Winnenden

Der Jakobus-Altar in Winnenden: Wie ein 500 Jahre altes Kunstwerk bis heute Pilger anlockt

Jakobustag
Der Kantor und Organist Gerhard Paulus (Mitte) ist auch ein profunder Kenner des Jakobus-Altars. © Gaby Schneider

Eine Kuriosität am Jakobusaltar fällt erst bei genauem Hinsehen auf: Auf einem der im Renaissancestil geschnitzten Reliefs am rechten Flügel schwingt sich ein gegrilltes und damit tot geglaubtes Hähnchen mit ausgebreiteten Flügeln auf in die Freiheit, es ist quasi dem Teufel noch mal vom Spieß gehüpft. Der Legende nach soll dadurch die Unschuld eines ungerechtfertigt zum Tode verurteilten Pilgers nachgewiesen worden sein.

Für uns ein klarer Fall von „Fake News“, haben sich nach

Jetzt einfach weiterlesen mit ZVW+
  • Einmal anmelden und alle Artikel auf zvw.de lesen
  • Alle Inhalte stark werbereduziert
  • Täglicher Newsletter mit Artikelempfehlungen der Redaktion
  • Ein Monat kostenlos, danach nur 4,99 € monatlich
  • Einfach online monatlich kündbar