Winnenden

Kopfschütteln zu Kosten über mobile Poller

e3ac489f-e8e4-44b4-a3a4-53eddf846a08.jpg_0
Die Poller, die einem Terrorangriff mit einem Lkw vorbeugen sollen, sind nicht jedem Festbesucher aufgefallen. © Schneider/ZVW

Winnenden.
Ein Winnender steht am Sonntagmittag mit seiner Frau und einem befreundeten Paar entspannt plaudernd ein paar Meter neben den mobilen Terrorschutzpollern am Viehmarktplatz. Er gesteht auf Nachfrage, keine Ahnung zu haben, was die Dinger da sind, für was sie gut sein sollen.  „Eine Sprungschanze für Motorradfahrer?“ Eigentlich sähen sie aus wie Anlegepoller für Schiffe. Poller, da ist er auf der richtigen Spur. Er muss aber wieder lachen: „Oder Blitzer für Fußgänger?“

Als er auf die Aufschrift „Truckbloc“ hingewiesen wird, kommt er ins Grübeln, „also eine Sperre für Lkw“, aber so richtig erschließt sich ihm der Sinn immer noch nicht. Als er ihn erfährt, vergeht dem Passanten das Scherzen und Lachen: „Oh, sorry.“ Als er die Kosten erfährt, entfährt ihm ein „Um Gottes willen, wer soll denn das bezahlen?“ Aber der teure Schutz habe seine Berechtigung: „Die Leute müssen auf einem Fest in Ruhe und Sicherheit ihr Glas Wein trinken dürfen.“ Trotzdem, der Anblick und wenn man wisse, um was es da gehe, der könne schon auf die Stimmung drücken, befürchtet er. Ihm sind die Poller aber bislang überhaupt nicht aufgefallen.