Winnenden

Viele Schritte für einen guten Zweck: Kärcher-Vertrieb spendet 33.000 Euro

Kärcher-Spende
Christoph Pajonk, Leiter Personal & Personalentwicklung der Alfred Kärcher Vertriebs-GmbH; Axel Haasis, Referatsleiter Private Förderer, Stiftungen und Unternehmen bei SOS Kinderdorf, und Jan Recknagel, Geschäftsführer, Alfred Kärcher Vertriebs-GmbH. © Kärcher/KD BUSCH.COM

In den vergangenen Wochen sind die Mitarbeiter des Kärcher-Vertriebs sehr viel gelaufen. Das soll nicht heißen, dass sie zuvor faul gewesen sind. Aber 33 Millionen Schritte in drei Wochen wären ohne Ansporn wohl nicht zusammengekommen.

Die Idee: 20.000 Euro für 20 Millionen Schritte

„Wir hatten eine Aktivierungschallenge für unsere Mitarbeiter geplant. Als der Krieg in der Ukraine ausgebrochen ist, haben wir uns allerdings gedacht, dass wir das so nicht machen können. Also haben wir uns entschieden, dass wir die Aktion für den guten Zweck durchführen wollen“, erklärt Christoph Pajonk, Leiter Personal und Personalentwicklung bei der Kärcher Vertriebs-GmbH.

Die Idee: Legt das Personal 20 Millionen Schritte zurück, dann spendet die Kärcher Vertriebs-GmbH 20.000 Euro an das Spendenprojekt Ukraine von SOS Kinderdorf. Für jeden weiteren millionsten Schritt packt das Unternehmen 1000 Euro oben drauf.

Über 200 Mitarbeiter sind für den guten Zweck gelaufen

„Es haben sich über 200 Mitarbeiter beteiligt. Die Resonanz war wirklich großartig“, sagt Pajonk. Aufgezeichnet haben die Mitarbeiter ihre zurückgelegte Schrittanzahl mit einem Fitnessarmband, ein Weihnachtsgeschenk der Firma. Und das haben die Mitarbeiter auch kräftig genutzt. „Ich war erstaunt, wie viele ihre Mittagspausen plötzlich draußen verbracht haben“, sagt Christoph Pajonk. Aber auch die Freizeitaktivitäten der Teilnehmer sind in die Schrittzahl eingerechnet worden. „Beim Fahrradfahren wurde die zurückgelegte Strecke in Schritte umgerechnet. Der ein oder andere ist beim Gassigehen eine extra Runde gelaufen. Vielleicht hat man das Fitnessband auch dem Hund um den Hals gebunden“, scherzt Pajonk.

Da Kärcher mit den SOS-Kinderdörfern bereits einige Projekte umgesetzt hat, hat man sich schnell dafür entschieden, dorthin zu spenden. „Wo genau das Geld hinfließt, haben wir nicht bestimmt. Wir möchten, dass es dort ankommt, wo es momentan am nötigsten ist“, sagt der Personalleiter.

Das freut Axel Haasis von SOS Kinderdorf, der sich herzlich bei allen Läufern bedankt. „Wir haben große Aufgaben vor uns. Viele Geflüchtete sind in unseren Einrichtungen. Wir müssen sie mit Kleidung und Nahrung versorgen, aber auch in den Alltag integrieren.“

Spendenniveau hat etwas abgenommen, ist aber noch hoch

Seit 30 Jahren sei er nun in diesem Bereich tätig. „Solch ein Spendenaufkommen hat es bisher nie gegeben. Möglicherweise noch beim Tsunami 2003, aber ansonsten war die Spendenbereitschaft noch nie so hoch“, sagt er. Es sei unglaublich, wie viele Unternehmen, aber auch Privatleute Unterstützung geben.

Mittlerweile sei das Niveau der Spenden nicht mehr ganz so hoch wie zu Beginn des Krieges. „Vom 24. Februar bis heute ist eine lange Zeit. Das Thema hat von der Bedeutung für die Menschen etwas abgenommen. Das Spendenniveau ist aber nach wie vor gut.“

In den vergangenen Wochen sind die Mitarbeiter des Kärcher-Vertriebs sehr viel gelaufen. Das soll nicht heißen, dass sie zuvor faul gewesen sind. Aber 33 Millionen Schritte in drei Wochen wären ohne Ansporn wohl nicht zusammengekommen.

Die Idee: 20.000 Euro für 20 Millionen Schritte

„Wir hatten eine Aktivierungschallenge für unsere Mitarbeiter geplant. Als der Krieg in der Ukraine ausgebrochen ist, haben wir uns allerdings gedacht, dass wir das so nicht machen können. Also

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