv machen und hofft im ganz neuen Ambiente noch dieses Jahr auf möglichst viele Reservierungen.

Es ist schwer, Personal zu finden - Wirt packt selbst mit an

Auch wenn es bei dem Umbau für ihn um viel Geld geht: Angst vor der Investition habe er nicht. Die Pizzeria habe nicht nur viele treue Stammkunden, gerade in der letzten Zeit seien dank der neuen Speisekarte auch viele neue Gäste dazugekommen, berichtet Markoudis.

Trotzdem spürt auch er jetzt noch deutlich die Nachwirkungen der Pandemie: Den Sommer über bei gutem Wetter sei es leer geblieben im Restaurant. „Wir waren verwundert, wo sind die ganzen Leute?“, so der Wirt. Und auch bei der Mitarbeitersuche hat er es nicht leicht, es sei praktisch unmöglich, Personal für die Gaststätte zu finden. Doch davon möchte sich Georg Markoudis nicht ausbremsen lassen: Wenn er niemanden finden könne, mache er die Arbeit eben selbst. Glücklicherweise beherrsche er ja sämtliche Arbeitsschritte, egal, ob es ums Kochen oder ums Pizzabacken gehe.

Zehn Tage Schließzeit hat Restaurant-Chef Georg Markoudis für den Umbau der Pizzeria Anni in Weinstadt-Beutelsbach eingeplant, nicht einen Tag mehr oder weniger. Von Montag, 21. November, bis einschließlich Donnerstag, 1. Dezember, wird in der Gaststätte eine Wand herausgerissen, der Gastraum erneuert, alle Tische und Stühle neu gemacht und sogar das Geschirr ausgetauscht. Am 2. Dezember macht das Restaurant dann direkt wieder auf, plant Georg Markoudis.

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