Winnenden

Nach Schuppenbrand in Winnenden: Polizei ermittelt Tatverdächtigen

Brand, Albertviller Str., Winnnenden, 06.09.2022.
Vor einem Schuppen bei der Containeranlage des Lessing-Gymnasiums (hinten links) hat es am Dienstagabend gebrannt. © Benjamin Beytekin

Am Vormittag nach dem Brand an einem Schuppen an der Albertviller Straße erinnert vor Ort kaum etwas daran, dass hier am Dienstagabend, 6. September, ordentlich Trubel geherrscht hat. Nun gibt es einen Tatverdächtigen, die Polizei geht von Brandstiftung aus.

Gegen 20.30 Uhr sind Feuerwehr und Polizei ausgerückt zu dem Holzverschlag, der sich hinter der Containerschule des Lessing-Gymnasiums unweit der Rollsportanlage der SV Winnenden befindet. Eine Spaziergängerin, die zu der Zeit in der Gegend unterwegs war, schlug Alarm.

Zwei Löschfahrzeuge der Winnender Wehr vor Ort

Glücklicherweise konnte das Feuer laut Pressemitteilung der Polizei schnell unter Kontrolle gebracht und auch gelöscht werden. Tobias Hackel, Pressesprecher der Feuerwehr, erklärte, dass es im Außenbereich des Geräteschuppens gebrannt habe.

Die Einsatzkräfte haben dann auch den Verschlag geöffnet, um sicherzugehen, dass dort nichts lodert. „Vor Ort waren zwei Löschfahrzeuge. Die Drehleiter und ein weiteres Löschfahrzeug wurden auf der Anfahrt wieder zur Wache zurückgeschickt“, so Hackel. Der entstandene Sachschaden beläuft sich laut Polizei auf etwa 500 Euro.

Seit Anfang Juli brennt es in Winnenden immer wieder

Gehört dieser Fall zu einer Serie, die die Stadt seit Anfang Juli beschäftigt? Wiederholt haben Container (Bengelplatz, Büchner-Gymnasium, Wunnebad) gebrannt, in Schwaikheim war die Skateranlage betroffen. Dann war es ruhig, ehe am 30. August, ebenfalls ein Dienstag, am Winnender Bahnhof ein Sofa in Flammen stand.

Vor Ort liegen Kleidungsstücke, Decken, ein Paar Schuhe und Müll

Die Polizei hatte beim jüngsten Fall auch einen Hubschrauber im Einsatz. „Da zunächst eine Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde zur Fahndung neben mehreren Streifenbesatzungen auch ein Hubschrauber eingesetzt“, schreibt Polizeisprecher Robert Kauer vom zuständigen Präsidium in Aalen auf Nachfrage. Beamte haben die Ermittlungen zum Brand vor dem Schuppen aufgenommen.

Am Mittwoch waren vor Ort etliche Klamotten, Decken, ein Paar Schuhe sowie eine leere Bierflasche und einiges an Müll zu finden. „Es liegen Hinweise vor, dass der Schuppen von einem Wohnsitzlosen als Unterkunft genutzt wurde. Ob dies im Zusammenhang mit dem Brandausbruch steht, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen“, hieß es dazu in einer Mitteilung der Polizei am Mittwochmorgen.

Am Mittag dann vermeldete die Polizei neue Erkenntnisse: „Mittlerweile konnte ein Tatverdächtiger ermittelt werden. Der 44-jährige Mann hatte den Schuppen seit mehreren Wochen als nächtliche Unterkunft genutzt und ist vermutlich mit einer glimmenden Zigarette in der Hand eingeschlafen, wodurch es zum Brandausbruch kam.“ Dass der Brand mit jenen aus den vergangenen Wochen zusammenhängt, schließen die Beamten momentan aus.

Am Vormittag nach dem Brand an einem Schuppen an der Albertviller Straße erinnert vor Ort kaum etwas daran, dass hier am Dienstagabend, 6. September, ordentlich Trubel geherrscht hat. Nun gibt es einen Tatverdächtigen, die Polizei geht von Brandstiftung aus.

Gegen 20.30 Uhr sind Feuerwehr und Polizei ausgerückt zu dem Holzverschlag, der sich hinter der Containerschule des Lessing-Gymnasiums unweit der Rollsportanlage der SV Winnenden befindet. Eine Spaziergängerin, die zu der Zeit in

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