Winnenden

"Mori" an der Kirchstraße: Saleh Haidary und sein erster Barbershop in Winnenden

Mori
Saleh Haidary. © Büttner

Ein weiteres Friseurgeschäft für die Kirchstraße: Saleh Haidary hat sich mit einem Barbershop namens „Mori“ selbstständig gemacht. Zuvor hat er bereits gegenüber vom Turmstüble, im Geschäft „Me Time“ an der Ringstraße 27, Haare geschnitten und mehr.

Beim Besuch der Zeitung schaut der 34-Jährige glücklich aus. Knapp zwei Monate hat er die Räume renoviert: Wände gestrichen, Frisiersessel angeschafft, Spiegel aufgehängt und mehr. „Es ist mein erstes eigenes Geschäft“, sagt er freudig. An der Ringstraße habe er mit einem Geschäftspartner zusammengearbeitet, dann hat sich die Chance an der Kirchstraße ergeben. Haidary hat nicht lange gezögert und den Vermieter des kleinen Geschäfts kontaktiert. Seit vergangenem Mittwoch nun frisiert der gelernte Friseur dort seine Kunden. Hat "Mori" dabei eine besondere Bedeutung? „Das ist mein Spitzname. Jeder nennt mich so", antwortet Haidary.

Auch in Schorndorf Haare geschnitten

Zuvor war der gebürtige Iraner unter anderem in Schorndorf tätig. „Seit etwa vier Jahren auch in Winnenden. Jetzt nur noch hier in meinem Barbershop“, erzählt er. Gemeinsam mit seiner Frau Akram Wahidi Rad und dem acht Jahre alten Sohn wohnt er inzwischen in Leutenbach. Der Sohn besucht die zweite Klasse der Grundschule.

Das Friseurhandwerk hat Haidary im Iran gelernt. „Dort habe ich die Schule besucht und dann die Ausbildung gemacht. Ich habe 15 Jahre als Friseur in Teheran gearbeitet“, erzählt er. Die iranische Hauptstadt hat er schließlich verlassen, um nach Deutschland zu kommen. „Wegen der Arbeit habe ich Teheran verlassen und um ein besseres Leben zu haben“, erzählt er.

Haarschnitte gibt es auch ohne Termin

In Winnenden frisiert er seine Kunden nun von Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr, an Samstagen zudem von 9 bis 16 Uhr. Kunden können telefonisch einen Termin vereinbaren (07195/5997593 oder 01729 243753). „Man kann allerdings auch spontan vorbeikommen und nachsehen, ob ich Zeit habe“, sagt Saleh Haidary. Im Angebot ist neben der klassischen Herrenfrisur auch Bartstyling, eine Bartrasur sowie Augenbrauen zupfen und Haare waschen. Der Haarschnitt für Kinder bis sieben Jahre ist dabei günstiger.

Immer wieder wird auch seine Frau vor Ort im Laden sein, sie schneidet jedoch keine Haare. Sehr wohl allerdings ein Mitarbeiter, den der Friseur an der Hand hat und der je nach Auftragslage an der Kirchstraße 6 einsatzbereit ist.

Ein weiteres Friseurgeschäft für die Kirchstraße: Saleh Haidary hat sich mit einem Barbershop namens „Mori“ selbstständig gemacht. Zuvor hat er bereits gegenüber vom Turmstüble, im Geschäft „Me Time“ an der Ringstraße 27, Haare geschnitten und mehr.

Beim Besuch der Zeitung schaut der 34-Jährige glücklich aus. Knapp zwei Monate hat er die Räume renoviert: Wände gestrichen, Frisiersessel angeschafft, Spiegel aufgehängt und mehr. „Es ist mein erstes eigenes Geschäft“, sagt er freudig. An

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