Winnenden

Das verdient Jürgen Haas, der neue zweite Bürgermeister von Winnenden

Neujahresempfang
Jürgen Haas (55) beim Neujahrsempfang im Januar. © Benjamin Büttner

Noch eine Woche lang, bis nächsten Freitag, ist Jürgen Haas „Dezernent“ im Winnender Rathaus, von 1. April an darf er sich dann „Beigeordneter“ beziehungsweise „Bürgermeister“ nennen – genau wie Norbert Sailer, der diesen Status bereits innehat. Im Februar hatten die Gemeinderäte Jürgen Haas – einen anderen wollten sie auch nicht, das machten sie bereits im vergangenen Jahr deutlich – einstimmig in das neu geschaffene Amt gewählt. Dieser wird dann deutlich mehr Geld verdienen.

Neuordnung der Zuständigkeiten

Zum einen geht mit dem Aufstieg des 55-Jährigen eine Neuordnung der Zuständigkeiten im Rathaus einher: Haas bleibt Chef des Dezernats, zu dem Finanzverwaltung, Amt für öffentliche Ordnung und Feuerwehrwesen gehören, gibt aber die Wirtschaftsförderung und den Grundstücksverkehr an OB Hartmut Holzwarth ab und bekommt das Amt für Familien und Jugend sowie das Amt für Senioren, Soziales und Integration dazu.

Zum anderen soll Jürgen Haas’ wichtige Rolle im Rathaus wertgeschätzt und sein Posten aufgewertet werden – auch finanziell. Jetzt hat der Gemeinderat auf Empfehlung der Verwaltung hin einstimmig beschlossen, Jürgen Haas in die Besoldungsgruppe B2 einzugruppieren. Diese berechtigt zu einem Bruttogehalt von rund 8230 Euro im Monat.

Plus: Dienstaufwandsentschädigung

Hinzu kommt eine Dienstaufwandsentschädigung von sieben Prozent des festgesetzten Grundgehalts – also rund 575 Euro. Das ist in Haas’ Position der Maximalbetrag, der von der Stadtverwaltung unter anderem damit begründet wird, dass der neue Bürgermeister „verstärkt auch Aufgaben in Vertretung des Oberbürgermeisters übernehmen wird“.

Macht insgesamt: rund 8800 Euro brutto im Monat für den Beamten auf Lebenszeit. Das ist deutlich mehr als bisher: Haas war als Dezernent bislang in der Besoldungsgruppe A16 (Bruttogehalt je nach Dienstjahren: zwischen rund 6200 Euro und 7900 Euro) eingeordnet. Ob Jürgen Haas den Anspruch auf einen Dienstwagen, der ihm im neuen Amt zusteht, wahrnehmen wird, „steht noch offen“, teilt das Rathaus mit.

Übrigens: Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth ist in die Besoldungsgruppe B5 eingeordnet – und bekommt somit ein Grundgehalt von 9800 Euro brutto im Monat.

Noch eine Woche lang, bis nächsten Freitag, ist Jürgen Haas „Dezernent“ im Winnender Rathaus, von 1. April an darf er sich dann „Beigeordneter“ beziehungsweise „Bürgermeister“ nennen – genau wie Norbert Sailer, der diesen Status bereits innehat. Im Februar hatten die Gemeinderäte Jürgen Haas – einen anderen wollten sie auch nicht, das machten sie bereits im vergangenen Jahr deutlich – einstimmig in das neu geschaffene Amt gewählt. Dieser wird dann deutlich mehr Geld

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