Winnenden

OB-Wahl: Klarer Sieg für Nopper

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. . . für Backnang sein, sonst . . . © Büttner/ZVW
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Der Herausforderer: Volker Dyken von der Piratenpartei. © Bernhardt

Backnang. Frank Nopper (CDU) bleibt acht weitere Jahre Backnanger Oberbürgermeister. Er hat klar gegen Herausforderer Volker Dyken von der Piratenpartei gewonnen.

"Ich bin überwältigt von diesem überwältigendem Ergebnis": Nach der Auszählung aller Wahlbezirke hat sich Frank Nopper mit 87,1 Prozent der Stimmen durchgesetzt. Der promovierte Jurist betonte in seiner ersten Stellungnahme, dass ihm sein Abschneiden "Kraft, Frische und Mut" gebe. Sein Herausforderer Volker Dyken holte 12,09 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 37,6 Prozent - und damit um 0,8 Prozentpunkte höher als im Jahr 2010. Das Wahlergebnis wurde gegen 19.24 Uhr verkündet. 2010 stand das vorläufige Wahlergebnis bereits um 19.17 Uhr fest. 

Frank Nopper (CDU, 56 Jahre) ist seit 16 Jahren im Amt. Der ehemalige Geschäftsführer des Landesinnungsverbands des Schreinerhandwerks hatte sich 2002 gegen den damaligen Backnanger OB Jürgen Schmidt (SPD) durchgesetzt. Im zweiten Wahlgang, in dem eine relative Mehrheit der Stimmen reicht, setzte sich der gebürtige Stuttgarter mit 45 Prozent gegen Schmidt (34,5 Prozent) durch.

2010 wurde Nopper mit 86,8 Prozent der Stimmen wiedergewählt. Sein einziger Gegenkandidat war der damals 26 Jahre alte Dennis Damaschke: Der Backnanger Bürokaufmann holte nur 12,5 Prozent der Stimmen. Von den damals 25 730 Wahlberechtigten gaben lediglich 9476 ihre Stimme ab, was einer Wahlbeteiligung von 36,8 Prozent entsprach. 

Noppers Gegenkandidat Volker Dyken (Piratenpartei, 48 Jahre) trat bereits 2011 bei der Landtagswahl für die Piraten im Wahlkreis Backnang an, fünf Jahre später versuchte er es in Schwäbisch Gmünd. 2013 kandidierte er im Wahlkreis Waiblingen für den Bundestag. Er wohnt in Waldrems und unterrichtet an einer kaufmännischen Schule in Waiblingen Mathematik, Physik und Chemie.