Weinstadt

Rätselspaß für Kinder auf dem Adventsweg des Ehepaars Scharmann

Adventswanderweg
Insgesamt zwölf Stationen entlang des Trimm-dich-Pfads hat der „Weinstädter Adventsweg“ aus dem Hause Scharmann. Hier an Station vier muss die Familie dem Hasen helfen, die verschwundenen Christbaumkugeln wiederzufinden. © Gabriel Habermann

Oberbürgermeister Michael Scharmann darf das Haus derzeit nicht verlassen. Als Erstkontakt eines Corona-Infizierten aus dem Weinstädter Baudezernat sitzt der OB seit vergangener Woche in häuslicher Quarantäne. Weil Scharmann selbst sich nicht mit dem Virus angesteckt hat, trägt er den behördlich angeordneten „Hausarrest“ mit Fassung. Das Stadtoberhaupt leitet die Verwaltung aus dem Home-Office, frische Luft schnappt er in seinem Garten in Strümpfelbach. Was ihm allerdings fehlt, sind die Spaziergänge mit seiner Familie. Zum Beispiel auf dem „Weinstädter Adventsweg“ nach einer Idee des Ehepaars Scharmann, der sich großer Beliebtheit erfreut. Es ist bereits ihr zweiter interaktiver Wanderweg in diesem Jahr.

Der Martinsweg war eine private Aktion, die sehr gut angekommen ist

Dass die Scharmanns gerne im Freien unterwegs sind, ist nämlich spätestens bekannt, seit sie im November auf ihren eigenen Martinsweg eingeladen haben (). Die Idee für den Rundweg bei Strümpfelbach hatte OB-Gattin Heike Scharmann gehabt. Gemeinsam mit Sohn Max (12) und Tochter Romy (5) errichteten Scharmanns entlang der 2,5 Kilometer langen Strecke selbst gestaltete Tafeln, auf denen die Geschichte von Sankt Martin erzählt wurde. Die private Aktion des Rathauschefs und seiner Liebsten kam bei vielen Weinstädtern gut an: „Am Sonntag waren wir dort unterwegs und haben schon andere Familien mit Laternen getroffen“, berichtete Michael Scharmann unserer Zeitung vor rund einem Monat. Dieser Erfolg war offenbar Grund genug für das Ehepaar Scharmann, noch einmal nachzulegen.

Denn pünktlich zum Dezember ist zwischen Beutelsbach und Aichwald der „Weinstädter Adventsweg“ entstanden. Das Konzept ist ähnlich: Wieder gibt es zwölf Stationen, an denen aber dieses Mal die Weihnachtsgeschichte „Wer hat Weihnachten geklaut?“ von Fabiola Nonn erzählt wird. Außerdem gibt es jeweils ein kleines Rätsel, das an der letzten Station zu einem Lösungswort führt. Und noch eine Weiterentwicklung ist zu erkennen: Kleine Holzfiguren, die Tiere des Waldes, ergänzen den Spaziergang dieses Mal. Domenik Schnaidt hat sie erschaffen. Für die Gestaltung ist diesmal Melanie Lohn zuständig gewesen. Die Familie Scharmann hat sich dieses Mal also einige Unterstützer mit ins Boot geholt.

Achtung: Dieses Mal ist der Weg nicht für Kinderwagen geeignet

In einer Nachricht an unsere Zeitung schreibt der Oberbürgermeister: „An der ersten Station gibt es die Rätselkarten, an der letzten Station einen Briefkasten, in welche man die Rätselkarte einwerfen kann. Unter allen richtigen Rückmeldungen werden am Ende ein paar schöne Preise verlost.“ Der nächste Erfolg bahnt sich an: „In den ersten neun Tagen wurden bereits fast 200 Rätselkarten eingeworfen“, berichtet Scharmann. Mittlerweile sind es also bestimmt noch einige Hundert mehr.

Der Adventsweg verläuft entlang des Trimm-dich-Pfads und beginnt auf dem dazugehörigen Wanderparkplatz entlang der Verbindungsstraße von Beutelsbach nach Aichelberg. Die Strecke inklusive der zwölf Stationen ist auf einer Online-Karte unter www.adventsweg-weinstadt.de eingezeichnet. Die App, die unter dieser Adresse abrufbar ist, hat ein weiterer Helfer der Scharmanns gestaltet: Joachim Ackermann. Wem der circa 2,8 Kilometer lange Spaziergang gefallen hat, der ist dazu aufgerufen, direkt per App eine Rückmeldung zu geben.

Eines müssen Familien diesmal allerdings unbedingt beachten: Der Spaziergang ist nicht für Kinderwagen geeignet, es sind auch einige Treppenstufen zu bewältigen. Außerdem sollten nicht nur eine Thermoskanne mit Punsch, sondern auch Stift und Papier eingepackt werden.

Oberbürgermeister Michael Scharmann darf das Haus derzeit nicht verlassen. Als Erstkontakt eines Corona-Infizierten aus dem Weinstädter Baudezernat sitzt der OB seit vergangener Woche in häuslicher Quarantäne. Weil Scharmann selbst sich nicht mit dem Virus angesteckt hat, trägt er den behördlich angeordneten „Hausarrest“ mit Fassung. Das Stadtoberhaupt leitet die Verwaltung aus dem Home-Office, frische Luft schnappt er in seinem Garten in Strümpfelbach. Was ihm allerdings fehlt, sind die

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