Winnenden

Friseur "Me Time" in Winnenden wieder geöffnet: Alireza Ghasemipour will nun voll durchstarten

Friseur Me-Time
Alireza Ghaseimpour, Daniel Rajic und Amir Mohmmad (von links). © Gabriel Habermann

An der Ringstraße 27, gegenüber vom Turmstüble in Winnenden, wird wieder frisiert. Alireza Ghaseimpour hat das Friseurgeschäft „Me Time“ nach einer Pause erneut eröffnet. Gestiegene Kosten bereiten dem gebürtigen Iraner, der eigentlich vor seiner Ausbildung zum Friseur etwas ganz anderes gelernt hat, Probleme.

Auch in Stuttgart frisiert

Der 29-Jährige lebt in Korb. Bereits seit einem Jahr betreibt er das Friseurgeschäft in Winnenden. Mitte des Jahres hat er jedoch die Notbremse gezogen, den Laden geschlossen. „Ich hatte auch einen Friseursalon in Stuttgart-Ost. Es ist zu viel geworden mit beiden Läden“, erzählt Ghaseimpour.

Das Geschäft in Stuttgart hat er inzwischen geschlossen, frisiert nur noch Kunden in Winnenden. Diese kommen aus dem ganzen Rems-Murr-Kreis, wie er erzählt. Hauptsächlich aber aus Winnenden, Waiblingen und Korb.

Zunächst in anderem Beruf gearbeitet

Eigentlich wollte Alireza Ghaseimpour einen ganz anderen Weg einschlagen, hat eine Ausbildung zum Kfz-Mechaniker gemacht und in diesem Beruf auch gearbeitet. „Aus gesundheitlichen Gründen musste ich jedoch aufhören und habe die Ausbildung zum Friseur begonnen“, erzählt er in seinem Salon an der Ringstraße.

Der 29-Jährige ist in der iranischen Hauptstadt Teheran geboren und 2010 nach Deutschland gekommen. Seither lebt er im Rems-Murr-Kreis, spricht fließend Deutsch. „Ich habe hier die Schule besucht“, erklärt er, weshalb er die Sprache so gut beherrscht. Mit seinem wiedereröffneten Friseursalon „Me Time“ will Alireza Ghaseimpour nun voll durchstarten. Auch wenn es etwas Anlaufschwierigkeiten gegeben hat. „Gute Mitarbeiter zu finden, auf die man sich auch verlassen kann, war nicht einfach“, erzählt er. Mit Daniel Rajic und Amir Mohmmad hat er diese nun gefunden, wie er sagt.

„Wir kämpfen weiter“

Der Friseur hofft, dass seine Mitarbeiter ihm den Rücken freihalten, schließlich kommt die Wiedereröffnung des Salons nicht zur besten Zeit. „Auch wir haben damit zu kämpfen, dass alles teurer wird“, sagt Ghaseimpour. Von Energiekosten über Haarprodukte, wie beispielsweise Gel. Deshalb habe man auch die Preise etwas nach oben angepasst. Ein Herrenhaarschnitt kostet 16 bis 18 Euro, je nachdem, wie kurz die Seiten geschnitten werden.

„Seitdem ich selbstständig bin, haben wir viel zu kämpfen. Ich bin 2020 mit der Ausbildung fertig geworden. Dann kam Corona, jetzt steigen die Kosten. Wir müssen alle überleben, können nicht aufgeben. Deshalb kämpfen wir weiter“, sagt er entschlossen.

Seit Anfang Dezember frisiert der 29-Jährige nun also wieder in Winnenden, gemeinsam mit seinen Mitarbeitern. „Wir sind seitdem zufrieden“, sagt Ghaseimpour zur Auftragslage. Noch sei es allerdings so, dass es wohl einige frühere Kunden gebe, die noch nicht wissen, dass der Salon wieder geöffnet ist. Haarschnitte gibt es sowohl mit Termin als auch ohne Termin.

An der Ringstraße 27, gegenüber vom Turmstüble in Winnenden, wird wieder frisiert. Alireza Ghaseimpour hat das Friseurgeschäft „Me Time“ nach einer Pause erneut eröffnet. Gestiegene Kosten bereiten dem gebürtigen Iraner, der eigentlich vor seiner Ausbildung zum Friseur etwas ganz anderes gelernt hat, Probleme.

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Auch in Stuttgart frisiert

Der 29-Jährige lebt in Korb. Bereits seit einem Jahr betreibt er das Friseurgeschäft in Winnenden. Mitte des Jahres hat er jedoch

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