Welzheim

ZF entwickelt Sicherheitstechnik für autonomes Fahren

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ZF gehört nach eigenen Angaben zu den weltweit führenden Technologiekonzern in der Antriebs- und Fahrwerktechnik sowie der Sicherheitstechnik. © ZVW/Danny Galm

Alfdorf.
Der Automobilzulieferer ZF entwickelt am Standort in Alfdorf neue Sicherheitstechniken für autonomes Fahren. "Der Wettlauf hin zum automatisierten und autonomen Fahren verlangt nach zusätzlichen Sitzpositionen im automobilen Innenraum", teilte der Konzern am Dienstag auf einer Pressekonferenz mit. "Dafür müssen auch die Schutzkonzepte für Insassen angepasst werden."

Bislang seien Sicherheitsgurte und Airbags für Sitzpositionen optimiert, das bedeutet für den Fahrer normalerweise eine aufrechte Sitzlehne und einen armweiten Abstand zum Lenkrad. "Der Fahrzeuginsasse geht davon aus, dass autonomes Fahren noch sicherer als manuelles Fahren wird und darauf muss er sich auch verlassen können", so Michael Büchsner, Leiter der Division Passive Sicherheitstechnik bei ZF.

Die neuen Systeme sollen nicht erst aktiv werden, wenn es gekracht hat. Vielmehr sollen das Fahrzeug und die Insassen auf den Crash vorbereitet sein. Zum Beispiel sollen sich die Gurte schon straffen, wenn es gefährlich zu werden droht. Zum Beispiel, wenn das Auto auf den Randstreifen gerät. 

ZF gehört nach eigenen Angaben zu den weltweit führenden Technologiekonzern in der Antriebs- und Fahrwerktechnik sowie der Sicherheitstechnik. Er ist mit 146 000 Mitarbeitern an rund 230 Standorten in nahezu 40 Ländern vertreten. Im Jahr 2017 hatte ZF einen Umsatz von 36,4 Milliarden Euro erzielt. Am Standort in Alfdorf arbeiten 1900 Mitarbeiter. Damit ist das Unternehmen nach Stihl und Kärcher der der drittgrößte (Industrie-) Arbeitgeber im Kreis.