So gedenken die Menschen in Winnenden der Opfer des Amoklaufs am 11. März 2009
Winnenden. Am Mittwoch, 11. März, erinnert Winnenden an die Opfer des Amoklaufes vom 11. März 2009. Das öffentliche Gedenken beginnt um 9.30 Uhr mit einem stillen Zusammenkommen am Gebrochenen Ring im Stadtgarten. Um 9.33 Uhr läuten die Kirchenglocken. Anschließend wird das Gedenken in der Hermann-Schwab-Halle fortgesetzt.
Dort spricht Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth für die Stadt. Die Namen der Opfer verlesen die Jugendgemeinderäte Merdan Cakir und Theodoros Pejic. Das gemeinsame Gebet spricht Pastoralreferentin Maria Lerke. Gedanken zum Gedenken kommen von Schülerinnen und Schülern der Klasse 7b der Albertville Realschule (ARS). Musikalisch begleiten Susanne Kiefer an der Flöte, Michael Kiefer an der Oboe und Helena Körner am Cello die Veranstaltung. Vorgesehen ist Johann Sebastian Bachs „Largo“.
Zeit für Austausch und Beisammensein
Nach Angaben der Stadt wird ein Gebärdensprachdolmetscher die Gedenkveranstaltung begleiten. In der Hermann-Schwab-Halle wird außerdem eine Induktionsschleife zur Unterstützung von Hörgeräten mit T-Spule bereitgestellt. Im Anschluss ist Gelegenheit zum Austausch und Beisammensein.
Weitere Veranstaltungen: ökumenischer Gedenkgottesdienste um 10.45 Uhr in der Schlosskirche Winnenden, um 18.30 Uhr in der Peterskirche Weiler zum Stein sowie um 19 Uhr in der St. Karl Borromäus Kirche Winnenden. Nach dem Gottesdienst in St. Karl Borromäus ist eine Lichterkette geplant. Treffpunkt ist um 20 Uhr am Marktbrunnen. Dazu lädt der Winnender Jugendgemeinderat ein.


