Winnenden

Verborgene Schätze im Feuerwehrmuseum

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Noch sechs Oldtimer wie dieser hier und etliche andere Geräte schlummern hier im Farrenstall und vor allem in der Kastenschule. Dieter Gehring zählt zu denen, die die alten Schätze in jahrelanger Handarbeit restaurieren. © Danny Galm
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Noch sechs Oldtimer wie dieser hier und etliche andere Geräte schlummern hier im Farrenstall und vor allem in der Kastenschule. Dieter Gehring zählt zu denen, die die alten Schätze in jahrelanger Handarbeit restaurieren. © Danny Galm
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Noch sechs Oldtimer wie dieser hier und etliche andere Geräte schlummern hier im Farrenstall und vor allem in der Kastenschule. Dieter Gehring zählt zu denen, die die alten Schätze in jahrelanger Handarbeit restaurieren. © Danny Galm
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Noch sechs Oldtimer wie dieser hier und etliche andere Geräte schlummern hier im Farrenstall und vor allem in der Kastenschule. Dieter Gehring zählt zu denen, die die alten Schätze in jahrelanger Handarbeit restaurieren. © Danny Galm
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Noch sechs Oldtimer wie dieser hier und etliche andere Geräte schlummern hier im Farrenstall und vor allem in der Kastenschule. Dieter Gehring zählt zu denen, die die alten Schätze in jahrelanger Handarbeit restaurieren. © Danny Galm
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Noch sechs Oldtimer wie dieser hier und etliche andere Geräte schlummern hier im Farrenstall und vor allem in der Kastenschule. Dieter Gehring zählt zu denen, die die alten Schätze in jahrelanger Handarbeit restaurieren. © Danny Galm
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Noch sechs Oldtimer wie dieser hier und etliche andere Geräte schlummern hier im Farrenstall und vor allem in der Kastenschule. Dieter Gehring zählt zu denen, die die alten Schätze in jahrelanger Handarbeit restaurieren. © Danny Galm
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Noch sechs Oldtimer wie dieser hier und etliche andere Geräte schlummern hier im Farrenstall und vor allem in der Kastenschule. Dieter Gehring zählt zu denen, die die alten Schätze in jahrelanger Handarbeit restaurieren. © Danny Galm
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Noch sechs Oldtimer wie dieser hier und etliche andere Geräte schlummern hier im Farrenstall und vor allem in der Kastenschule. Dieter Gehring zählt zu denen, die die alten Schätze in jahrelanger Handarbeit restaurieren. © Danny Galm
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Noch sechs Oldtimer wie dieser hier und etliche andere Geräte schlummern hier im Farrenstall und vor allem in der Kastenschule. Dieter Gehring zählt zu denen, die die alten Schätze in jahrelanger Handarbeit restaurieren. © Danny Galm
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Noch sechs Oldtimer wie dieser hier und etliche andere Geräte schlummern hier im Farrenstall und vor allem in der Kastenschule. Dieter Gehring zählt zu denen, die die alten Schätze in jahrelanger Handarbeit restaurieren. © Danny Galm

Winnenden.
Als Besucher denkt man: Toll, dieses Feuerwehrmuseum! Super, was die aufgebaut haben! Man ahnt nicht, dass diesem Museum die Luft ausgehen könnte. Es wird seine Magazine verlieren. Noch haben Ehrenamtliche und Stadt keinen Ersatz gefunden. „Sollen wir die Fahrzeuge verschrotten?“, fragte Feuerwehrkommandant Harald Pflüger in der Versammlung des Museumsvereins.

Ein einmaliges Sammlerstück

Die Magazine sind alte Räume von der Stadt. Im Erdgeschoss der Kastenschule sind es zwei große Lkw-Garagen, in denen fünf Feuerwehr-Oldtimer stehen und dazu Handdruckspritzen von vor 1900. Wahre Museumsschätze. Der Weinstädter Dieter Gehring zeigt eine der weitgehend restaurierten Handdruckspritzen, fabriziert in Schwäbisch Hall, ein einmaliges Sammlerstück, das so nie wieder zu haben sein wird.

Museen brauchen solche verborgenen Schätze in der Hinterhand, um ihre Ausstellung immer wieder zu verändern, um neue Anreize für Besucher zu bieten. Ehrenamtliche Restaurierergruppen, eine davon aus Weinstadt, lackieren, polieren, schrauben und feilen an den Oldtimern. „Es hängt an Haufa Herzblut dran“, sagt Dieter Gehring.

Der Zeitdruck ist groß

Tatsache ist: Die beiden Magazine gehören der Stadt, und sie braucht die Räume für andere Zwecke. Der Zeitdruck ist groß: Der Farrenstall wird in den nächsten Wochen verkauft an die Planungsgruppe des Mehrgenerationenhauses. Die reißt ihn ab. Da gibt es kein Zurück. Für die Kastenschule plant die Stadt eine Ganztagsschule mit Mensa. Klar, dass dafür die Räume in der Schule herhalten müssen.

Also müssen die Feuerwehr-Oldtimer raus. OB Hartmut Holzwarth kündigte in der Vereinsversammlung an, dass der Auszug im August, spätestens im September fällig wird.

Wer könnte helfen? Vielleicht ein Landwirt mit einer leeren Scheuer?

Wo können die wertvollen Stücke gelagert und bearbeitet werden? Karl-Heinrich Lebherz, der Zweite Vorsitzende des Museumsvereins, hofft auf landwirtschaftliche Gebäude, die möglicherweise leerstehen. OB Holzwarth hofft seit Samstagabend auf Räume in einem Winnender Industriegebäude. In der Versammlung am Freitag schloss er allerdings eindeutig aus, dass die Stadt selbst ein Lagerhaus fürs Feuerwehrmuseum irgendwo in einem Gewerbegebiet neu bauen würde.

Helmut Pflüger, der Gründer und Chef des Feuerwehrmuseums, äußerte sich in der Versammlung nicht. Er ist gesundheitlich so angeschlagen, dass ihm die Kraft zum Auftritt fehlt, er hörte nur zu. Aber sein Sohn, Feuerwehrkommandant Harald Pflüger, klang sehr besorgt: „Der jetzige Stand ist, dass wir die Fahrzeuge verschrotten müssen. Das wäre eine Katastrophe. Das würde die Motivation und das Interesse derjenigen kaputtmachen, die für das Museum arbeiten.“

Pflüger glaubt auch nicht, dass sich die verborgenen Schätze des Museums verkaufen lassen. Aber wenn sie verhökert würden, wären sie weg. „Die sind alt. Die kriegt mer nie mehr“, sagt Pflüger. Der ganze Verein hofft jetzt darauf, dass entweder die Stadt oder ein Landwirt oder ein Lagerhallenbesitzer den Ehrenamtlichen hilft und damit einige rare, wertvolle Stücke und viel Idealismus rettet. Es müsste doch irgendwo eine Halle zu mieten sein.

Die Zukunft

  • Der Motor des Feuerwehrmuseums ist der frühere Feuerwehrkommandant Helmut Pflüger, der die Sammlung aufgebaut hat. Geistig ist er fit, aber körperlich ist er geschwächt.
  • Sein Sohn Harald Pflüger soll im Museum sein Nachfolger werden. Noch in diesem Jahr will Harald Pflüger das Amt des Feuerwehrkommandanten abgeben.