Winnenden

Kein Name auf dem Grabstein: Wie in Winnenden an anonym Bestattete erinnert wird

Brigitte David (Gemeinderferentin Kath. Kirche) weiht den Gedenkstein rechts OB Holzwarth bei der Einweihung Gedenkstein f. anon
Brigitte David (katholische Kirche) und Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth bei der Einweihung des Gedenksteins für anonym Bestattete auf dem Waldfriedhof in Winnenden-Schelmenholz. © Benjamin Beytekin

Es gibt Beerdigungen, bei denen keine Trauergäste anwesend sind, sondern nur der Pfarrer und die Friedhofsmitarbeiter – und auf dem Grabstein steht kein Name. Anonyme Bestattungen haben in Winnenden in den vergangenen Jahren häufiger stattgefunden. Mal, weil der Verstorbene keine Angehörigen mehr hatte, mal auf seinen ausdrücklichen Wunsch. Mit der Inschrift „Wir gedenken derer, die hier ungenannt ruhen“ ist nun ein Gedenkstein für anonym bestattete Menschen auf dem Waldfriedhof im