Winnenden

Noch läuft der Betrieb von Mineralfreibad Höfen (Bädle) und Wunnebad Winnenden

Wunnebad Schwimmbad Freibad Schwimmen Schwimmbecken Symbolfoto
Symbolfoto. © ZVW/Gaby Schneider

Der Sommer hat Fahrt aufgenommen, die ersten Hitzerekorde mit 37 Grad im Juni und 35 Grad am Dienstag (19.7.) liegen schon hinter uns, und es soll die nächsten zwei Wochen heiß bleiben. Da bietet sich Abkühlung im Freibad an, ein bisschen planschen, tauchen, reinhüpfen im Mineralfreibad Höfen, sich im Strömungskanal des Wunnebads treiben lassen, dann eine Massage vom Sprudler, für Waghalsige ein Sprung vom Dreimeterbrett oder eine rasante Rutschpartie, vielleicht sogar ein bisschen sporteln, Bahnen ziehen im 50-Meter-Becken. Doch was ist, wenn plötzlich, wie in Remshalden, kein Personal mehr da ist? Einmal bereits bekam auch die Winnender Bäderleitung die Hilfe von DLRG-Ehrenamtlichen, an einem anderen Tag blieb das „Höfi“ zu.

Tägliche Zitterpartie, ob jemand wegen Krankheit ausfällt

Damit die Pforten zum Bad öffnen können, muss genug qualifiziertes und über 18 Jahre altes Aufsichtspersonal da sein. Dies ist zurzeit, sogar am heißesten Tag der Woche, eine Zitterpartie für den Bäderleiter Sascha Seitz. „Es ist schwierig und noch gerade so machbar, weil das vorhandene Personal seinen Urlaub in den Winter verschoben hat. Das ist ganz große klasse, dass sie den Betrieb nicht im Stich lassen! Was sich allerdings nicht verschieben lässt, sind die Berufsschule und Krankheit.“ Die Bäderleitung schreibt das ganze Jahr über Stellen aus, geht dabei sogar auf Social Media, mit wenig Erfolg, wie Sascha Seitz seufzend sagt. Daher hängt die Entscheidung, öffnen oder nicht, am seidenen Faden.

Becken verliert immer noch merklich Wasser, aber weniger als 2021

Und wie hat sich das Problem „Wasserverlust“ im Höfener Bädle entwickelt? „Sehr gut“, sagt Sascha Seitz, „auch wenn immer noch Wasser merklich verloren geht. Diese wesentlich geringere Menge als 2021 können wir aber mit Frischwasser nachspeisen und dazu noch die Temperaturen und Wasserwerte halten.“ Der Erfolg gelang in letzter Minute vor Saisonbeginn, dazu hatten die Stadtwerke Zeit und Geld investiert, weil die Leitungen vom Brunnenschacht bis zur Technik erneuert wurden. Sascha Seitz hofft, dass der Erfolg von Dauer ist: „Toi, toi, toi, auf Holz geklopft!“

Wenn es nach Sascha Seitz geht, dürfen es gerne noch mehr Bad-Besucher werden. „In Höfen hatten wir am Wochenende schon 800 Gäste, bis 900 verkraftet das Mineralfreibad gut, im Wunnebad erwarten wir an heißen Tagen 3000 bis 4000 Menschen.“ Es freut Sascha Seitz besonders, dass die Mitarbeiter dort positive Rückmeldungen bekommen, „die Leute sind froh, dass wir überhaupt offen haben, trotz der Baustelle“. Der Lärm für die Erweiterung des Wunnebads halte sich derzeit in Grenzen, übersteige den Krach eines normalen Hausbaus nicht wesentlich. „Am lautesten war es, als noch kein Freibadwetter geherrscht hat, im März und April und bei den Bohrpfählen.“

Der Sommer hat Fahrt aufgenommen, die ersten Hitzerekorde mit 37 Grad im Juni und 35 Grad am Dienstag (19.7.) liegen schon hinter uns, und es soll die nächsten zwei Wochen heiß bleiben. Da bietet sich Abkühlung im Freibad an, ein bisschen planschen, tauchen, reinhüpfen im Mineralfreibad Höfen, sich im Strömungskanal des Wunnebads treiben lassen, dann eine Massage vom Sprudler, für Waghalsige ein Sprung vom Dreimeterbrett oder eine rasante Rutschpartie, vielleicht sogar ein bisschen sporteln,

Alle Abos jederzeit kündbar:
ZVW+ MONATLICH
Erster Monat gratis, danach 5,99 €/mtl.
ZVW+ JÄHRLICH
Statt 71,88 € (Zwei Monate gratis)
ZVW+ JÄHRLICH mit ePaper
mit täglichem Zugriff zum ePaper