Winnenden

Außergewöhnliches Projekt: Kärcher reinigt Obelisken von Luxor in Paris

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Obelisk Kärcher
Der Großteil der Reinigung geschieht mit dem Niederdruck-Mikropartikelstrahlverfahren. © photo@davidfranck.de
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Obelisk Paris Kärcher
Der Obelisk von Luxor, eingehüllt in Kärcherplakate auf dem Place de la Concorde in Paris. © David Franck Photographie

Auf einem der bekanntesten Plätze von Paris, dem Place de la Concorde, findet derzeit ein außergewöhnliches Reinigungsprojekt der Winnender Firma Kärcher statt: Der 3300 Jahre alte Obelisk von Luxor wird anlässlich des 200. Jahrestages der Entzifferung der ägyptischen Hieroglyphen restauriert und schonend gereinigt.

Das Projekt soll im Laufe des Frühjahrs abgeschlossen werden, wie es in einer Pressemitteilung des Reinigungsspezialisten heißt.

Partnerschaft mit dem französischen Kulturministerium

„Wir sind sehr stolz auf unsere Partnerschaft mit dem französischen Kulturministerium und freuen uns, dass wir mit unserem Know-how und finanziellen Engagement zum Erhalt eines so prestigeträchtigen Monuments wie dem Obelisken von Luxor beitragen können“, sagt Hartmut Jenner, Vorstandsvorsitzender des Unternehmens in der Pressemitteilung.

Das Unternehmen hat demnach nicht nur die Finanzierung, sondern auch die Koordination für die substanzschonende Gesamtrestaurierung der 23 Meter hohen und 222 Tonnen schweren Säule übernommen.

Reinigungsspezialisten mit Ganzkörperschutz

Um die kostbare Originaloberfläche der historischen Fassade nicht zu beschädigen, wurde für sämtliche Maßnahmen ein umfangreicher Plan ausgearbeitet. Der Großteil der Reinigung geschieht mit dem sogenannten Niederdruck-Mikropartikelstrahlverfahren. Bei einem Oberflächendruck von nur 0,5 bis 1 Bar und einem Abstand von 15 bis 20 Zentimetern können die meisten durch Witterung und Emissionsverschmutzungen entstandenen Ablagerungen entfernt werden.

Zum Schutz gegen dabei entstehende Feinstäube tragen die Reinigungsspezialisten einen Ganzkörperschutz mit Atemmaske und Frischluftzuführung. Das Podest und der Bodenbereich des Obelisken werden zusätzlich mit der schonenden Dampfstufe eines Heißwasserhochdruckreinigers gereinigt.

Ein Team von Restauratoren reinigt außerdem Stellen am Podium, am Podest sowie Vergoldungen und Gravuren mit speziellen Radierschwämmen. Die Restauratoren kümmern sich auch um die Entfernung alter, mittlerweile schadhafter Epoxidharzverfugungen, die Neuverfugung und das Festigen schadhafter Stellen. Spezialisten für Vergoldung übernehmen abschließend die Überholung und Restaurierung des Blattgoldes des Pyramidions auf der Spitze des Obelisken.

Präsidentenköpfe am Mount Rushmore ebenfalls gereinigt

Der Reinigungsgerätehersteller Kärcher hat im Rahmen seines Kultursponsoringprogramms seit 1980 weltweit über 160 Monumente und Gebäude restauratorisch gereinigt und damit zum Erhalt dieser Kulturdenkmäler beigetragen.

Dazu zählen neben dem Brandenburger Tor in Berlin auch die Freiheitsstatue von New York und die Präsidentenköpfe am Mount Rushmore. Die Reinigungsarbeiten finden stets in enger Zusammenarbeit mit Denkmalschützern, Restauratoren und Kunsthistorikern statt.

Auf einem der bekanntesten Plätze von Paris, dem Place de la Concorde, findet derzeit ein außergewöhnliches Reinigungsprojekt der Winnender Firma Kärcher statt: Der 3300 Jahre alte Obelisk von Luxor wird anlässlich des 200. Jahrestages der Entzifferung der ägyptischen Hieroglyphen restauriert und schonend gereinigt.

Das Projekt soll im Laufe des Frühjahrs abgeschlossen werden, wie es in einer Pressemitteilung des Reinigungsspezialisten heißt.

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