Winnenden

Hohe Inzidenz in Winnenden, aber kein Hotspot erkennbar

Schnelltest Feature
Wer ein positives Ergebnis im Schnelltest erhält, muss sich isolieren und einen PCR-Test machen lassen. © Benjamin Büttner

Die Stadt liegt mit ihrer Infektionslage auf einem der oberen Plätze im Rems-Murr-Kreis. Hochgerechnet auf 100.000 Einwohner und damit besser mit den anderen Kommunen vergleichbar stand Winnenden am Sonntag (16.5.) bei einer Inzidenz von 177. Unsere Zeitung hakte nach bei Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth, ob es einen neuen Hotspot gebe, eine Einrichtung oder Firma beispielsweise, in der das Virus auffallend häufig auftritt. Dies ist aber nicht der Fall, wie Holzwarth umgehend antwortet: „Wir haben weiterhin ein diffuses Geschehen ohne irgendwelche erkennbaren Hotspots. Auch die Fälle der letzten Tage zeigen oft die Weiterverbreitung innerhalb der Familie oder im direkten Umfeld.“ Und das sind, betont Holzwarth, „keine ,bestimmten' Familien, sondern quer durch alle sozialen Schichten“.

Wie läuft's in der Paulinenpflege

Auch bei der großen diakonischen Einrichtung Paulinenpflege mit ihren Wohngruppen und Wohngemeinschaften herrscht kein Alarm, so Pressesprecher Marco Kelch auf Nachfrage unserer Zeitung. „Zur aktuellen Inzidenz tragen wir wohl eher nicht bei. Wir haben derzeit nur vier oder fünf Fälle, das sind Jugendliche des BBW, die zu Hause (in ihren Heimatlandkreisen) isoliert sind.“

Die Paulinenpflege führt aber umfangreiche Testungen durch, „in den Schulen wie im Heimbereich und in den Werkstätten sowie an sechs Standorten als Arbeitgeberangebot“. Dabei ergibt sich, dass „ab und zu jemand positiv getestet wird“, so Kelch. Dieser begibt sich dann umgehend in Quarantäne, so verhindert die Paulinenpflege weitere Infektionen.

Spielt das Rems-Murr-Klinikum eine Rolle?

Und wie sieht es mit dem Rems-Murr-Klinikum aus? Fließen die Covid-Patienten in die Stadt-Statistik ein und verzerren etwas das Lagebild? Auch darauf weiß OB Hartmut Holzwarth die Antwort. Winnender Krankenhauspatienten fließen nur in die Winnender Covid-Statistik ein, wenn sie den Erstwohnsitz in der Stadt haben. Alle anderen Infizierten bleiben, egal, wie ihr Gesundheitszustand ist, der Statistik ihrer Wohnortkommune erhalten.

Die Stadt liegt mit ihrer Infektionslage auf einem der oberen Plätze im Rems-Murr-Kreis. Hochgerechnet auf 100.000 Einwohner und damit besser mit den anderen Kommunen vergleichbar stand Winnenden am Sonntag (16.5.) bei einer Inzidenz von 177. Unsere Zeitung hakte nach bei Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth, ob es einen neuen Hotspot gebe, eine Einrichtung oder Firma beispielsweise, in der das Virus auffallend häufig auftritt. Dies ist aber nicht der Fall, wie Holzwarth umgehend antwortet:

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