Winnenden

Brand in Sägewerk: Die Ermittlungen laufen

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Symbolbild. © ZVW/Gabriel Habermann

Murrhardt.
Es sieht immer noch aus wie ein Trümmerhaufen: Mit jedem Tag mehr wird das Ausmaß sichtbar, dass das Feuer bei der Eisenschmiedmühle bei Murrhardt angerichtet hat. Am vergangenen Mittwoch war die Produktionshalle der Firma Junginger Naturholzwerk komplett niedergebrannt. Vier Personen wurden leicht verletzt. Die Feuerwehr war mit den Löscharbeiten bis in die Morgenstunden des Donnerstags beschäftigt. Übrig geblieben ist nur noch Schutt und Asche.

Ermittlungen gestalten sich nicht ganz einfach

Am Montag waren Sachverständige und Spezialisten des Landeskriminalamtes, der Spurensicherung und der Versicherung bei der Firma Junginger Naturholzwerk, um nach der Brandursache zu forschen. Diese Ermittlungen gestalten sich allerdings nicht ganz einfach. „Der Brandort ist zum Teil nicht begehbar“, sagt Polizeipressesprecher Rudolf Biehlmaier. Die Gutachter seien vor Ort gewesen, werden es aber in den kommenden Tagen nochmals sein. „Es wird noch ein Bagger kommen, der einiges an Material wegräumen muss und bestimmte Stellen müssen abgesichert werden.“ Die Ermittlungen laufen, wie lange diese andauern werden, kann Biehlmaier nicht sagen. Während die Polizei sich mit Spekulationen über die Brandursache zurückhält, geht Hans-Martin Junginger, einer der Geschäftsführer des Unternehmens, von einem technischen Defekt aus. Junginger hatte die Löscharbeiten am Mittwoch verfolgt und musste schockiert beobachten, wie die Halle niederbrannte.