Winnenden

Vorfreude auf elf Konzerte der Reihe "Dream City Nights" im gut belüfteten Club

Dream City
Jürgen Hörig, David Hanselmann, Mick Scheuerle und Dani Suara werden bei der neuen Reihe Dream City Nights auftreten, die Konzerte organisiert Hans Derer von der Plattenfirma 7us (von links). Gemeinsam wie hier auf dem Foto werden sie aber nicht auf der Bühne stehen. © Alexandra Palmizi

Die Zeit der Livekonzerte kommt wieder, dem kühler werdenden Herbst geschuldet im Innenraum. Der Club Dream City scheint dafür die ideale Location zu sein. Er hat das Samba an der Max-Eyth-Straße 54 abgelöst und bietet genug Platz für die Zuhörer und den Abstand zwischen ihren Tischen. Durch die umfangreiche Renovierung im Vorjahr plus den Einbau neuester Klima- und Luftfiltertechnik bietet er außerdem maximale Sicherheit: „Die Geräte sind mit einer CO2-Ampel und UV-C-Licht ausgestattet“, sagt Club-Chefin Efi Koutsonas.

Industrie-Look mit hohen Decken und einer Hochleistungslüftung

Ein paar der Musiker, die in der neuen Konzertreihe „Dream City Night“ ab 22. Oktober ihre Auftritte haben werden und vom Organisator, Plattenfirma-Chef Hans Derer, zum gemeinsamen Pressetermin gebeten wurden, staunen, was Efi Koutsonas bietet: „Wahnsinn, was das kostet“, sagt David Hanselmann, der als erfahrener Pop- und Soulsänger nicht nur Bands wie Pur und Fools Garden begleitet, mit Mary Roos am Eurovision-Song-Contest teilgenommen und als Solist „The Voice“ gewonnen hat. Er sieht, was allein in die optische und „altersbedingte“ Modernisierung gesteckt wurde: Ein cooler Industrial-Look in den Farben Anthrazit und Grün hat die poppigen Farben der früheren Disco verdrängt, die Decke ist höher geworden, oben auf der Empore gibt es eine zweite Bühne. David Hanselmann lässt aber seine Jacke an, denn die Lüftung sorgt für ordentlich Kühle – kein Wunder, sorgt sie doch selbst bei einer Vollbelegung mit 500 bis 600 Menschen für möglichst wenig Aerosole.

Der Rock- und Pop-Sänger Dani Suara (39) scheint von allen Anwesenden am häufigsten Gast im Samba gewesen zu sein und erzählt von Disco-Fox-Abenden und davon, dass früher das Kondenswasser von der Decke tropfte. Tanzen ist mittlerweile unter bestimmten Bedingungen wieder erlaubt, aber die Lüftung muss eben perfekt und von der zuständigen Rathausbehörde abgenommen sein.

Für die Konzerte reicht ein negativer Antigen-Schnelltest

Den ersten Gig am Freitag, 22. Oktober, wird der SWR-Moderator - und in seiner Freizeit Popsänger - Jürgen Hörig machen. Er und sein Gitarrist, der eine ganze Band ersetzen kann, spielen eigene und gecoverte Songs. „Ich nenne mein Format ,Songs and Lyrics'“, so Jürgen Hörig. Er erklärt viel über Lieder und Interpreten und übersetzt die Texte. Und er freut sich, dass es wieder losgeht, „dass wird uns gedanklich einfach mal der Kunst widmen können und nicht nur an Auflagen denken müssen. Ich meine nicht, dass wir leichtsinnig werden sollen, sondern, dass wir unter diesen Umständen einen befreiten Abend erleben können.“

Dafür wird Efi Koutsonas mit ihrem Team sorgen und am Einlass die 3G-Nachweise kontrollieren. Bei den bestuhlten Konzerten reicht es, wenn die Gäste geimpft, genesen oder mit einem negativen Antigen-Schnelltest (maximal 24 Stunden alt) kommen. Dann müssen sie zwar auf dem Weg zum Platz, zur Toilette oder zur Bar die Maske aufsetzen, dürfen sie am Platz aber ablegen.

Strenger ist es nur bei reinen Tanzveranstaltungen, dann muss ein PCR-Test vorgelegt werden. „Am ersten Disco-Abend waren einige sauer“, erzählt Efi Koutsonas, sie musste rund 150 Menschen wegschicken. Zwar war es vorher bekannt, Routine mit den Bedingungen fürs Tanzen ohne Maske hatte aber kaum jemand.

Und was ist, wenn es bei den Konzerten jemand nicht mehr auf seinem Stuhl aushält? Schließlich leiden nicht nur die Künstler unter der langen Zwangspause, auch die Zuhörer. Die Musiker finden rasch zu ihrem alten, teils schwarzen Humor. „Müssen wir dann sagen: Wer zappelt, fliegt raus?“, witzelt Jürgen Hörig, und Hans Derer simuliert den strengen Lehrer: „Sofort nahocka!“ Vermutlich aber wird's gar nicht so pratzelvoll, dass einzelne tanzende Zuhörer zum Problem werden könnten. Schließlich startet die Kulturreihe Dream City Nights (Untertitel laut, live, lokal) von null. Vor Corona gab es die Vorgänger-Reihe „Kultur bei Kati“, doch es gab nur 50 Plätze in der Kult-Kneipe. Diese ist geschlossen, das Gebäude wird mitsamt Kino abgerissen.

„Es wäre schön, wenn die Leute am Dream City Schlange stehen“, so Hans Derer. Die Künstler, die er für die Auftritte eingeladen hat, sind nicht alle bei ihm unter Vertrag, betont er. „Qualität muss es haben.“ Und so wird es auch mal eine Schlager- und eine italienische Nacht geben.

Die Zeit der Livekonzerte kommt wieder, dem kühler werdenden Herbst geschuldet im Innenraum. Der Club Dream City scheint dafür die ideale Location zu sein. Er hat das Samba an der Max-Eyth-Straße 54 abgelöst und bietet genug Platz für die Zuhörer und den Abstand zwischen ihren Tischen. Durch die umfangreiche Renovierung im Vorjahr plus den Einbau neuester Klima- und Luftfiltertechnik bietet er außerdem maximale Sicherheit: „Die Geräte sind mit einer CO2-Ampel und UV-C-Licht ausgestattet“,

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