Winnenden

Lisa Reichardt

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Lisa Reichardt beim Marktbrunnen, auf dem das Figurenpaar mit dem Winnender Mädle steht. © Habermann/ZVW

Winnenden. Lisa Reichardt fühlt sich wohl bei ihrer Kandidatur fürs Winnender Mädle. Die erste Zusammenkunft mit den anderen Bewerberinnen war ganz entspannt, findet sie: „Einige habe ich schon gekannt. Wir kommen gut miteinander klar. Keine ist eifersüchtig, wenn die andere gewinnt.“

Bei Reichardts zuhause wird täglich die Winnender Zeitung gelesen. Eines Tages sagte Lisas Vater: „Die Wahl fürs Mädle isch wieder. Willsch dich ned bewerben?“ Lisa überlegte kurz und bewarb sich aus einem einzigen Grund: Ihr liegt viel an Winnenden.

Die Feuerwehrfrau

Am Hungerberg ist sie aufgewachsen, ging dort zur Grundschule, wechselte nach Leutenbach an die Werkrealschule, welche ja nicht weit vom Hungerberg entfernt, aber halt doch nicht in Winnenden ist.

Ihre Winnenden-Bindung entwickelte sich, als sie zur Jugendfeuerwehr ging. „Das Gerätehaus Mitte ist meine zweite Heimat. Die Leute dort sind toll“. Sie ist jetzt aktives Mitglied in der Feuerwehr, arbeitet mit in einem Team und sagt sich: Eigentlich ist die Freiwillige Feuerwehr Winnenden dafür da, dass die Stadt erhalten bleibt, so wie sie ist. Natürlich ist Lisa auch deshalb bei der Feuerwehr, weil sie die Leute mag, weil sie weiß, dass sich alle gegenseitig aufeinander verlassen können, weil die Feuerwehr eine gute Gemeinschaft ist, und weil sie spürt, dass ihre Kameraden die Stadt mögen.

Zukunft in Winnenden

Viele 18-jährige haben Fernweh, wollen nach der Schule möglichst ans andere Ende der Welt, nach Australien oder Neuseeland. Und Lisa? „Fernweh kenne ich auch. Ich möchte schon mal in die USA, aber ich möchte auch wieder zurückkommen in absehbarer Zeit.“

Ihre Zukunft sieht Lisa in Winnenden. „Dass ich hier ganz weggehe, kann ich mir nicht vorstellen. Ich will schauen, dass ich hier einen Job bekomme.“ Im Moment geht sie in Backnang auf die Gewerbliche Schule und bereitet die Mittlere Reife vor. Danach geht sie weiter auf die Schule oder in eine Ausbildung, möchte aber weiterhin in Winnenden wohnen und würde gerne als Winnender Mädle ihre Heimatstadt präsentieren.

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