Winnenden

Hoffnung unter Händlern in Winnenden: Verkaufsoffener Sonntag und Co. geplant

Winnendengruent
„Winnenden grünt“ im vergangenen Jahr. © Gaby Schneider

Seit mehr als zwei Wochen dürfen Einzelhändler wieder jeden in ihr Geschäft lassen: ganz egal ob geimpft, genesen, getestet oder nicht. „Insgesamt kann ich sagen, dass unter den Händlern ein verhaltener Optimismus zu spüren ist“, erzählt Timm Hettich, Wirtschaftsförderer der Stadt, am Telefon. Aber er sagt auch ganz klar: „Wir sind noch weit entfernt vom Vorkrisenniveau.“

Die Arbeit von zu Hause aus trage zu weniger Käufen im Einzelhandel bei. „Im Home-Office muss ich mich nicht so schick kleiden wie vor Ort“, sagt Hettich.

Feste sind ein wichtiger Faktor

Trotzdem spürt er, dass sich die Stimmung unter den Händlern so langsam etwas aufhellt. Der ein oder andere habe ihm berichtet, dass Kunden im Laden waren, die seit zwei Jahren nicht mehr gekommen sind. „Die Frequenz in der Innenstadt erhöht sich momentan wieder, was auch am Wetter liegt“, meint der Wirtschaftsförderer, der die Hoffnung hat, dass bald wieder so viel Betrieb herrscht wie vor der Pandemie. „Für den Handel, genauso wie für die Gastronomie, ist es wichtig, dass Feste stattfinden. Anlässe, zu denen man schick gekleidet und zum Essen in ein Restaurant geht. Zum Beispiel eine Taufe. Die Gäste kommen vorab in die Stadt. Kaufen Schmuck oder ein Kleid“, weiß Hettich.

Im Frühjahr steigt Interesse an Innenstadt

Wenn das Frühjahr kommt, dann steigt traditionell das Interesse der Menschen an der Innenstadt, an der Winnender Marktstraße. „Der Januar und der Februar sind vergleichsweise schwache Monate. Ab März zieht das Geschäft meist an“, erzählt er.

Zur Stimmung in diesem Jahr könnte beitragen, dass ab 20. März weitestgehend die Corona-Maßnahmen (die Maskenpflicht bleibt) fallen sollen.

Osterbrunnen und Eiersuche

Hettich hat sich deshalb mit seinem Team vom Verein „Attraktives Winnenden“ einiges überlegt. So soll zum Beispiel am Freitag, 1. April, der Marktbrunnen für das Osterfest geschmückt werden. Mit dabei ist der Winnender Gesamtelternbeirat. „Es wird Waffeln geben und Gebäck. Außerdem wollen wir eine Kinderspielstraße aufbauen“, verrät Hettich.

Über die Osterferien ist eine Ostereiersuche geplant. „Die werden wir in Geschäften verstecken. Wer ein Ei findet, erhält ein Geschenkkärtle“, so Hettich.

„Winnenden grünt“ im Mai

Im Mai steht dann schließlich wieder der Wonnetag an. „Wir haben uns dazu entschieden, auf das Bühnenprogramm zu verzichten“, erzählt der Wirtschaftsförderer. Es soll aber in jedem Fall ein verkaufsoffener Sonntag stattfinden. „Außerdem wird es verschiedene Gastrostände geben und wir werden wie im vergangenen Jahr das Konzept ‘Winnenden grünt‘ umsetzen“, gibt Hettich einen Ausblick.

Dann soll es in der Marktstraße Pflanzen, Deko und Bedarf für den eigenen Garten zu kaufen geben.

Seit mehr als zwei Wochen dürfen Einzelhändler wieder jeden in ihr Geschäft lassen: ganz egal ob geimpft, genesen, getestet oder nicht. „Insgesamt kann ich sagen, dass unter den Händlern ein verhaltener Optimismus zu spüren ist“, erzählt Timm Hettich, Wirtschaftsförderer der Stadt, am Telefon. Aber er sagt auch ganz klar: „Wir sind noch weit entfernt vom Vorkrisenniveau.“

Die Arbeit von zu Hause aus trage zu weniger Käufen im Einzelhandel bei. „Im Home-Office muss ich mich nicht so

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