Winnenden

Trauer in Winnenden um langjährigen Stadtrat Hanspeter Luckert

Hanspeter Luckert FW
Trauer um Hanspeter Luckert (†). © Privat

Hanspeter Luckert ist tot. Der langjährige Stadtrat verstarb am Montag, 21. März, im Alter von 54 Jahren nach schwerer Krankheit. Winnenden trauert um einen äußerst engagierten und beliebten Kommunalpolitiker, Feuerwehrmann und Handballer und Handwerker.

Der Familienvater und selbstständige Heizungsbaumeister Hanspeter Luckert war fast 23 Jahre im Gemeinderat tätig, davon 13 Jahre als stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Freien Wählervereinigung. Sein Rückhalt in der Bevölkerung war herausragend, für seine Fraktion holte er die meisten Stimmen: mehr als 7000. Hanspeter Luckert war Mitglied des Technischen Ausschusses – noch am 10. März hatte er in dieser Funktion eine gewitzte Wutrede zum Wunnebad gehalten –, der Verbandsversammlung des Gemeindeverwaltungsverbands sowie der Verbandsversammlung des Zweckverbands Abwasserklärwerk Buchenbachtal, wie die Stadtverwaltung in einem Nachruf auflistet.

Feuerwehrmann und Handballer

Neben seiner Arbeit im Gemeinderat engagierte sich Hanspeter Luckert bis zuletzt über 25 Jahre in der Freiwilligen Feuerwehr und erhielt hierfür die Bürgermedaille in Bronze. Eine Anekdote, die zeigt, was für ein Mensch der 54-Jährige war: Anfang des Jahres, nachdem seine Kameraden den Brand eines Wohnhauses in Birkmannsweiler gelöscht hatten, stellte Hanspeter Luckert der obdachlos gewordenen Frau spontan eine freie Wohnung zur Verfügung.

Er war auch langjähriges Mitglied im EK und später im HC Winnenden. Hier brachte er sich mit viel Leidenschaft für die Winnender Handballfamilie ein.

In ihrem Nachruf schreibt die Stadtverwaltung: „Die Stadt Winnenden verliert mit Hanspeter Luckert einen hoch angesehenen und beliebten Mitbürger. Seine ehrliche und gesellige Art machte ihn zu einem besonderen Menschen. Er wird vielen Menschen in Winnenden in sehr guter Erinnerung bleiben. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.“ 

Betroffen zeigt sich Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth: Luckert sei „ein vorbildlicher, geradliniger und bürgernaher Stadtrat“ gewesen, der sich „mit großem Engagement, mit echter Begeisterung sowie mit dem ihm eigenen knitzen Humor“ in die Bürgervertretung eingebracht habe. „Trotz seiner ernsten Erkrankung war er im Gremium bis zuletzt voll aktiv. Im Gemeinderat und in der Stadtverwaltung sind wir, bin auch ich, unendlich traurig, ihn mit nur 54 Jahren als prima Gesprächspartner verloren zu haben – und unendlich dankbar, ihn gehabt zu haben“, schreibt Holzwarth.

Immer bereit, Verantwortung zu tragen

Hanspeter Luckerts Fraktion um den FWV-Sprecher Hans Ilg trauert in einem Nachruf um einen „unverzichtbaren Freund, Ratgeber und Wegbegleiter“. „Es verging fast keine Fraktionssitzung an der ,HP‘, wie wir ihn nannten, nicht mit Anregungen und Fragen aus der Bevölkerung kam. Er war beliebt und respektiert“, schreibt Ilg. Hanspeter Luckert sei immer bereit gewesen, Verantwortung zu übernehmen, ob in der Fraktion, bei der Feuerwehr oder im Handballverein. „Dies ist alles nur möglich gewesen, weil er eine so positive Einstellung zu Menschen hatte. HP war ein Menschenfreund. Jeder, der ihn kannte, wird das ohne Einschränkung bestätigen.“

Hanspeter Luckert ist tot. Der langjährige Stadtrat verstarb am Montag, 21. März, im Alter von 54 Jahren nach schwerer Krankheit. Winnenden trauert um einen äußerst engagierten und beliebten Kommunalpolitiker, Feuerwehrmann und Handballer und Handwerker.

Der Familienvater und selbstständige Heizungsbaumeister Hanspeter Luckert war fast 23 Jahre im Gemeinderat tätig, davon 13 Jahre als stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Freien Wählervereinigung. Sein Rückhalt in der

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