Winnenden. Jahrzehntelang galt Abstinenz als einzig erstrebenswertes, ja legitimes Behandlungsziel von Suchttherapie. Das habe viele Menschen abgeschreckt, sagt Dr. Julia Pach, Oberärztin an der Klinik für Suchttherapie im Zentrum für Psychiatrie (ZfP). Wer gar kein Interesse daran hatte, nie wieder einen Tropfen Alkohol zu trinken, ließ sich gar nicht erst helfen. Seit circa einem Jahr nun werden Patienten auch gezielt dabei unterstützt, zum „kontrollierten Konsum“