Welzheim

Schwäbische Waldbahn dampft ab Ostermontag: Sonderfahrt ab Stuttgart zum Start

Waldbahn
Eine Fahrt mit der Schwäbischen Waldbahn ist ein Erlebnis für die ganze Familie. © Gabriel Habermann

Am Ostermontag ist es endlich so weit! Die Nostalgie-Eisenbahnfans stehen in den Startlöchern und warten schon sehnsüchtig auf den Beginn der neuen Saison bei der Schwäbischen Waldbahn. Los geht es am 18. April mit einem besonderen Schmankerl, einer Sonderfahrt ab Stuttgart. Aber auch darüber hinaus hat Benedikt Schwarz, der in der Welzheimer Stadtverwaltung für das Marketing Verantwortliche, für die Fahrgäste einen interessanten Mehrwert in petto. Zum Kreis der Kooperationspartner, berichtete er stolz, gehöre 2022 auch der VVS. Das bedeute, bei den Fahrkarten der Schwäbischen Waldbahn handle es sich um Kombitickets, die am Veranstaltungstag zur Anreise im gesamten VVS-Gebiet und zur Abreise bis 5 Uhr des Folgetags berechtigten.

Damit habe man zahlreichen Kundenwünschen entsprochen. Sie hätten nun die Möglichkeit, bequem mit Bus und Bahn anzureisen und das Auto daheim stehen zu lassen. Da sich die gesamte Strecke der Schwäbischen Waldbahn im VVS-Gebiet befinde, könne man mit dem neuen Kombiticket zu jeder ihrer elf Haltestellen mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen und dort zusteigen. Besucher aus dem Raum Backnang oder aus Lorch könnten so zum Beispiel mit dem Bus anreisen.

Vom Endbahnhof Welzheim aus könne man dann mit dem Bus zu dem Besuchermagnet Ebnisee weiterfahren. Das neue Kombiticket koste für eine Fahrt mit der Dampflok der „DBK Historische Bahn e.V.“ in der 2. Klasse für Erwachsene zur Hin- und Rückfahrt 24 Euro im Vorverkauf bzw. 25 Euro im Zug. Wichtig sei ihm auch noch der Hinweis, dass für diejenigen Fahrgäste, die Wert auf besonders exklusives Reisen legten, gegen Aufpreis selbstverständlich auch Erste-Klasse-Abteils zur Verfügung stehen. Schwarz empfahl, sich auf www.schwaebische-waldbahn.de in aller Ruhe über die einzelnen Preise, Angebote und Vorverkaufsstellen zu informieren.

Kinderwagen und Hunde können kostenlos mitfahren

Und auch das müsse noch erwähnt werden, betonte Schwarz, Fahrräder, Kinderwagen und Hunde mit Maulkorb würden selbstverständlich kostenlos befördert. „Einfach zum Bahnsteig mitbringen und sich an das stets freundliche und hilfsbereite Begleitpersonal wenden“, lautete seine Empfehlung. Und wenn sich die Pandemielage nicht wieder drastisch verschlimmere, dann herrsche in der Waldbahn weder Maskenzwang noch Testpflicht. Auf der 22,9 Kilometer langen Strecke würden stolze 250 Höhenmeter überwunden, von 257 auf 507 Meter. Die Gäste könnten einfach nur die Fahrt genießen und sich der einmalig schönen Strecke und der Landschaft hingeben, nicht nur mit der historischen Dampflok, sondern auch an den Dieselfahrtagen.

Für die wiederum haben Naturparkführer Walter Hieber und seine Kollegen unter dem Stichwort „Waldbahn Wanderbar“ einmal im Monat ein ganz besonderes Erlebnis für Natur- und Wanderliebhaber im Angebot. Der Tag beginne um 10.30 Uhr an Gleis 5 auf dem Schorndorfer Bahnhof mit der Fahrt in der Schwäbischen Waldbahn von Schorndorf hinauf in den Schwäbischen Wald. Von den Gruppenleitern, jeweils ein Naturparkführer des Schwäbisch-Fränkischen Waldes, werde bereits während der Fahrt Wissenswertes von der Schwäbischen Waldbahn und über das Thema des Tages berichtet. An die Fahrt schließe sich dann eine geführte Themenwanderung an, nach deren Abschluss es selbstverständlich auch Gelegenheit für eine zünftige Einkehr gebe, bevor die Heimreise nach Schorndorf mit der Waldbahn angetreten werde. Dort komme man dann um 17.30 Uhr an. Los gehe es am 24. April mit dem Thema „Bärlauch und Co.“, das Naturparkführerin Eva Rombach vorstellt. Sie erkläre im Verlauf der dreistündigen Exkursion, wie man den Bärlauch erkennt und Verwechslungen ausschließen kann.

Und nicht nur der Bärlauch sprieße entlang der Wieslauf, auch andere Kräuter würden bestimmt, gesammelt und ihre wertvollen Inhaltsstoffe erläutert. Die letzte Veranstaltung im Oktober mit Naturparkführerin Petra Klinger widme sich dem „Wald-Dreiklang“. Diese circa vierstündige Exkursion von Oberndorf über die Laufenmühle nach Welzheim stelle nicht nur den sogenannten „Dreiklang des Schwäbischen Waldes“ Buche, Fichte und Tanne vor, sondern auch weitere Baumarten am Rand des Weges.

Keinen Stillstand habe es auch im „Förderverein Welzheimer Bahn“ gegeben, versicherte dessen Vorsitzender Johannes Friz. Die ehrenamtlichen Mitglieder des Vereins würden sich samstags treffen und unterstützten tatkräftig die „Schwäbische Waldbahn GmbH“ bei der Pflege und Instandhaltung der Strecke, angefangen beim Schmieren der Weichen über das Herrichten der Bahnsteigkanten bis hin zum Reinigen und gegebenenfalls Sanieren der Wasserdurchlässe. Dazu käme dann noch in der Wachstumssaison die Verkehrssicherung, das Zurückschneiden des Bewuchses. „Was unsere Projekte anbelangt, sind wir auf einem guten Stand“ versicherte Friz. Neue Mitstreiter seien im Team jederzeit willkommen, „einfach Kontakt aufnehmen und vorbeischauen“, so Friz’ Empfehlung. Was für ein guter Geist im Verein herrsche, davon habe sich Bürgermeister Thomas Bernlöhr ein Bild machen können, als er einen Tag lang kräftig mit zupackte.

Am Ostermontag ist es endlich so weit! Die Nostalgie-Eisenbahnfans stehen in den Startlöchern und warten schon sehnsüchtig auf den Beginn der neuen Saison bei der Schwäbischen Waldbahn. Los geht es am 18. April mit einem besonderen Schmankerl, einer Sonderfahrt ab Stuttgart. Aber auch darüber hinaus hat Benedikt Schwarz, der in der Welzheimer Stadtverwaltung für das Marketing Verantwortliche, für die Fahrgäste einen interessanten Mehrwert in petto. Zum Kreis der Kooperationspartner,

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