Winnenden

Amoklauf Winnenden: Wie Uwe Schill die Erinnerung an seine Tochter am Leben hält

Uwe Schill am Gedenkring im Stadtgarten. Er sagt: "Vergebung, wo erforderlich, ist auch sehr wichtig und hilfreich."
Uwe Schill am Gedenkring im Stadtgarten. Er sagt: "Vergebung, wo erforderlich, ist auch sehr wichtig und hilfreich." © Sofiia Shahaievska

Winnenden/Leutenbach. Uwe Schill ist nahezu Unerträgliches widerfahren. Seine Tochter Chantal wurde ermordet. Mit 15 Jahren hinterrücks erschossen in ihrem Klassenzimmer. Auch dem Vater zog die Tat den Boden unter den Füßen weg. Entwurzelt und tieftraurig suchte er jahrelang nach Erlösung. Am Tiefpunkt angelangt fand der heute 62-Jährige zum Glauben zurück. Und erinnert sich nun in einem bewegenden Songtext an die letzte Motorrad-Ausfahrt mit seiner