Winnenden

Missverständnis: Kleinbus befährt neue Straße zwischen Baach und Bürg zu früh

Haltestelle Gemeindehalle
Der Kleinbus 337 E darf während der Straßenbaustelle zwischen Baach und Bürg als Einziger die kürzeste Umleitung nehmen. An der Grundschule steigen die Fahrgäste um in einen normalen Bus. Archivfoto: Habermann © Gabriel Habermann

Ein Fahrgast der Ersatzlinie 337E zwischen Bürg und Baach hat am Dienstagfrüh Kurioses erlebt. Der Busfahrer nahm von Bürg aus die neue Umleitungsstrecke, die am Weingut Ungar durch die Weinberge hinabführt, mit teils steilen Abschnitten. Er hatte einen ausgedruckten Zettel dabei, der ihm den Weg wies. Doch an ihrem Ende war die Zufahrt auf die neue Strecke (gegenüber vom Aidehof) versperrt. Der Kleinbus, offenbar ein Subunternehmer von Auftragnehmer Dannenmann, mit Göppinger Kennzeichen, musste wieder umdrehen und zurück nach Bürg fahren. Er fuhr anschließend die reguläre Straße zum Schulerhof hinunter, „durch die Baustelle“, wie der Fahrgast berichtet, ignorierte danach die Sperrschilder beim Aidehof, die nicht die komplette Strecke abriegeln, und fuhr die neue Straße nach Baach hinab. „Von unten her war die Straße auch noch gesperrt, dennoch kam uns ein Auto entgegen“, berichtet der Fahrgast und fragt sich, wer denn da nun eine falsche Information hatte. Er selbst war von einer Straßenfreigabe Mitte August ausgegangen, so hat es das Landratsamt bisher mitgeteilt.

Ein Missverständnis, Termin für Freigabe war noch nicht fixiert

Ganz klar ging da etwas in der Kommunikation zwischen Landratsamt und Busunternehmen verloren, wie Karsten Klein, Teamleiter Bau, auf Nachfrage unserer Zeitung erklärt. „Wir hatten Dannenmann mitgeteilt, dass im Lauf der Woche die Straße geöffnet wird und dann die neue Umleitung gilt, nicht ab sofort.“ Offenbar ist beim Weitergeben an den Subunternehmer übersehen worden, dass noch kein Termin feststeht. „Wir müssen die verkehrsrechtliche Abstimmung mit der Stadt noch abwarten. Ansonsten ist alles fertig, Markierungen sind drauf“, so Karsten Klein. Am zweiten Abschnitt zwischen Schulerhof und Bürg haben die Bauarbeiter auch schon begonnen, alte Leitplanken abzubauen und den Asphalt abzufräsen. „Für den Baustellenverkehr wird dann eine Ampel am Aidehof aufgestellt werden“, informiert Klein.

Die Umleitungsstrecke für den Kleinbus wird auf Anraten der Feuerwehr genauso wie die Rettungsfahrzeuge über die Weinberge geführt. Die ursprüngliche Idee, den Bus durch den Schulerhof und über Wege zwischen Obstbaumwiesen bis ans Ortsende von Bürg zu führen, wurde verworfen. Das hat einen Vorteil für Busfahrer und Fahrgäste: Die Haltestellen können in der richtigen Richtung bedient werden. „Die Busfahrer tun mir trotzdem leid“, sagt der Fahrgast auf telefonische Nachfrage. „Sie wechseln sehr häufig, aber die Umleitung ist nicht ausgeschildert.“ Es kommt daher öfter vor, dass sich mal ein Fahrer verfranst.

Umleitung für Lkw über Winnenden

Normale Autofahrer müssen übrigens weiterhin von Höfen über Hertmannsweiler und Stöckenhof nach Bürg fahren. Lastwagen müssen einen noch weiteren Umweg fahren, über Winnenden nach Hertmannsweiler.

Ein Fahrgast der Ersatzlinie 337E zwischen Bürg und Baach hat am Dienstagfrüh Kurioses erlebt. Der Busfahrer nahm von Bürg aus die neue Umleitungsstrecke, die am Weingut Ungar durch die Weinberge hinabführt, mit teils steilen Abschnitten. Er hatte einen ausgedruckten Zettel dabei, der ihm den Weg wies. Doch an ihrem Ende war die Zufahrt auf die neue Strecke (gegenüber vom Aidehof) versperrt. Der Kleinbus, offenbar ein Subunternehmer von Auftragnehmer Dannenmann, mit Göppinger Kennzeichen,

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