Weinstadt

Weinstadt: Griechin Waia Lenhardt eröffnet "Filos" im Schützenhaus Beutelsbach

Filos
Köchin Rida Kamberaj (l.) und Inhaberin Waia Lenhardt vor dem neuen griechischen Restaurant „Filos“. © Benjamin Büttner

Das Schützenhaus in Beutelsbach hat eine neue Pächterin: Sie heißt Waia Lenhardt, ist 48 Jahre alt und steckt voller Tatendrang – bereit, frischen Wind in die Gaststätte zu bringen. Es sei ihr Lebenstraum, einmal ein Restaurant zu führen, sagt Lenhardt.

Seit Jahren ist die Waiblingerin mit griechischen Wurzeln auf der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten für einen gastronomischen Betrieb in der Region. Im vergangenen Jahr ist sie schließlich in Weinstadt fündig geworden. „Filos“ – so heißt das neue griechische Restaurant im Beutelsbacher Schützenhaus. „Aus dem Griechischen übersetzt bedeutet das Freund“, sagt Waia Lenhardt. 

Der Name solle nicht nur ihre Wurzeln repräsentieren, sondern auch die Gastfreundschaft in ihrem ersten eigenen Restaurant widerspiegeln. So steht auf dem großen weißen Schild vor dem Eingang der Spruch: „Freunde braucht man nicht zu suchen. Sie finden sich.“ Unter diesem Motto will Waia Lenhardt ihre Gäste mit einer regionalen Auswahl an Speisen und Getränken bewirten.

Und so werden auch auf der Speisekarte allerlei griechische Spezialitäten zu finden sein. „Aber nicht nur“, verrät die neue Pächterin. Kulinarisch können die Gäste außerdem zwischen Fisch- und Steakgerichten sowie veganen Speisen wählen. Das typische Gyros werde es im „Filos“ aber nicht geben, so Lenhardt.

Das griechische Restaurant soll im Februar eröffnet werden

Was aber letztendlich alles auf die Speisekarte kommt, will Waia Lenhardt noch mit Köchin Rida Kamberaj und dem Küchenteam abstimmen. Noch hat die Gastronomin Zeit, sich auf die Neueröffnung vorzubereiten. Das „Filos“ solle erst gegen Mitte oder Ende Februar eröffnen. Bis die ersten Gäste empfangen werden können, muss noch einiges erledigt werden.

Aktuell sind die Umbauarbeiten in vollem Gange. „Jeden Tag kann ich etwas von der Liste abhaken“, sagt Waia Lenhardt. Erst kürzlich wurden die neuen Möbel geliefert, die Elektrik im Restaurant erneuert und der Fußboden neu verlegt. Im nächsten Schritt werde die Küche, die vergrößert wurde, gefliest. „Es soll alles so werden, wie ich es möchte“, sagt Lenhardt. Der Innenraum solle durch einen eleganten Stil und gedeckte Farben einladend wirken.

Im Außenbereich stellt sich die Gastronomin ein lockeres Ambiente vor, „mit einer Bar, Cocktails und Stehtischen“, erklärt sie das neue Konzept. Die Sanierung der Terrasse werde aber erst in Angriff genommen, wenn der Gastraum innen genutzt werden könne, so Lenhardt. „Im Sommer wird die Terrasse offen sein, im Winter mit einem Dach und Scheiben geschlossen“, sagt die 48-Jährige.

Lenhardt: "Corona macht es uns auch nicht leicht"

Neben der Wiese solle zudem eine kleine Lounge entstehen. Damit will die Gastronomin auch Menschen ansprechen, die mit dem Fahrrad am Lokal vorbeikommen. „Nicht jeder will immer was essen, sondern vielleicht auch nur etwas trinken.“ Dass sie in Pandemie-Zeiten den Schritt zur Selbstständigkeit mit einem eigenen Restaurant wagt, nimmt die gelernte Verwaltungsfachangestellte gelassen hin. „Corona macht es uns auch nicht leicht“, sagt Waia Lenhardt. „Jeder hat in dieser Situation Bedenken.“ Dennoch dürfen die Zweifel nicht überhandnehmen.

Man müsse positiv denken, dass sich die Corona-Lage bessere und irgendwann wieder ein normales Leben möglich sein werde, so Lenhardt. „Ich freue mich auf die Herausforderung“, sagt sie. Um dennoch sicherzugehen, will Lenhardt zusätzlich einen Abholservice anbieten. Ob das To-go-Angebot von einem Lieferservice ergänzt wird, bleibt abzuwarten. „Je nachdem, wie es mit Corona aussieht.“

Die neue Pächterin fühlt sich in Weinstadt heimisch

Pandemie hin oder her: Auf ihre Zeit als Gastronomin und Gastgeberin freut sie sich besonders. „Ich mag die Arbeit mit Menschen, es kommt von Herzen“, sagt sie. Sicher sei die Arbeit mit Stress verbunden, doch der Umgang mit den Gästen bereite ihr Freude. Dass sie nun in Beutelsbach ihr erstes eigenes Restaurant eröffnet, freut die 48-Jährige besonders. Denn seit über 20 Jahren lebt sie gemeinsam mit Ehemann Alexander in Weinstadt – und ist hier mittlerweile zu Hause.

Als sie auf die Ausschreibung des Schützenhauses in Beutelsbach aufmerksam wurde, habe sie sich sofort darauf gemeldet, so Waia Lenhardt. Es seien lange Gespräche geführt und Konzepte vorgestellt worden. Im vergangenen Sommer erhielt sie dann die Zusage vom Schützenverein.

Und da der alte Pächter früher auszog, hat die Gastronomin bereits mit den Umbauarbeiten beginnen können. Denn seit Mitte Oktober hat die Pizzeria „Da Santino“ im Beutelsbacher Schützenhaus geschlossen. Der Grund: Der Pachtvertrag sei Ende März 2022 ausgelaufen, heißt es von Seiten des Pächters und des Schützenvereins. Für die Zukunft wünscht sich Waia Lenhardt, „dass die Leute wieder zufriedener sind und alle Gastronomen in Zukunft ihre Gäste bewirten können – wie früher“.

Das Schützenhaus in Beutelsbach hat eine neue Pächterin: Sie heißt Waia Lenhardt, ist 48 Jahre alt und steckt voller Tatendrang – bereit, frischen Wind in die Gaststätte zu bringen. Es sei ihr Lebenstraum, einmal ein Restaurant zu führen, sagt Lenhardt.

Seit Jahren ist die Waiblingerin mit griechischen Wurzeln auf der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten für einen gastronomischen Betrieb in der Region. Im vergangenen Jahr ist sie schließlich in Weinstadt fündig geworden. „Filos“ – so

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