Winnenden

Corona: Kärcher spendet 23 000 Schutzmasken

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Insgesamt 23 000 Mund-Nase-Schutzmasken und weitere Materialien will das Unternehmen zur Verfügung stellen. © Joachim Mogck

Winnenden.
Zum Schutz gegen das Coronavirus will Kärcher umfangreiche Materialien spenden. Das teilt das Unternehmen in einer Pressemitteilung am Donnerstag (02.04.) mit. Mehr als 50 Rettungsdienste, Alten- und Pflegeeinrichtungen und Tafeln sollen insgesamt 23 000 Mund-Nase-Schutzmasken, 2 300 Überziehschuhe, 3 250 Kopfhauben, 7 000 Einmalhandschuhe und 800 Liter Hand-Desinfektionsmittel erhalten.

Da die öffentlichen Spendenaufrufe derzeit vor allem auf die großen Kliniken abzielen, hat sich das Unternehmen nach eigenen Angaben bewusst dafür entschieden, auch an anderen Stellen die Not zu lindern: „Die sozialen Einrichtungen in unserer Region setzen sich mit bewundernswertem Engagement für ihre Mitmenschen ein“, sagt Hartmut Jenner, Vorsitzender des Vorstands bei der Alfred Kärcher SE & Co. KG. „In der Corona-Krise ist es für uns daher selbstverständlich, schnell und unkompliziert zu helfen.“

Während die gesamte Schutzkleidung aus den eigenen, weltweiten Beständen des Reinigungsspezialisten stamme, kommt das gespendete Desinfektionsmittel direkt aus dem Kärcher-Produktionswerk in Sulzdorf bei Schwäbisch Hall. Normalerweise werde dort Reinigungs- und Pflegemittel hergestellt. Aufgrund der aktuellen Notsituation hat das Unternehmen die Fertigung umgestellt. Mit den bestehenden Rohstoffen werde nun dringend benötigtes Handdesinfektionsmittel produziert.