Winnenden

OB-Wahl Winnenden: Hier treffen die Kandidaten Holzwarth und Fischer aufeinander

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Hartmut Holzwarth und Hans-Martin Fischer OB-Wahl Winnenden Kandidaten © Gaby Schneider (Archivfoto)/Sofiia Shahaievska

Winnenden. Am Sonntag in zwei Wochen, am 25. Januar, ist Oberbürgermeisterwahl. Der Verband der Selbstständigen (VdS) und der Zeitungsverlag Waiblingen (ZVW) bereiten dazu eine Veranstaltung vor. Bereits nächste Woche, am Dienstag, 13. Januar, ab 19 Uhr, soll die Wählerschaft dort einen informativen Überblick erhalten, für was die beiden Kandidaten stehen. Der Eintritt in die Hermann-Schwab-Halle ist frei. Einlass ist um 18.30 Uhr.

Amtsinhaber Hartmut Holzwarth (56) möchte zu seiner dritten Amtszeit gewählt werden. Und Hans-Martin Fischer (60), Stadtrat der Bürgerstimme, möchte ihm so viele Stimmen wie möglich abspenstig machen. Am Tag, als die Bewerbungsfrist endete, gab er seine Unterlagen ab und ermöglicht so den Winnendern eine echte Wahl. Beide Männer sind sehr bekannt in der Stadt und sie bieten jeweils eigene Wahlveranstaltungen an. Dennoch wollen die Moderatoren des Abends, Redaktionsleiter Sebastian Striebich und Redakteurin Regina Munder, durch gezielte Fragen Erhellendes herauskitzeln: Wofür genau stehen die beiden Bewerber? Wie würden sie die Geschicke der Stadt und ihrer Bürger in den nächsten acht Jahren lenken? Zielsetzung ist, dass der Abend aufschlussreich und unterhaltsam wird - und dazu ermuntert, das Wahlrecht am 25. Januar auf jeden Fall auszuüben.

Redakteure fragen gezielt zu aufwühlenden Themen

Weil der Termin recht kurzfristig beworben wird, räumt die Redaktion der Winnender Zeitung allen Bürgern und Lesern die Möglichkeit ein, Fragen vorab per Mail einzureichen an winnenden@zvw.de. Dasselbe bietet der VdS als Mitveranstalter seinen 125 Mitgliedern an - naturgemäß interessieren jene sich für Wirtschaftsthemen wie Gewerbesteuer und Gewerbegebiete, aber auch die Rahmenbedingungen für den Einzelhandel und die Gastronomie in der Stadt. Dazu gehören beispielsweise attraktive Parkmöglichkeiten und Plätze, an denen man sich auch ohne zu konsumieren aufhalten kann.

Das Redaktionsteam wird solche und andere wichtige und aufwühlende Fragen gliedern und die Kandidaten ermuntern, möglichst konkrete Antworten zu geben. Wenn sie Vorschläge des jeweils anderen untereinander diskutieren, umso besser. Erkenntnisgewinn für diejenigen, die auf den Wahlzetteln ein Kreuz machen dürfen, steht an oberster Stelle. Gerade weil die Problemstellungen für ein Stadtoberhaupt in diesen Zeiten anspruchsvoll sind. Wie stellen sich die Männer den Weg zu stabilen Finanzen vor, der weder Vereine schröpft, noch die kulturellen Angebote für die Gesellschaft streicht? Wie beschreitet Winnenden künftig die Gratwanderung zwischen gesetzlich vorgeschriebenen Betreuungsangeboten, Zuschusslücken und moderaten Elterngebühren? Eine gewisse Spannung besteht schon darauf, was der Fotograf und Filmemacher Fischer anders machen möchte als der erfahrene Verwaltungsmann und Politiker Holzwarth.

Fragen aus dem Publikum erwünscht, danach Brezeln und Getränke

Als Schlussteil der Bühnenrunde sind dann noch Fragen aus dem Publikum an die Kandidaten an der Reihe. Anschließend gibt es Butterbrezeln und Getränke im Saal für einen lockeren, individuellen Austausch der Gäste untereinander und der Kandidaten. VdS und ZVW setzen also viel daran, dass der Abend alles andere als trocken wird.

Nächste Woche gibt es noch eine zweite Kandidatenvorstellung, und zwar am Donnerstag, 15. Januar, ebenfalls um 19 Uhr in der Hermann-Schwab-Halle. Diese folgt aber offiziellen Regeln, die der Gemeinderat festgelegt hat. Demnach hat jeder der beiden Kandidaten ein gewisses Zeitfenster, in dem er sich in einer Ansprache selbst den Versammelten präsentiert. Anschließend können die Bürger den Kandidaten Fragen stellen.

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