Winnenden

„Hoffnungsbären“: Plüschige Aktion bei Osiander in Winnenden

Hoffnungsbären
Die Hoffnungsbären gehen am Ende der Aktion an die Paulinenpflege. © Lorena Fuchs

Kleine, braune und sehr kuschelige Plüschbären sitzen bei der Buchhandlung Osiander im Schaufenster. Dies sind aber keine gewöhnlichen Kuscheltiere, sondern sogenannte „Hoffnungsbären“. Kunden können sie abholen, einkleiden und zurückbringen. Die 40 Kuscheltiere gehen dann an die Bewohner der diakonischen Einrichtung Paulinenpflege in Winnenden.

Die Bären sitzen noch im Schaufenster und hinter der Kasse

Norbert Nauen, Verantwortlicher für die wohltätige Aktion von „Live Community e.V., Landesverband Baden-Württemberg“, hat die Filialleiterin Alisa Grosser gefragt, nachdem bereits Osiander-Filialen in Balingen und Plochingen seine Aktion unterstützt hatten, ob sie mitmachen wolle. Sie war sofort begeistert und willigte ein. Seit dieser Woche gibt es die Plüschbären in der Filiale in Winnenden (Marktstraße 37). „Ich finde die Aktion einfach super und unterstütze sie sehr gerne“, so Alisa Grosser „Am besten macht am Ende jede Osiander-Filiale bei der Aktion mit“, bemerkt sie schmunzelnd.

Am Montag wurden die Bärchen als Blickfang im Schaufenster und hinter der Kasse platziert. Schilder weisen auf die Aktion hin. Eine Schrittanleitung erklärt stichpunktartig, wie das Ganze funktioniert. Kurz gesagt: Bär holen, gestalten, zurückbringen. Wer wissen möchte, was mit dem selbst gestalteten Bären passiert, kann das im Internet nachverfolgen.

Der Fantasie sind beim Nähen, Stricken oder Häkeln keine Grenzen gesetzt

Am ersten Tag der Aktion wurden noch keine Bären abgeholt, wie Alisa Grosser berichtet. „Das kommt hoffentlich noch, die Winnender sind eigentlich sehr engagiert und hilfsbereit“, ist sich die Buchhändlerin sicher, dass Handarbeitsfans ein Herz haben und dem Bärchen ein Hemd häkeln, ein Shirt stricken oder ein Nachthemd nähen.

Kundinnen und Kunden statten die Plüschtiere fantasievoll zu Hause aus, je nach Belieben des Gestalters. Ob das Kuscheltier noch einen Hut oder eine Schleife, eine Kette oder Schuhe, eine Hose oder eine Sonnenbrille bekommt, ist jedem selbst überlassen. Wenn der Bär fertiggestaltet ist, wird das Plüschtier wieder zu Osiander zurückgebracht.

Die Mitarbeiter sammeln sie und übergeben die 40 fertigen Bären dann an die Paulinenpflege, die sie an ihre Klienten verteilt. Norbert Nauen hat damit in den fünf Jahren, die seine Aktion schon besteht, zum Beispiel schon Kindern in Frauenhäusern, einsamen Seniorinnen und Senioren im Altersheim, behinderten Menschen, Kindern und Jugendlichen, die Opfer sexueller Gewalt wurden, geflüchteten oder kranken Kindern eine Freude gemacht.

Kleine, braune und sehr kuschelige Plüschbären sitzen bei der Buchhandlung Osiander im Schaufenster. Dies sind aber keine gewöhnlichen Kuscheltiere, sondern sogenannte „Hoffnungsbären“. Kunden können sie abholen, einkleiden und zurückbringen. Die 40 Kuscheltiere gehen dann an die Bewohner der diakonischen Einrichtung Paulinenpflege in Winnenden.

Die Bären sitzen noch im Schaufenster und hinter der Kasse

Norbert Nauen, Verantwortlicher für die wohltätige Aktion von „Live

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